Yoko Tsuno – Rezension –

Yoko Tsuno – Rezension –

 

 

 

 

 

 

 

Verlag: Carlsen (28. März 2017)
D: 9,99 €
A: 10,30 €
Größe 19,50 x 26,00 cm
Seiten 96
Alter ab 10 Jahren
ISBN 978-3-551-71417-6

 

 

 

 

 

 

 

 

Yoko Tsuno: TWO-IN-ONE (Softcover)
Unterirdische Begegnung / Die Orgel des Teufels

Yoko Tsuno

Der Ligne-Claire-Klassiker um die asiatische Detektivin ist ein Dauerseller im Carlsen-Programm. Yoko Tsuno ist Elektronik-Spezialistin aus Japan und beherrscht die Kampfkunst Aikido. Sie setzt sich mutig gegen Verbrechen und für Gerechtigkeit ein. Zusammen mit ihren Freunden Vic Video und Knut Knolle erlebt sie fantastische Abenteuer.

Diese Ausgabe enthält die Bände 1 und 2 der Reihe.

Band 1: Yoko schließt Freundschaft mit Vic und Knut, die die Elektronik-Spezialistin für ihre TV-Station anheuern wollen. Doch sie werden gefangen genommen von den Vineanern und müssen sich Karpan, dem Sicherheitschef der Vineaner stellen.

Band 2: Neue Abenteuer verschlagen die Heldin Yoko Tsuno auf eine Reise zu dem Rhein nach Deutschland. Dort retten Yoko und Pol der Organistin Ingrid Hallberg das Leben. Durch Ingrid erfahren sie von einem gefährlichen infrasonischen Instrument – der Orgel des Teufels.

 

 

Mein Fazit

 

Mit diesem Comic habe ich einfach mal meinen Freund überrascht. Erst dachte er ‚oh ein Geschenk‘, als ihm sagte dass er mir dafür aber bitte eine Rezension liefern sollte meinte nur ‚öh ja – klar doch‘. Also lauschen wir einfach seinem Fazit 😉

 

Roger Leloup, der Autor dieser Reihe, ist ein Vertreter der Ligne claire. Seine Zeichnungen zeichnen sich durch einfache Striche, flächige Farben und kaum Schraffuren aus. Das wesentliches Merkmal der Serie ist die aufwändige Darstellung technischer Details, sowohl realer Gegenstände wie Fahrzeuge oder technischer Geräte aber auch fiktive Objekte. Mit fotografischer Präzision und Detailtreue, besonders Deutschland und seine historische Architektur betreffend zeichnet Roger Leloup die realen Schauplätze. Dies gibt der Reihe eine herrliche Alleinstellung und begeistert zudem durch die Zeichnungen der Kampfszenen.

 

Yoko Tsuno war mir bislang unbekannt, also fand ich es super mit den ersten beiden Bänden beginnen zu können.
Die ersten Seiten hätten vielleicht etwas mehr Schwung verdient, aber dennoch hat mich diese Comic Reihe in ihren Bann gezogen. Denn sobald diese überstanden sind wird es spannend und der Leser hat keine andere Wahl als mit Yoko und ihren Freunden mit zu fiebern.

Die Texte sind schlüssig und bisweilen genial spitzfindig. Mich haben die beiden Bände sehr gut unterhalten. Ich würde Yoko Tsuno ganz klar weiterempfehlen und soweit gehen dass ich sagen würde es ist ein absolutes Muss für Fans der Ligne claire.

 

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