Wovon man alles nicht stirbt – Rezension –

Wovon man alles nicht stirbt – Rezension –

 

 

 

 

Taschenbuch: 224 Seiten
Verlag: Coppenrath; Auflage: 1 (16. Januar 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3649627086
ISBN-13: 978-3649627081

 

 

 

 

 

 

 

Kim ist überglücklich, als Lesya in ihre Klasse kommt. Endlich ist da jemand, der wie sie nirgendwo zu passen scheint – wie zwei Puzzlestücke, die im falschen Karton gelandet sind. Lesya malt riesige Wandgemälde und ahnt immer, wie Kim sich fühlt. Niemand darf also erfahren, dass Lesyas Tante kaum zu Hause ist und ihre Eltern in der Ukraine im Gefängnis sitzen – vor allem nicht der alte Herr Klose, der Lesya bei den Behörden verpfeifen will. Mit einer Beschwörungsformel wünschen die Mädchen ihrem Nachbarn den Tod an den Hals. Doch dann stirbt der alte Mann tatsächlich und Kim wird es immer mulmiger: Warum benimmt Lesya sich so seltsam? Und wie viele Geheimnisse kann selbst die beste Freundschaft der Welt aushalten?

Mein Fazit

Das Buch “Wovon man alles NICHT stirbt” von Barbara Zoschke kommt in einem Cover welches diesen einfachen Namen in keiner Form verdient hat. Es sollte eher Kunstwerk heißen. Es ist aus hochwertigem Karton mit Erhebungen der Blüten und nicht nur der Buchrücken besteht aus Karton sondern auch die Seiten werden vorne mit ihn bedeckt. Im Grunde wird das Cover wie hochwertige Buchbox.
Die Farben sind sind ganz anders als der Buchtitel denken lässt, nämlich fröhlich und ansprechend, besonders weil es sich um eine Zeichnung und nicht ein langweiliges Foto handelt. Ein wundervolles Wert der Illustratorin Irmela Schautz.

“Wovon man alles NICHT stirbt” ist thematisch höchst aktuell. Flucht und Asyl, Ausländerfeindlichkeit, Anderssein und Freundschaft, Kunst und Graffiti aber ganz besonders auch das Thema Familie ist hier in der Geschichte um Kim und Lesya verpackt.

Erzählt wird die Geschichte der beiden Mädchen in der Ich-Form und ist von vielen kleinen Hinweisen auf ein Geheimnis gespickt.

Da Kim vorher weder Freunde hatte noch dazu gehörte, ist sie froh das Lesya in ihre Klasse kommt. Da es Lesya es ähnlich geht freunden die beiden sich an und werden beste Freundinnen.
Sie teilen alle Geheimnisse. Besonders Lesyas Geheimnis ist sehr hart. Denn ihre Eltern sind in der Ukraine und sitzen dort im Gefängnis. Sie lebt bei ihrer Tante Saskia, doch diese ist kaum zu Hause und ist nur am arbeiten. Psst …. diese Geheimnisse dürfen andere nicht erfahren.
Der alte Herr Krause darf dies auf keinen Fall erfahren, denn er hat schon gedroht Lesya und ihre Tante bei den Behörden zu melden. Aus diesem Hintergrund heraus beschließen die Mädchen , dass der alte Krause sterben muss. Mittels einer all abendlichen Beschwörungsformel denken sie wollen sie dies erreichen. Als es dann sogar klappt und Herr Krause in seiner Werkstatt tot umfällt, sind sie doch etwas schockiert.
Anstatt erleichtert zu sein benimmt sich Lesya ganz seltsam. Sie verschweigt Kim etwas wichtiges!

Sicherlich ist das Buch streckenweise heftig, aber ich denke dies ist nicht weiter schlimm da Jugendliche im TV und Internet viel schlimmeren Bildern ausgesetzt sind. Daher kann ich einige Rezensionen von Müttern nicht verstehen in denen es z.B. heißt ‘… einerseits ist das Flüchtlingsthema sehr wichtig und aktuell, andererseits war mir die Auflösung auch etwas zu heftig für ein Buch ab 12 Jahren. Dazu kommt noch, dass mir der Schreibstil nicht gefallen hat.’ Wer hat das Buch hier gelesen? Mutter oder Tochter?

 

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Ich vergebe den Buch aufgrund der Aktualität 5 Sterne bei

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