Was alles war – Rezension –

Was alles war – Rezension –

 

 

 

 

 

 

 

Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
Verlag: Albrecht Knaus Verlag (6. März 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3813507556
ISBN-13: 978-3813507553

 

 

 

 

 

 

 

 

Wahlverwandtschaften – der große Familienroman für unsere Zeit

 

Für ihre Eltern war Susa das lange ersehnte Kind, es fehlte ihr an nichts. Dass sie adoptiert wurde, hat sie nie gestört. Als erwachsene Frau verspürt sie zwar eine leichte Neugier auf die leibliche Mutter, aber als sie Viola kennenlernt, ist diese für sie eine Fremde. Doch das Treffen setzt mehr in Bewegung als vermutet. Die Frage, was Familie eigentlich ausmacht, erhält für Susa eine neue Bedeutung, auch, weil sie sich in Henryk verliebt, der zwei Töchter mit in die Beziehung bringt.

 

In ihrem neuen Roman begibt sich Annette Mingels literarisch auf die Spur unseres prägendsten und faszinierendsten Beziehungsgeflechts: der Familie. Sie erzählt von den vielen Spielarten moderner Beziehungen und davon, was Familie heute ausmacht, von Nähe und Geborgenheit, von Distanz und Konkurrenz, von der Unmöglichkeit, einander ganz und gar zu verstehen, von der Brüchigkeit des Ganzen, aber auch von seiner Belastbarkeit.

 

 

 

Mein Fazit

Was alles war von Annette Mingels ist ein Roman, der die persönliche Erfahrung der Autorin mit dem Thema spüren lässt.
Während hier bestimmt einige Leser und auch vor mir einige Rezensionen zeigen, ist es nicht immer leicht mit den Details des Buches warm zu werden, da diese sehr detailverliebt aufgezeigt werden. Mich störte dies in keiner Form da ich der Meinung bin, dass gerade bei dem Thema Adoption gern ausführlich und voller Gefühl behandelt werden sollte.

Susa ist mit den Wissen, dass sie adoptiert wurde eine erwachsene Frau geworden, die sich aufmacht ihre leibliche Mutter kennenzulernen. Jede Menge Gefühle prasseln auf sie ein und eigentlich ist auch nicht alles so wie sich es insgeheim gewünscht hat. Es ist eine Mischung aus Neugier, Wut, Enttäuschung und vieler weiterer Fragen. Fragen wie „Was macht eine Familie aus?“ „Wie wichtig ist eine oder die leibliche Familie?“
“ Wäre ich ein anderer Mensch, wenn ich eine andere Familie gehabt hätte?“
Als Susa sich in Henryk verliebt wird dann alles einfach nur kompliziert für sie. So viele neue und ungeahnte Gefühle für Menschen, die für Susa den Begriff Familie neu buchstabieren und neu erleben lassen.

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