Der Fall Kallmann – Rezension –

Der Fall Kallmann

 

 

 

 

Gebundene Ausgabe: 576 Seiten
Verlag: btb Verlag (30. Oktober 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442757282
ISBN-13: 978-3442757282

 

 

 

 

 

 

Wie lebt es sich im Schatten eines Mordes?

Wer war Eugen Kallmann? Warum musste der beliebte Gesamtschullehrer in der beschaulichen schwedischen Kleinstadt sterben? Wirklich nur ein Unglücksfall, wie die Polizei behauptet? Als sein Nachfolger im Schwedischunterricht, Leon Berger, nach der langen Sommerpause seinen Dienst antritt, findet er im Pult unter Kallmanns Sachen eine Reihe von Tagebüchern, die sich als eine Mischung aus Dichtung und Wahrheit entpuppen und ihn schon bald daran zweifeln lassen, dass sein Vorgänger tatsächlich eines natürlichen Todes gestorben ist. Denn in seinen Einträgen behauptet Kallmann unter anderem, er würde die Gabe besitzen, in den Augen anderer Menschen erkennen zu können, ob sie gemordet haben. Und er scheint in den letzten Monaten seines Lebens einem nie entdeckten und nie gesühnten Verbrechen auf der Spur gewesen zu sein. Leon Berger will den Fall Kallmann lösen – seine privaten Ermittlungen setzen etwas in Gang, das schließlich die ganze Kleinstadt erschüttert.

 

Ich bekam dieses Buch als Buchflüsterer von bücher.de und möchte erst einmal für die verspätete Rezension entschuldigen.

 

Mein Fazit

„Der Fall Kallmann“ ist mein erstes Buch des Autors Håkan Nesser. Zwar habe ich schon vorher einiges über dieses Buch gehört, doch ich habe mir mein ganz eigenes Bild gemacht indem ich mich an die 576 Seiten machte.
Schon auf der ersten Seite wird ein einzigartiger Spannungsbogen aufgebaut der bis zur letzten Seite gehalten und ausgebaut wird. Etwas das erstaunlich selten zu finden ist, zuoft gibt es meist in der Mitte einen Abbruch und der Leser merkt, dass der Autor einfach nur zum Ende kommen will. Hier ist es auf keinen Fall so.
Zwar ist es erst etwas gewöhnungsbedüftig sich an die Abkürzungen der Orte zu gewöhnen, allerdings zeigt dies auch die feine und genaile Art des Schreibens von Håkan Nesser.

Die Geschichte, die sich aus überwiegend Lehrer und Schüler in einer kleinen schwedischen Stadt zusammensetzt, blickt hinter die scheinbar harmlose und friedliche Fassade menschlicher Sehnsüchte und Abgründe.

Der Lehrer Leon Berger verlor Frau und Tochter bei einem Schiffsunglück und zieht auf Anraten seiner früheren Studienkollegin Ludmilla, in die schwedische Kleinstadt K. um. Dort soll er die Nachfolge Eugen Kallmann antreten. Kallmann wurde am Ende des letzten Schuljahres tot in einem verlassenen Haus aufgefunden worden. War es ein Unglücksfall? Oder was steckt mehr hinter dem Tod des sehr beliebten und doch sehr exzentrischen Lehrers?
Im Pult seines Vorgängers findet Berger Tagebücher welche erkennen lassen, dass Kallmann sich mit alten und ungelösten Kriminalfällen beschäftigte und sogar behauptete, als Elfjähriger seine eigene Mutter ermordet zu haben. Gefesselt von den Einträgen beginnt Berger mit Unterstützung von Ludmilla und seinem Kollegen Igor Masslind zu recherchieren. …

Die fünfzehnjährige Schülerin Andrea Wester erinnert Berger stark an seine verschollene Tochter. Aber auch Andrea hütet ein Geheimnis. Sie vermutet schon lange, dass ihr Vater nicht ihr biologischer Vater ist. Was hat Kallmann damit zu tun? Ist er womöglich ihr biologischer Vater? ….

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