Und Gott sprach: Wir müssen reden!

Und Gott sprach: Wir müssen reden!

978-3-499-25981-4

 

 

 

Taschenbuch: 288 Seiten
Verlag: rororo; Auflage: 13 (1. November 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3499259818
ISBN-13: 978-3499259814

 

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Am achten Tag ging Gott in Therapie
Den Psychotherapeuten Jakob Jakobi hat das Glück verlassen. Geschieden, pleite und beruflich gescheitert: So gebeutelt trifft Jakobi auf Abel Baumann, einen ebenfalls glücklosen Zirkusclown. Der leidet offenbar an einer kuriosen Persönlichkeitsstörung, denn er hält sich für Gott.
Und sucht einen Therapeuten. Jakob ist fasziniert von den vielfältigen, seiner Meinung nach aber komplett irdischen Talenten des sympathischen Spinners. Doch bald ist der Psychologe nicht mehr so sicher, mit wem er es wirklich zu tun hat. Und wer hier eigentlich wem hilft.

 

Mein Fazit

Nach zig Millionen Jahren fühlt Gott sich gelangweilt, missverstanden und machtlos. Kurz gesagt, Gott ist fertig!! Am gefühlten Ende mit der Welt, mit der Menschheit und vor allem mit sich. …

Der Psychologe Dr. Jacob Jacobi lebt nach der Trennung von seiner Ex-Frau in einer Wohnung, die von seiner Ex-Frau bezahlt wird. Eines Tages steht sie vor seiner Tür und wird sie von ihrem neuen Geliebten verfolgt. Dieser ist wahnsinnig eifersüchtig und es dauert nicht lange, bis Dr. Jakobi’s Nase die Bekanntschaft mit der Faust des Geliebten seiner Ex macht.

In einem Krankenhaus macht Jacob Bekanntschaft mit Abel Baumann. Anfangs tritt dieser als Clown auf. Später erzählt Abel, dass er ab und zu auch Arzt oder ähnliches ‚arbeitet‘ und im Hauptberuf sei er Gott! Als Gott braucht er dringend therapeutische Hilfe.
Gott soll ein psychisch gestörter Clown sein? Nein, dass kann und will Jacob nicht glauben und möchte Beweise für diese Behauptung. Gottesbeweise und darum, wie es sein kann, dass auf der Welt so viel Leid existiert! Warum das Gott nicht verhindern kann. Beschrieben wird dies in einer klaren und sarkastisch-satirischen Art des Autors, welche gleichzeitig den Leser schmunzel bis lachen, aber auch gleichzeitig nachdenklich werden lässt.

Besonders gefallen hat mir der Besuch von Abels und Jacob bei einer bayerischer Familie. Maria und Josef haben einen Sohn, doch Josef ist nicht der Vater dieses Jungen. Herrlich diese Parallele zur Bibel. Ein Schelm wer hier böses denkt.

Und Gott sprach: Wir müssen reden! ist ein wundervolles Werk mit einem für mich doch überraschenden Ende, welches ich so nicht erwartet habe. Brillirend in der fast schon bildlichen Darstellung der Progantonisten, der tiefgründigen Themenwahl und der sarkastisch-satirischen und dennoch gefühlvollen Wortwahl des Autors.

 

 

Über den Autor
Hans Rath, Jahrgang 1965, studierte Philosophie, Germanistik und Psychologie in Bonn. Er lebt mit seiner Familie in Berlin, wo er unter anderem als Drehbuchautor tätig ist. Mit der Romantrilogie «Man tut, was man kann», «Da muss man durch» und «Was will man mehr» hat Rath sich eine große Fangemeinde geschaffen. Zwei der Bücher wurden bereits fürs Kino verfilmt. «Und Gott sprach: Wir müssen reden» sowie «Manchmal ist der Teufel auch nur ein Mensch» wurden ebenfalls zu Bestsellern.

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