Preiselbeertage – Inside –

Preiselbeertage – Inside –

 

 

 

Heute am letzten Tag der Blogtour zu “Preiselbeertage” von Stina Lund, möchte ich Euch eine etwas andere Seite von mir zeigen.

Ich werde Euch heute gern meinen Blick in das Buch zeigen, denn als ich dieses Buch lesen durfte passierte gerade eine ganze Menge in unserem Leben. Diese Ereignisse haben für mich das Buch noch lebendiger erscheinen lassen.

Der Schreibstil von Stina Lund trägt den Leser von der ersten bis zur letzten Buchseite in eine Welt, die für einen Teil der Deutschen bittere Realität war und die nur aus der Schule bzw von Erzählungen her kenne. Für mich waren die 80iger Jahre ein reines Paradies aus erster Liebe, Beginn meiner Ausbildung und eigentlich alles zu haben was mein Herz begeehrte. Für mich war es unfassbar, dass es in einem Deutschland auch das andere Leben gab.
Auf der anderen Seite ist der Blick nach Schweden gerichtet. Ja, Schweden könnte mir gefallen. Natur, Weite und Tiere, aber auch die Menschen dort. Mir scheint es, als wären sie glücklicher und in sich selbst zufriedener.

Auch wenn die Hauptprotagonistin Ariane dort nicht so glücklich wirkt, was eindeutig der Tatsache der Unverbundenheit mit ihrer Mutter und Schwester zu schulden ist. So wird doch die Verbundenheit zu ihrem Vater deutlich.

 

 

 

“Nun warfen sie rote Rosen in die Grube, in die gerade
der Sarg gelassen worden war. Die meisten Trauergäste
hielten Rosen in den Händen, denn Ina hatte dann doch
gewollt, dass ihr Mann, wenn schon nicht unter der
Ewigkeit, dann wenigstens unter Rosen gebettet werden
sollte. Ariane überlegte, ob er Rosen überhaupt gemocht
hatte, aber sie konnte sich nicht erinnern. Großvater
Benno gab ihr einen leichten Schubs: «Du bist dran,
Schatz», flüsterte er. Ich bin dran, dachte Ariane und
fand diesen Satz, gesprochen auf einem Friedhof, irgendwie
unpassend. Und dann stand sie am Grab ihres
Vaters, blickte auf die Rosen hinab, warf ihre dazu und
starrte auf die Schaufel mit Erde, die Jolante ihr hinhielt.
Ariane schüttelte den Kopf und verließ den Kreis, den
die Trauernden gebildet hatten. Einige sahen ihr nach,
zwei schüttelten sogar die Köpfe. Ariane wusste, dass es
ein Affront war, die Schaufel abzulehnen, aber sie hatte
schon immer gefunden, dass dieser Brauch einfach
nur grässlich war. ” (Seite 13/14 )

 

 

 

Mir ist dieses Zitat besonders in Erinnerung geblieben. Dies mag der Tatsache geschuldet sein, dass ich mir diese Frage auf der Beerdigung im Lesezeitraum auch gestellt habe. Wobei der tatsächlichen Farbe der Rosen auf der Beerdigung mir nicht bewusst in Erinnerung geblieben ist. Die Frage allerdings schon.

 

 

Unser Gewinnspiel

Bitte beantworte täglich die Tagesfrage auf dem jeweiligen Blog als Kommentar und schicke in einer Mail die Gesamtanzahl der Preiselbeerzweige bis zum 15.01.2018 am gewinnspiel@buchreisender.de Betreff: Preiselbeeren

Meine Tagesfrage: Gibt es ein Buchzitat -egal aus welchem Buch- das dich je sehr in seinen Bann gezogen hat, so dass Du dich gefragt hast welchen Sinn es ergibt?

 

 

Der Gewinn

 

1 Print “Preiselbeertage” von Stina Lund
– Der Gewinn wird direkt vom Verlag verschickt! –

Die genauen Teilnahmebedingungen findest du hier

 

 

Unser Blogtourfahrplan

 

08.01 bei Büchertraum 

09.01 bei Aprilsbuchmusikwelt

10.01 bei Sandysbücherträume

11.01 bei Heikes Bücherträume

12.01 bei mir

2 Kommentare

  1. Hallo,
    nein, so etwas hatte ich noch nie. Ehrlich gesagt vergesse ich die vielen tollen Buchzitate meist viel zu schnell wieder, auch wenn ich mir immer wieder vornehme, mir besonders schöne Zitate abzuschreiben oder mit Klebezetteln zu markieren.
    Und dass ich mich nach dem Sinn eines Zitates frage? Nein, ist mir noch nie so vorgekommen. Ich lasse die Worte dann einfach auf mich wirken.

    Liebe Grüße, Jutta

  2. Hallo und vielen Dank auch für den heutigen wunderbaren Blogtour-Tag! Mir ist vor allem die Prophezeiung in den Harry Potter-Büchern in Erinnerung geblieben. Das genaue Zitat findet man in der deutschen Erstausgabe von “Harry Potter und der Orden des Phönix” auf Seite 987 und es lautet:

    “Der Eine mit der Macht, den Dunklen Lord zu besiegen, naht heran … jenen geboren, die ihm drei Mal die Stirn geboten haben, geboren, wenn der siebte Monat stirbt … und der Dunkle Lord wird Ihn als sich Ebenbürtigen kennzeichnen, aber Er wird eine Macht besitzen, die der Dunkle Lord nicht kennt … und der Eine muss von der Hand des Anderen sterben, denn keiner kann leben, während der Andere überlebt … der Eine mit der Macht, den Dunklen Lord zu besiegen, wird geboren werden, wenn der siebte Monat stirbt …”

    Ich habe viel darüber nachgedacht, was sie bedeuten mag, und wollte dies dann auch unbedingt herausfinden.

    Liebe Grüße
    Katja

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