Blog-Tour “Erkül Bwaroo und der Mord im Onyx-Express”

Blog-Tour “Erkül Bwaroo und der Mord im Onyx-Express”

 

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Heute macht der Onyx-Express Station bei mir. Ich war ganz überrascht als der Schaffner auf mich zur stürmte und sagte: ‘Lieber Buchreisener, begleiten sie ich bitte in den Speisewagen. Sie werden dort erwartet. Folgen sie mir bitte!’

Wie es sich gehört bin ich ihm gefolgt und im Inneren erwartete mich eine Überraschung. Dort saß die Autorin Ruth M. Fuchs an einem mit Tee und Gebäck gedecktem Tisch und lud mich zu einem Interview ein.

 

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Bildquelle:http://www.sncf.com/de/gestern-heute/orient-express

 

 

Hier mein Interview

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Würdest Du dich den Lesern einmal kurz vorstellen?

Ich bin Ruth M. Fuchs und wohne mit meinem Mann und zwei Katzen in der Nähe von München.

 
Von bildende Künstlerin zu Verlegerin und jetzt Autorin, was hat dich dazu bewogen?

Als ich meinen künstlerischen Ausdruck suchte, blieb ich erst einmal bei der bildenden Kunst hängen – ich habe Softskulpturen modelliert. Meinen Figuren habe ich in verschiedenen Ausstellungen in Deutschland und Österreich (mein persönliches Highlight war dabei das Wiener Opernhaus) gezeigt. Eigentlich hatte ich überhaupt nicht vor, daran etwas zu ändern. Zu dem Magazin „Neues aus Anderwelt“ kam ich eigentlich wie die Jungfrau zum Kind. Ein Club, bei dem ich Mitglied war, wurde aufgelöst und der dazugehörige Newsletter eingestellt. Kurzentschlossen habe ich den anderen Mitgliedern angeboten, etwas ähnliches wie diesen Newsletter zu machen, nur eben als frei abonnierbare Zeitschrift. Ich hatte keine Ahnung, wie man so etwas macht, aber ich war schon immer ein neugieriger Mensch. Neues zieht mich magisch an. Also hab ich in der Praxis gelernt, was es heißt Herausgeber zu sein. Jedenfalls, im April 2000 brachte ich das erste Heft von „Neues aus Anderwelt“ heraus. Das Magazin erschien dreimal im Jahr bis Dezember 2013. Hin und wieder habe ich dabei auch Artikel geschrieben, um das jeweilige Heft auf die erforderliche (durch vier teilbare) Seitenzahl zu bekommen. Diese Artikel wiederum fielen dem Eulenverlag auf und sie regten an, doch mal ein Buch zu schreiben. Danach ließ mich das Schreiben nicht mehr los.

 
Was war der Hintergrund eine Geschichte ähnlich wie ‘Der Orientexpress’ in der Welt der Elfen und Zwerge spielen zu lassen?

Eine Freundin, Chris Schlicht, hat mir ein Bild geschickt, dass sie spaßeshalber gezeichnet hatte: einen Hercule Poirot mit spitzen Ohren (es ist das Cover von Gestatten, Erkül Bwaroo, Elfendetektiv). Dieses Bild kam mir in den Sinn, als ich über einen Wettbewerb nachdachte, in dem es um einen Kurzkrimi mit einem Apfel gehen sollte. Spontan fiel mir dazu Schneewittchen ein. Dazu muss ich erwähnen, dass mir dieses Märchen der Brüder Grimm schon als Kind Kopfzerbrechen gemacht hatte. Ich fragte mich, woher denn eine Prinzessin, die für alles und jedes Diener hat, Kochen können sollte. Überhaupt, was verstand eine Prinzessin schon von Hausarbeit? Die musste doch bestimmt noch nicht einmal ihr eigenes Zimmer aufräumen!
Vor diesem Hintergrund und mit den Zwergen bei Schneewittchen war klar, dass Erkül Bwaroo seine Fälle in einer Paralellwelt lösen würde.
Der Kurzkrimi wuchs sich schnell zu einen Roman aus. Und dieser Roman hatte so viel Erfolg, dass eine Serie daraus wurde.
Als ich mich dem Orientexpress zuwandte, hatte ich wieder ein Logik-Problem. Mein Mann behauptet immer mal wieder, unter meinen Vorfahren sei mindestens ein Vulkanier gewesen. Und na ja, so etwas lässt mir wirklich keine Ruhe. Bei Agatha Christies Fall fragte ich mich, wie wahrscheinlich es denn wohl ist, dass das spätere Opfer einen Butler und einen Sekretär sucht und ausgerechnet diese beiden engagiert, die dann bei ihm im Zug sind. Wie wahrscheinlich es ist, dass gleichzeitig der Orientexpress einen neuen Schaffner sucht und dass der im Vornherein wusste, mit welchem Zug das Opfer fahren würde. Und dass ausgerechnet in diesem Zug noch alle Plätze frei waren … alles ein wenig unausgegoren. Und so setzte ich mich hin, um eine logische Version zu schreiben.

 

Wenn Du eine Figur aus Erkül Bwaroo und der Mord im Onyx-Express sein könntest, welche wäre das und warum?

Ich denke, Hauptmann a.D. Gerdel Gneiß würde mir gefallen. Natürlich wäre ich auch gern Arthur Heystings, wäre aber vielleicht ein wenig mit Bwaroos Eigenheiten überfordert.

 

Gibt es lebendiges Gegenstück zu Erkül Bwaroo, die dich zu dieser Figur inspiriert hat?

Ein lebendiges Gegenstück gibt es nicht. Sein literarisches Vorbild ist zweifellos Hercule Poirot von Agatha Christie, obwohl er sich inzwischen schon ziemlich weiterentwickelt hat. Und Poirots Vorbild, Jules Poiret, darf natürlich auch nicht vergessen werden.

 

Gibt es oder wird es weitere Fälle für Erkül Bwaroo geben?

Erkül Bwaroo und der Mord im Onyx-Express ist der vierte Band der Reihe Erkül Bwaroo ermittelt.
Die früheren Fälle heißen
Gestatten, Erkül Bwaroo, Elfendetektiv
Erkül Bwaroo auf der Fabelinsel
und
Fragen Sie Erkül Bwaroo

Band 5 Rosen für Erkül Bwaroo, entsteht gerade. Und ich denke nicht, dass er der letzte sein wird.

 
Mir wären bestimmt noch viele Fragen eingefallen, aber leider ist es immer so wenn es am Schönsten ist, ist die Zeit wie im Fluge vergangen. Denn der nette Schaffner kam zu uns und erinnerte mich daran den Onyx-Express nun zu verlassen, da er sich nun auf den Weg zur letzten Station der Reise machen müsse.

 

Beim Aussteigen gab er mir noch eine Frage für Euch mit.

Wissen Sie was der Mann der Autorin immer mal wieder behauptet?

 

Je öfter ihr unsere Fragen beantwortet, umso mehr Lose könnt ihr sammeln und habt dann höhere Chancen.
Gewinnspielregeln:
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✩ Nach Ablauf des Gewinnspiels können wir euch im Falle des Gewinns eine Email senden. Hierfür müsst ihr uns eure E-Mail-Adresse hinterlassen.
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