Ich ritt Gaddafis Pferde: Das Erlebnis meines Lebens

Ich ritt Gaddafis Pferde: Das Erlebnis meines Lebens

 
51be4tdLWbL._SX311_BO1,204,203,200_

 

 

 

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2014 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 379 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 1516891007
Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
Verlag: Martin Bühler Publishing (8. August 2015)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B013NWFIOO

 

 

 

 

 
Die Protagonistin kommt aus Österreich, ist jung, ungebunden und mutig genug, ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen. Sie kehrt Österreich und Europa den Rücken und ein riesengroßes Abenteuer beginnt: in Libyen. In dem arabischen Diktatorland kommt sie schnell in Kontakt mit höchst konträren Facetten des Lebens.

Sie wandelt auf den Spuren von Okzident und Orient, trifft auf Stallburschen und Diplomaten, auf Gaddafis Sohn und den Geheimdienst. Es ist erstaunlich, welche Türen sich ihr öffnen. Ein „Wiener Opernball“ wird inszeniert. Dort lernt die Protagonistin Diplomaten kennen, die ihr den Weg zu Gaddafis gut behüteten Pferden ebnen. Die Hindernisse, die sich dabei auftun, überwindet sie mit einer Leichtigkeit, die ihr nur die große Liebe zu diesen Tieren schenkt.

Eine Mischung aus Mut und einer gehörigen Portion Naivität führt sie schließlich an ihr Ziel: auf den Rücken dieser edlen Grandprix-Pferde. Als sie dann auch noch auf Gaddafis zweitältesten Sohn trifft, erregt das Misstrauen und Verwicklungen zeichnen sich ab …

 
Mein Fazit:

Ich ritt Gaddafis Pferde: Das Erlebnis meines Lebens” von Doris Luser
ist die faszinierende Geschichte einer Österreicherin, die einige Jahre allein in Libyen gelebt hat. Libyen, ein islamisches Land, das durch die Politik seines langjährigen Staatsoberhauptes Gaddafi geprägt wurde und dessen Bevölkerung unter einem langjährigen Bürgerkrieg leidet. Libyen, ein Land, das nicht mit Toleranz gegenüber Frauen und anderen Religionen in Verbindung steht. Libyen, wie es heute beschrieben wird, hat wenig Gemeinsamkeiten mit dem Land welches Doris Luser während ihres Aufenthaltes kennengelernt hat…

Nach anfänglicher Einsamkeit und dem Gefühl der Verlorenheit beginnt sie sich mit Hilfe von ersten Freunden und Bekannten in ihrer Umgebung einzuleben. In Camp Regatta, einer Siedlung, in der sie ihre Wohnung hat, leben hauptsächlich Expatriates – also Angehörige international tätiger Unternehmen, die für eine gewisse Zeit ins Ausland gesendet werden.
Durch die Kontakte zu ihren Botschafterfreunden hat sie Zugang zu Angehörigen des libyschen Geheimdienstes und Militärs. Durch diese Beziehungen bekommt Doris Zugang zum legendären Reitstall Forusia. Hier werden die Pferde Gaddafis’ trainiert und auf internationale Wettkämpfe vorbereitet. Doch der Reitsport ist eine Männerdomäne. Durch ihre besonderen Fähigkeiten im Umgang mit Pferden hat sie sich schnell den Respekt der anderen Reiter verdient. Somit hat Doris die Möglichkeit Libyen kennenzulernen, wie es anderen Ausländern verwehrt bleiben.

Zwar ist das Buch sehr Pferde lastig, aber meine Lesefreude hat nicht im geringsten getrübt. Zu faszinierend und atemberaubend waren die Erzählungen und Erlebnisse von Doris Luser. Ich freue mich schon auf das kommende Interview mit ihr und die Ende Februar/ Anfang März 2016 startende Blogtour zu “Ich ritt Gaddafis Pferde: Das Erlebnis meines Lebens”

 

 

Pressestimmen:

Pferdemagazin ” Die Reiterin”
Gefährliches Abenteuer einer Grenzgängerin: Die Österreicherin Doris Luser lebte fünf Jahre in Libyen. Durch die Liebe zu einem Pferd, das dem damaligen Herrscher des Landes, Muammar al-Gaddafi gehörte, bekommt sie Seiten des Landes und seiner Reitkultur zu Gesicht, die Ausländern und auch Frauen normalerweise verschlossen bleiben. Dabei bringt sie sich in größere Gefahr, als ihr bewusst ist. Ihre spannenden Erlebnisse hat sie in diesem Buch niedergeschrieben.

Magazin “Reiter-Revue”
Im November 1998 bricht die junge Protagonistin von Österreich nach Libyen auf zum Abenteuer ihres Lebens. Ich ritt Gaddafis Pferde beruht auf den tatsächlichen Erlebnissen der Österreicherin Doris Luser. Kurzweilig und sympathisch erzählt sie von ihrer Zeit in dem arabischen Diktatorland, von Begegnungen mit Stallburschen und Diplomaten, und wie sie es auf die Rücken der Grand Prix-Pferde des damaligen libyschen Staatsoberhaupts Muammar al-Gaddafi schaffte.

 

 

Über die Autorin:

71G+-0JGV-L._UX250_

 

Schon immer wollte ich – wie Marco Polo – die Welt bereisen und davon dann erzählen. Also startete ich gleich mit unerfahrenen 19 Jahren nach Griechenland, um Land und Leute zu erkunden. Nach drei Jahren hatte ich Tradition und Sprache soweit erforscht und wollte weiter nach Italien, das mich als nächste Kultur und Architektur, sowie Kunst interessierte. Doch bei dem geplanten, kurzen Zwischenstopp zuhause in Österreich kam mir mein Arbeitgeber ‚dazwischen‘, und so musste ich mein nächstes Sprachziel aufschieben, denn meine Firma bot mir an, mich nach Libyen zu entsenden … Nun, arabisch ist auch nicht einfach! Nach weiteren Aufenthalten in Frankreich und Oman lebe ich nun – vorübergehend? – mit meiner Familie und jeder Menge Tiere, die ich in meinen Auslandsaufenthalten eingesammelt habe, im südlichen Weinviertel Österreichs.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

WordPress spam blockiert CleanTalk.