Böser, böser Wolf
von Alexandra Benedict

Herausgeber : Tropen
Erscheinungstermin : 14. Februar 2026
Sprache : Deutsch
Seitenzahl : 368 Seiten
ISBN-10 : 360850284X
ISBN-13 : 978-3608502848
Originaltitel : Little Red Death
Klappentext
Hast du Angst vorm bösen Wolf?
Eine junge Frau wird im Wald entführt. Zurück bleibt nur ein Rotkäppchen-Umhang und ein Korb. Kurz darauf wird eine Leiche gefunden – und ein blutverschmierter goldener Schuh. Detective Inspector Lyla Rondell setzt sich auf die Spur des Täters, der bald als der »Grimm-Ripper« Schlagzeilen macht. Dabei ahnt sie nicht, wie tief sie selbst in die Geschichte verstrickt ist. Die britische Bestsellerautorin Alexandra Benedict ist zurück mit einem Thriller, in dem der böse Wolf auf jeder Seite lauert.
Die gefeierte Kriminalautorin Katie erwacht in einem abgeschlossenen Dachzimmer – entführt von einem maskierten Mann, der sich »der Wolf« nennt. Seine Forderung: Sie soll moderne Märchen schreiben, in denen Aschenputtel und Rotkäppchen sterben. Was Katie verfasst, setzt der Wolf in die Tat um. Weigert sie sich, wird sie selbst das Opfer seines tödlichen Spiels. Während Katie verzweifelt versucht, Hinweise für die Polizei in ihre Geschichten einzubauen, beginnt Detective Inspector Lyla Rondell mit den Ermittlungen. Auf diesen Fall hat sie seit fünfundzwanzig Jahren gewartet. Damals verschwand ihre beste Freundin spurlos, zurück blieb nur ein angebissener vergifteter Apfel. Die neuen Morde tragen dieselbe Handschrift: Eine junge Frau wird mit einem goldenen Schuh ermordet, ein Geschwisterpaar mit Lebkuchenkrümeln im Wald gefunden. Doch das ist nicht alles: Schon bald erkennt Lyla, dass sie selbst Teil eines viel größeren Plans ist.
Mein Fazit
Das Cover des Thrillers Böser, böser Wolf von Alexandra Benedict passt perfekt zum Buch. Der Klappentext verspricht Spannung und einen gewissen Gruselfaktor. Alles deutet auf ein gutes Buch hin. Doch leider besitzt dieses Buch noch weitere 368 Seiten. So viele Seiten, die nichts von dem halten, was der Klappentext verspricht.
Die entführte Autorin Katie, so blass wie Schnee mit der Tiefe einer Wasserpfütze. Der böse Wolf so grau und fahl wie eine Regenwolke. Die Spannung der Geschichte erinnert an ein Rinnsal in der Wüste.
Protagonisten tauchen kurz auf um gleich wieder ins Niemandsland zu verschwinden. Einzig Detective Inspector Lyla Rondell hat in ersten Teil noch eine minimale Tiefe.
Aber ab dem zweiten Teil des Buches wird es widererwarten doch noch viel schlimmer. Beim lesen drängte sich mir die Frage auf, was genau will mir die Autorin in diesem vermeintlichen Triller eigentlich mitteilen! ??? Anstatt das es spannend wurde reihten sich Ereignisse an einander, wie an Rapunzelshaaren herbei gezogen.
Das Ende, sagen wir es mal so … total wirr. Irgendwie ab dem zweiten Teil erahnbar und das Gefühl gebend, „ich habe den Faden meiner Story verloren, mich darin verwickelt und habe dann einfach irgendwas geschrieben“.
Kapitel 63 gab mir ein mehr wie seltsames Gefühl! Die Worte der Autorin waren für mich verstörend. Bestärkten mit darin, dass zweite Buch der Autorin las auch das Letzte sein wird.
