Just me: Alles im Fluss – Rezension –

Just me: Alles im Fluss – Rezension –

 

 

 

 

 

Bestellnummer: 62350
ISBN: 978-3-649-62350-2
Verlag: Coppenrath Verlag
ab 12 Jahre
Seiten: 208
Format: 14,2 x 21 cm
Klappenbroschur
Einband: mit offenem Papier, Umlegeklappe und Relieflack

 

 

 

 

Wie ist sie bloß in diese Situation geraten? Juli, dreizehnjährige zukünftige Filmemacherin mit Tierphobie, findet sich in einem uralten Faltboot auf dem Fluss wieder – mit Jonte, den sie kaum kennt, dessen kleinem Bruder Per und einem hässlichen Kater namens Puma. Was spielerisch mit Jontes Behauptung beginnt, er könne es locker bis zum Meer schaffen, wird zur Herausforderung: Nicht nur, weil sie plötzlich auf der Flucht sind, sondern auch, weil die beiden Älteren nun für den Jüngeren sorgen müssen. Als Jonte etwas zustößt, ist Juli plötzlich ganz auf sich gestellt … Anna Herzog erzählt in ihrem ersten Jugendroman realistisch und mit großartiger Beobachtungsgabe, gleichzeitig leicht, voller witziger Schlagabtäusche zwischen den Jugendlichen – und zarter erster Gefühle.

 

 

Mein Fazit

Das Cover dieses Jugendbuches ist eindeutig etwas besonderes! Durch die Umlegeklappe und den zusätzlichen Relieflack wirkt es sehr hochwertig und eigentlich zu schade um nach dem Lesen nur mit dem Buchrücken im Regal zu stehen. Es besticht durch seine Farben und der Covergestaltung durch der Illustratorin Irmela Schautz. Hier genügt es völlig das ein Fluß, ein Teil eines Bootes und Mädchen zu sehen sind. Es spricht einfach für sich und den Buchtitel.

Mit seinen etwas mehr über 200 Seiten ist dieses Buch weder dick noch sonderlich lang, aber es bietet dennoch alles was ein gutes und spannendes Jugendbuch benötigt. Allerdings bietet es noch ein etwas ungewöhnliches Highlight vor jedem Kapitel. Der Leser könnte meinen ein Drehbuch zu lesen. Diese besondere Sicht auf die Kaptiel ist Julis Leidenschaft für das Filmen geschuldet und wertet “Just me: Alles im Fluss” noch mehr auf. Juli, unsere Hauptprotagonistin, dreizehnjährig möchte schießlich zukünftig Filmemacherin werden – mit Tierphobie allerdings. Dieser kleine Punkt wird im Laufe der Geschichte unter anderem noch wichtig sein und für einen ganz eigenen Humor sorgen.

Endlich Ferien! Doch womit hat Juli das nur verdient?! Ihre Mutter fliegt ohne sie auf die Malediven, stattdessen muss sie zu ihrer Tante Marthe. Zwar hat ihre Tante hat Pferde, doch -igitt!!!- interessiert das Juli kein bisschen. Als sie Jonte und dessen kleinen Bruder Per kennenlernt weiß Juli nicht so recht ob sie begeistert oder nur genervt sein soll. Doch besonders Jonte macht sie neugierig durch seine Angebereien dass er mit seinem Faltboot zum Meer zu fahren. Als sie jedoch auf einmal Ernst machen gibt sie nach und die drei begeben sich auf eine aufregende Fahrt zum Meer. Abenteuer und Gefahren warten auf dem Weg über den Fluss zum Meer allerdings auch ein wunderschöner Punkt. Die ersten Schwärmereien alledings auch…

Ich finde “Just me: Alles im Fluss” wunderbar gelungen und nicht nur etwas für Mädchen, daher gebe ich dem Buch bei
 
5 von 5 Sternen und bedanke mich für das Rezensionsexemplar beim Coppenrath Verlag

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

WordPress spam blockiert CleanTalk.