Blogtour – Mandelblütenliebe

 

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Blogtour – Mandelblütenliebe

Herzlich willkommen zu Tag 3 der Blogtour Mandelblütenliebe von Anja Saskia Beyer. Bei mir erfahrt ihr heute etwas über Mandeln und das man damit so alles machen kann.

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Einige der bekanntesten Formen von Mandeln sind Marzipan und gebrannte Mandeln. Beides muss man nicht unbedingt fertig kaufen. Man kann beides auch selber machen

Marzipan
200 g Mandel(n) mit Haut
180 g Puderzucker
n. B. Rosenwasser,
n. B. Sirup, (Orangensirup)
n. B. Schokolade

Zubereitung

Zum Häuten der Mandeln diese mit heißem Wasser überbrühen und etwas ziehen lassen, dann sollte die Haut leicht abgehen. Notfalls nochmal überbrühen.

Die Mandeln mit einem Mixstab mit Messerkreuz ganz fein hacken. Zwischendurch die Mandelmasse etwas auflockern und weiter hacken.

Wenn die Mandeln einen Teig bilden, den Puderzucker dazugeben und in einer Schüssel mit den Händen alles verkneten. Dabei kann man das Marzipan beliebig aromatisieren, z. B. mit einem Esslöffel Rosenwasser (aus dem türkischen Supermarkt) und Orangensirup.

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Gebrannte Mandeln

150 ml Wasser
200 g Zucker
200 g Mandeln (geschält)
1 Päckchen Vanillezucker

Für das Gebrannte Mandeln Rezept einen Topf mit Wasser aufstellen. Mandeln und Zucker beimengen und alles bei mittlerer Hitze solange köcheln bis das Wasser verdunstet ist.

Vanillezucker über die Mandeln streuen und leicht karamellisieren lassen. Der Zucker sollte die Mandeln schön umhüllen.

Gebrannte Mandeln auf ein Blech auslegen und abkühlen lassen.

 

 

Die Mandel

* die Frucht des Mandelbaums
* einen vollständig mit Mineralsubstanz gefüllten Hohlraum im Gestein, siehe Mandel (Mineralogie)
* ein lymphatisches Organ, meistens die Gaumenmandel
* umgangssprachlich die „Rachenmandel“, einen Teil des Rachen- und Nasensystems
* ein altes Zählmaß von 15 bzw. 16 Stück, siehe Alte Maße und Gewichte (deutschsprachiger Raum)
*ein Garnmaß
*eine Gemeinde im Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz
*den piemontesischen und lombardischen Namen der Gemeinde Mandello Vitta in der Provinz Novara, Italien
*in der Heraldik Flächen im Wappen
(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Mandel_(Begriffskl%C3%A4rung))

 

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Der Mandelbaum (Prunus dulcis) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Prunus in der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Seine Steinfrucht, das essbare Nährfleisch des Pflanzenkeimlings (Endosperm), die Mandel, wird vom Menschen in vielfältiger Weise, vor allem als Nahrungsmittel und als Kosmetikum, genutzt.

Man unterscheidet zwischen der süßen Mandel, der Krachmandel und der bitteren Mandel. Süße Mandeln haben eine zimtbraune, raue Haut. Das Abziehen dieser Haut wird durch Überbrühen der Mandeln mit kochendem Wasser (blanchieren) erleichtert. Mandeln werden zum Rohgenuss, für Mehlspeisen, zum Dekorieren (Splitter, Blätter), zum Füllen von Oliven und zur Herstellung von gebrannten Mandeln, Likören und Marzipan verwendet. Bittere Mandeln sind zum Rohgenuss nicht geeignet, da sie Amygdalin, ein blausäureerzeugendes Glykosid, enthalten. Krachmandeln wiederum sind aufgrund ihrer leicht zu knackenden Schale zum Rohverzehr vor allem in der Weihnachtszeit beliebt.
Der Mandelbaum wird seit rund 4.000 Jahren kultiviert. Angepflanzt wird er heute hauptsächlich in den Vereinigten Staaten (Kalifornien) sowie im Mittelmeerraum, außerdem in Pakistan und im Iran. 2010 betrug die Weltproduktion 890.000 Tonnen (t), davon entfielen 750.000 t bzw. 84 % auf die USA, 90.000 t (10,1 %) auf die EU-27-Staaten, 30.000 t (3,3 %) auf Australien sowie je 10.000 t (1,1 %) auf die Türkei und Chile Die US-Produktion stammt zu 100 % aus Kalifornien.
Darüber hinaus reift die Mandel in Mitteleuropa in Weinanbaugebieten: dort wurde sie wahrscheinlich zusammen mit dem Wein von den Römern eingeführt. Eine deutsche Sorte ist die sogenannte Dürkheimer Krachmandel.
Der französische Anbau setzt sich zusammen aus den Sorten Ferragnès (ungefähr 60 %) und Ferraduel (ungefähr 30 % der Produktion). Letztere wird in Anbetracht ihrer flachen Form hauptsächlich für die Herstellung von Dragées benutzt. Diese Früchte sind gegen Mitte September reif. Unter außereuropäischen Sorten ist die am meisten vermarktete Mandel die Nonpareil-Mandel mit kalifornischem Ursprung. An Mandeln aus Spanien ist vor allem die Marcona berühmt; alle anderen Kategorien werden unter dem Namen Valencia vermarktet. In Italien findet man besonders die Avola.
Unter den französischen Mandeln symbolisiert die Mandel Aï die Krönung; sie wächst in der Provence. Diese alte, seit mehr als 100 Jahren kultivierte Sorte wird von den Konditoren sehr geschätzt, da sie sehr süß ist. Momentan reserviert sich ein einziger Konditor die ganze Produktion. Das Gleiche gilt für die Ferrastar, die von nur einem einzigen Schokoladenfabrikanten aufgekauft wird. Leichter auf dem Markt zu finden ist die ebenfalls sehr geschätzte Ferragnès-Mandel mit einem guten, süßen Geschmack. Sie eignet sich für zahlreiche Verarbeitungen. Die Avola-Mandel ist sehr beliebt und findet für ihr parfümiertes Aroma Beachtung. Sie wird hauptsächlich in Dragées verarbeitet. Man kann sie mit der Marcona vergleichen, einer kleinen spanischen Mandel mit typischem Geschmack, die man unter anderem für Nougats und Turróns verwendet.
(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Mandelbaum)

 

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Mein Lieblingsrezept mit Mandeln

Apfelbutterkuchen mit Mandelsplitter

Für 12 Stücke
TEIG
200 ml Milch
30 g frische Hefe
30 g Zucker
Salz
400 g Mehl (gesiebt)
1 Ei (Kl. M)
1 Eigelb (Kl. M)
Mehl zum Bearbeiten
BELAG
150 g weiche Butter
60 g Puderzucker
Mark von 1 Vanilleschote
2 säuerliche Äpfel (à 160 g)
3 El Zitronensaft
100 g Mandelstifte
40 g Zucker
1 Tl gemahlener Zimt

ZUBEREITUNG

1. Milch erwärmen, die zerbröckelte Hefe und den Zucker darin auflösen. Mit 1 Prise Salz, Mehl, Ei, Eigelb in einer Küchenmaschine mit Knethaken zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Zugedeckt 60-70 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

2. Inzwischen Butter mit Puderzucker und Vanillemark in einer Küchenmaschine sehr schaumig aufschlagen. Äpfel schälen, achteln, entkernen, in feine Blättchen schneiden und mit dem Zitronensaft beträufeln. Äpfel und Mandeln mischen. Zucker und Zimt mischen.

3. Teig auf einer bemehlten Fläche zusammenkneten und dünn ausrollen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech (40×30 cm) legen. 15 Minuten gehen lassen. Dann mit zwei Fingerspitzen dicht an dicht Vertiefungen in den Teig drücken. Butter in einen Spritzbeutel mit mittlerer Lochtülle füllen und in die Vertiefungen spritzen. Mandel-Apfel-Mischung darüber verteilen und mit dem Zimtzucker bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad auf der untersten Schiene 25 Minuten backen (Gas 3, Umluft 20-25 Minuten bei 180 Grad). Aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und in Stücke schneiden. Dazu passt halb steif geschlagene Sahne.
(Das gleiche Rezept befindet sich hier: http://www.essen-und-trinken.de/rezept/125758/butterkuchen-mit-aepfeln-und-mandeln.html)

 

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Wissenswertes über die Mandel

Mandelöl
Unter dem Namen Mandelöl versteht man stets das sowohl in den süßen als auch das in den bitteren Mandeln enthaltene geruchlose feine fette Pflanzenöl. Das ätherische Mandelöl, das nur aus bitteren Mandeln gewonnen werden kann, heißt im Handel stets Bittermandelöl.

Mandelmehl
Mandelmehl ist ein glutenfreies und kohlenhydratarmes Mehl. Bei der Herstellung von Mandelöl fällt ein Nebenprodukt ab, der sogenannte Presskuchen aus dem wiederum das (teil-)entölte Mandelmehl hergestellt wird. Neben diesem entöltem Mandelmehl gibt es auch nicht entöltes Mandelmehl, bei dessen Herstellung die Mandelkerne direkt verarbeitet werden. Entöltes Mandelmehl wird oft als Ersatz für Weizenmehl und für viele Low Carb Rezepte verwendet.

Mandelmus
Mandelmus besteht ausschließlich aus gepressten Mandeln und enthält das gesamte Mandelöl sowie alle Ballaststoffe und Eiweiße der Nuss. Zur Kaltpressung wird ein Fleischwolf verwendet und das Ergebnis anschließend gemixt, um ein cremigeres Endprodukt zu erzielen. Dabei unterscheidet man das Mandelmus in zwei Sorten. Braunes Mandelmus besteht aus gerösteten Mandeln mit Haut, das Weiße ausschließlich aus blanchierten Mandelkernen. Der Anteil an Bittermandeln beträgt dabei nur 1-3 %, so bleibt der Geschmack eher mild und unterscheidet sich von dem deutlich intensiveren Marzipangeruch. In der veganen Ernährung findet Mandelmus immer häufiger Verwendung, um Milchprodukte zu ersetzen.
Mandeln und Gesundheit
Epidemiologische Studien weisen darauf hin, dass der regelmäßige Verzehr von Mandeln und Nüssen dazu beitragen kann, die Mortalität aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken. So kann der Genuss von 20 g Mandeln täglich das Risiko einer Herzkrankheit halbieren; außerdem sind sie für ihre cholesterinsenkende Wirkung bekannt. In einer jüngeren Studie wurde zudem nachgewiesen, dass der regelmäßige Verzehr von Mandeln den Blutdruck senken kann. Zusätzlich enthalten Mandeln einen erhöhten Anteil an Folsäure, die vor allem in der Schwangerschaft sehr wichtig ist; 100 g Mandeln decken 6,25 % des Tagesbedarfs an Folsäure einer Schwangeren.
(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Mandelbaum)

 

 

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Meine Frage an Euch ist heute:

Wie verwendest du Mandeln?

Je öfter ihr unsere Fragen beantwortet, umso mehr Lose könnt ihr sammeln und habt dann höhere Chancen.

Gewinnspielregeln:
✩ Seid über 18 Jahre alt oder habt die Erlaubnis eurer Eltern.
✩ Nach Ablauf des Gewinnspiels können wir euch im Falle des Gewinns eine Emailsenden. Hierfür müsst ihr uns eure E-Mail-Adresse hinterlassen.
✩ Wir übernehmen keine Haftung und es gibt keinen Ersatz falls das Paket verloren geht.
✩ Der Gewinn wird nicht bar ausgezahlt.
✩ Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
✩ Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich.
✩ Das Gewinnspiel endet am 10.10.2016 23:59 Uhr. Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt schnellstmöglich.

8 Kommentare

  1. Hallo und guten Tag,

    für die Weihnachtszeit mache ich gerne selber Bethmännchen, Spezalität aus Frankfurt meiner, alten Heimat.

    Wer nichts damit anfangen kann, gebe ich gerne eine kleine Erklärung.

    Bethmännchen haben einem Körper aus Marzipan und an den Seiten befestigt man jeweils eine ganze Mandel.

    Die Vorbereitungzeit ist etwas lang mit Trocknen und kurzen Anbacken, aber es lohnt sich alle Mal!!

    Ich hoffe, die Erklärung hat Euch…Bethmännchen etwas näher gebracht.

    LG…Karin…
    LG..Karin

  2. Hallo Sonja,
    ich habe deinen Beitrag heute sehr interessant gefunden. Vieles kennt man ja, aber dann ein neues Rezept zu bekommen… Genial! Ich mache mit Mandeln eher weniger. Vielleicht mal gem. Mandeln in Muffins. Aber wir sind eher Obstkuchen Fans mit dicken Streuseln.
    LG Alex

  3. Hallo,
    Danke für deinen Beitrag. Mandeln gehören für mich natürlich zur Weihnachtsbäckerei, aber ansonsten auch in mein Frühstücksmüsli, auf dem Kirsch- und Apfelkuchen und und und….
    Ich esse sehr gerne Mandeln.
    Liebe Grüße Bettina Hertz

  4. Hallo!
    Was für ein schöner Beitrag zum Thema Mandeln. Ich war ja schon 2x in Mallorca, aber leider nicht zur Mandelblüte, die ich sehr gerne einmal sehen würde!
    Mandeln verwende ich eigentlich nur zum Backen. Meistens gerieben in die Masse oder drauf als Splitter…..mmh… Spontan fällt mir da ein Marillenkuchen ein mit Mandelsplitter =) Aber natürlich auch in der Vorweihnachtszeit greife ich öfter zur Mandel.
    Die Blogtour ist gelungen. Danke für eure Mühe!
    Ich hüpf mal ins Lostöpfchen….

  5. Hallo,
    Ich habe nicht viel mit Mandeln am Hut esse die hauptsächlich roh aber ich werde mal ein Rezept von dir ausprobieren
    Lg, Maike Rieck

  6. Ich liebe Mandeln in jeder Form, ich knabbere sie, gemahlen zum backen, gehobelt auf der Torte, gehackt im sandkuchen,
    Oder gebrannte Mandeln. Mmmmhhhh lecker 😊

  7. Hallo ,

    Danke für den interessanten Beitrag und Deine Rezepte .
    Ich mag keine Mandeln.
    Ich wünsche Dir schönes Wochenende .

    Liebe Grüße Margareta Gebhardt (Stern44 )

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