DIE UN-VOLLENDETE

DIE UN-VOLLENDETE: Eine Familiengeschichte des 21. Jahrhunderts im israelisch-palästinensischen Gebiet

 

 

Wer bei UN-VOLLENDETE an Beethovens 9. Sinfonie denkt, liegt hier genau richtig. Und wer an die Vereinten Nationen denkt, ebenfalls. Beide Namen bilden den Hintergrund der Geschichte von drei jungen Männern, die gemeinsam durch Palästina und Israel touren und einem Geheimnis auf der Spur sind. Mit Bashar, dem arabisch-stämmigen Amerikaner, Abdul, dem Sohn des Palästinenser-Präsidenten und Jonah, dem israelischen Elitesoldaten, treffen drei Kulturen aufeinander, die politisch nicht kontroverser sein könnten. Explosiv die Stimmung der ersten Begegnungen, hitzig die Diskussionen über Geschichte und Gegenwart des »gelobten Landes«. Doch mit dem Fund eines geheimnisvollen Briefes wendet sich das Blatt: Vorurteile stehen in Frage, Fronten brechen auf und es gibt ein gemeinsames Ziel! Kommen die drei Freunde dort an? Und was haben Fußball und Beethoven damit zu tun? Peace! سلام! םולש! Frieden!

 

 

 

 

 

Mein Fazit
Eines muss ich voran stellen. Vor deinem Buch las ich “Chuzpe, Anarchie und koschere Muslime” von Johannes C. Bockenheimer. Daher war ich schon ein wenig in dem Thema, aber dennoch oder genau aus diesem Grund hat mich DIE UN-VOLLENDETE in seinen Bann gezogen. Oder liegt es an dem persönlichen Bezug der Autorin?

 

Zitat der Autorin im Rahmen eines Interviews zu einer Blogtour:
Es sind Cousins, wie im wahren Leben, in meiner Familie. Das heißt diese Cousins gibt es . Die Geschichte ist meine Vision zum Thema Frieden im Nahen Osten.
Palästina und Israel – Zwei Länder – Eine Wurzel. Zur realen Geschichte habe ich auch im Buch Bezug genommen

DIE UN-VOLLENDETE erfasst schon mit den ersten Worten. Ode an die Freude….

Gefolgt von dem ersten Satz des Prologes:
„Es geschah im Land der Kanaaniter der semitischen Völker, in dem Abraham etwa Zweitausend vor Christi seine Spuren hinterließ….“

Im Prolog geht ein Stückchen später weiter:
“ Zwanzigstes Jahrhundert…
… Aladin schlief in tiefer Nacht, er träumte. Schweißgebadet erwachte er in der Finsternis des Zimmers. Der Geruch von Schwefel lag in der Luft. In seinem Kopf wurden Stimmen in Moll mit einem festen Paukenschlag untermauert.Mi zittrigen Händen hielt er sich die Ohren zu. Sein Puls sprang in die Höhe. Traurigkeit durchfloss seine Adern….“

Spätestens jetzt ist klar, es weder ein Liebesroman noch eine erfundene Geschichte. Im Gegenteil! Die Hintergründe sind real, sehr real sogar. Israel und die Konflikte zwischen Palästinenser und der Hamas, Juden und Araber. Das genaue Gegenteil von dem was mit der Gründung Israels gedacht war.
Es sind nicht nur die Konflikte der Glaubensrichtungen, es sind auch die Konflikte von Familien und Freunden.
Er wirkt auf jeden Fall nach, besonders in der jetzigen Zeit. Er ist absolut ergreifend und mitreißend. Ehrlich geschrieben. Streckenweise hätte ich den ein oder anderen nehmen können und ihn endlos schütteln. Ihn anbrüllen wollen : Ihr seid eine Familie! Habt ihr den eigentlichen Grund vergessen warum dieses Land, Euer Land gegründet wurde!

 

 

 

 

 

 

Über die Autorin:
61lvLdn75aL._SY100_Heike Adami wurde 1963 in Nieder-Weisel/Hessen geboren und lebt seit 1992 in Bayern. Über einen Umweg fand sie die Freude am Schreiben, der sie sich seit 2010 mit Liebe widmet.
Sie schreibt authentische Romane mit Recherche vor Ort. Themen, die nicht den Büchertisch überschütten, sind Teil ihrer Gedanken- und Gefühlswelt. Persönlicher Bezug zu ihren Romanen, ihren Geschichten, die den Leser in eine andere Welt, in die Welt Arabiens und des Nahen Ostens entführen, schenken ihm das Gefühl, die story im Moment des Lesens selbst zu erleben.
Schauen Sie doch mal vorbei:
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www.adami-autorin.de

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