Tintenkleckser beim Buchreisenders Adventskalender

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Der Tintenkleckser stellt sich vor

 

Ah, da sind sie ja die Leser von Sonjas Blog!

Hallo, schön euch kennenzulernen, ich bin der Bernd.

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Na gut, wer mich nicht mag darf mich auch gerne Herr Badura nennen. (Und gleich mal eine Warnung vorab: Der böse Herr Badura schreibt seine Texte und Bücher immer noch in der alten Rechtschreibung, also bloß nicht erschrecken wenn viele „ß“ auftauchen. Freiheit für das „ß“ nieder mit dem „ss“!) Über mich ist eigentlich gar nicht soviel bekannt, auch wenn immer mal wieder behauptet wird, daß ich 1000 Jahre lang in einer Höhle verbracht hab, wo ich mich vom Wasser nährte, was von der Decke tropfte. (So steht es zumindest in meiner Vita, z.B. auf amazon.)
Aber wer will denn schon etwas über meine Jugendsünden wissen?

 

Bildnachweise:
Das Autorenportrait ist vom Fotoatlier Müller-Meimers

Eben: Keiner! Deshalb erzähle ich euch lieber etwas anderes. Also: Ich komme aus Oberhausen und bin ein Fantasy-Autor mit einer leidenschaftlichen und glühenden Liebe für alles Phantastische. Dies mag vielleicht gar nicht so sehr überraschen, wenn man weiß, daß ich mich schon als kleines Kind und verbotener Weise zum Fernseher hochgeschlichen hab um mir Star Trek anzuschauen. Die konnten da beamen – faszinierend – und dann noch diese ganzen Abenteuer auf fremden Planeten! Toll! Später dann wurde ich vom „letzten Einhorn“ und Bakshis „Herr der Ringe“ total geflasht. (Bakshis Verfilmung finde ich inzwischen eher suboptimal, die Liebe zu „Herr der Ringe“ ist allerdings geblieben.) Auch als ich älter wurde, wollte meine Faszination über Phantastik nicht nachlassen. Horror, Sience Ficiton oder eben Fantasy sind bis heute Dinge, die mich unheimlich in ihren Bann ziehen können, wenn sie denn gut sind, oder ich sie gut finde.Und auch heute ist für mich Phantastik immer noch großes Kino, egal ob Dr. Who, Die unendliche Geschichte oder Neil Gaimans Sandman, sobald ich tolle Phantastik in die Finger bekomme, bin ich hin und weg und aus mir wird das kleine Kind von damals. Deshalb versuche ich mich in der Tradition von Terry Pratchett, Neil Gaiman, Michael Ende und vielen weiteren Fantasyautoren. Versuche die Menschen genauso zu verzaubern, wie dies ihre Geschichten mit mir machen. Und was soll ich sagen? Es ist ein einfach nur wundervolles Gefühl, wenn mir dies gelingt. Zu sehen, wie erwachsene und gestandene Männer mit verträumten Augen in meiner Lesung sitzen und sich von meinen Geschichten verzaubern lassen ist mindestens genauso schön, wie in den vielen tollen Rezensionen zu lesen, wie sehr den Lesern mein Buch gefallen hat. Glaubt mir, Menschen so eine Freude machen zu können, tut tief im Herzen gut. Deshalb möchte ich mich auch – mal wieder – bei all den tollen und treuen Fans und Lesern bedanken. Ich kann gar nicht in Worte fassen, was ihr mir bedeutet.

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Bildnachweis:  von Norbert Haesemeyer

 

 

Und mein Blog? Nun auf www.berndbadura.blogspot.de (auf Facebook findet ihr mich unter https://www.facebook.com/Tintenkleckser und G+ und Twitter gibt’s natürlich auch, aber das findet ihr alles auf meinem Blog) findet ihr alles, was mit meinem Autorenkrams zu tun hat. Die neusten Neuigkeiten zu meinen Projekten (sei es ein neues Computerspiel, ein paar Kostproben meines Schaffens oder wie und wo mal wieder eine Lesung mit mir stattfindet). Wobei ich zugeben muß, daß ich meinen Blog in letzter Zeit aus persönlichen Gründen ein wenig vernachlässigt habe, aber ich gelobe Besserung. Schaut einmal vorbei, vielleicht gefällt euch ja was ihr dort lest und vielleicht werdet ihr auch Leser meines Blogs oder laßt mir einen Kommentar da. Ich jedenfalls freue mich auf euren Besuch und eure Reaktionen.

 

Mein Buch des Jahres?

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Also eigentlich gibt es da drei. Sowohl in der Kategorie ausgeliehen, als auch englischsprachig wäre da wohl „The Art of Asking: How I Learned to Stop Worrying and Let People Help“ von der amerikanischen Musikerin Amanda Palmer zu nennen, die rein zufällig auch die Frau des oben aufgeführten Neil Gaiman ist. Vielen Dank Mareike das du mich auf dieses sehr emotionale Buch aufmerksam gemacht hast, das Amandas alles andere als typischen Weg zum Erfolg beschreibt und dabei ganz nebenbei hinterfragt, wie unsere Gesellschaft mit Kunst umgeht. Sie erzählt dort – sehr persönlich – wie sie das Vertrauensverhältnis zu ihren Fans aufgebaut hat, und wie die sie zum Erfolg geführt haben. Sehr lesenswert! Kein Wunder, daß der oben erwähnte Neil Gaiman mit dieser außergewöhnlichen Frau zusammen gekommen ist.

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Das zweite Buch ist „Die Musik der Stille“ von Patrick Rothfuss. Mr. Rothfuss ist für mich definitiv einer der großen Fantasyautoren unserer Tage, was er mit den ersten beiden Teilen der Königsmörder-Chroniken geschaffen hat ist aller Ehren wert. Selten schreibt ein Autor so poetisch und einfühlsam wie er. Selten gehen Bücher so in die Tiefe, wie die seinen. Mit seinem unheimlichen Einfühlungsvermögen schafft er eine Fantasywelt, die trotz Magie und Fabelwesen realistischer und authentischer nicht sein könnte und läßt uns mit fantastischen Charakteren und Abenteuern in dieser teil haben. Diese Bücher fesseln so, weil er sich gerade nicht an alle Regeln und Konventionen des modernen Schreibens hält, sondern sie immer wieder geschickt und intelligent bricht und seine Bücher somit einen starken und eigenen Charakter bekommen. Die Musik der Stille – so dachte ich – soll wohl die Wartezeit auf den dritten und letzten Teil der Chronik versüßen, aber was ich da wiederfand war unglaublich. Mehr noch als in den Königsmörderchroniken bricht er hier alle Regeln des modernen Schreibens und man kann seine Novelle wohl kaum noch als klassische Geschichte bezeichnen. Und doch – und vielleicht gerade deshalb – hat sie mich in ihren Bann gezogen, wie kaum eine andere Geschichte. Auri, eine unheimlich liebenswerten und mindestens genauso sonderbare – oder eben einzigartige – Nebenfigur aus den Königsmörderchroniken hat eine Woche Zeit, bis er (Kvothe, Hauptcharakter der Königsmörder Chroniken) sie wieder besuchen kommt. Für Auri mag dies eine ganz normale Woche in ihrem Leben sein, doch wegen ihrer Anders- und Einzigartigkeit, eröffnet sich für den Leser eine ganz neue Welt. Die einstige Alchemistudentin der Universität von Imre hat sich nämlich schon länger in die Einsamkeit alter Ruinen, die sich unter der Universität befinden, zurückgezogen. Auf ihrer liebenswert verrückten Art hat sie sich dort ihr Reich und ihre Ordnung erschaffen, indem sie sich immer wieder aufs Neue in ihre Umgebung einfühlte und auch leblosen Dingen eine Seele, einen Willen und einen Charakter gab. Wieder ist Rothfuss etwas Geniales gelungen, ganz nah an Auri und ihre liebenswert verschrobene Wahrnehmung ist dieses Buch noch poetischer und einfühlsamer als die Hauptgeschichte und auch wenn der Leser Auri einfach nur eine Woche in ihrer Realität begleitet, ohne daß es eine wirkliche Hauptgeschichte gibt, fühlt man doch unheimlich mit der Protagonistin mit und läßt sich gerne in ihre versponnene Welt hineinversetzen. Einfach nur wunderschön. Wenn ich es schaffe meine Leser mit meinen Büchern ebenso zu verzaubern, wie dies Patrick Rothfuss bei mir geschafft hat, dann kann ich mehr als zufrieden mit meiner schriftstellerischen Leistung sein. Schade, daß ich Patrick Rothfuss dieses Jahr auf der Leipziger Buchmesse verpaßt habe. Aber Leipzig war auch so wunderschön.

 

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Und so komme ich auch einfach mal zu meinem absoluten Buch des Jahres, es ist nämlich mein eigenes. Nein, keine Angst! Ich bin nicht übergeschnappt und größenwahnsinnig geworden, es ist vielmehr die Geschichte die sich dahinter verbirgt, bekam ich doch plötzlich Ende letzten Jahres Post von der Leipziger Buchmesse. Sie hatten ein neues Projekt geplant und somit erstmalig Selfpublisher eingeladen, sich dort zu präsentieren. Ich empfand die Einladung sofort als unheimliche Ehre! Hatte ich wirklich schon so viele Leser verzaubert und in meinen Bann gezogen, daß ich von den Organisatoren der Leipziger Buchmesse persönlich eingeladen wurde? Anscheinend! Dies durfte ich mir auf keinen Fall entgehen lassen, nur wollte Leipzig zum einen eine Neuerscheinung haben und zum anderen war ich kein wirklicher Selfpublisher mehr, ist „Werke eines großen Meisters“ doch inzwischen – und Dank seines Erfolges – im Traumstundenverlag erschienen. Ein neues Buch mußte also her, nur welches? Meine derzeitigen Projekte wollte ich mir jedenfalls nicht mit einem „Schnellschuß“ versauen, nur damit ich etwas in Leipzig präsentieren konnte. Also brauchte es ein eigenes, neues Buch. Schapo Klack den überaus verträumten und geschichtenverliebente Hauptcharakter meines Kurzgeschichtenerzählromans „Werke eines großen Meisters“ kenne ich inzwischen In- und Auswendig, in seinen zylindertragenden Kopf konnte ich mich schnell hineindenken, also hopp, schrieb ich einfach mal ein Buch über Schapo. Und tatsächlich, das Schreiben ging mir so gut von der Hand, als hätte ich dieses Buch geplant. Plötzlich entsponn sich eine spannende Geschichte, in der sich alles – wie in einem perfekten Mosaik – einfügte. So weiter ich kam, desto besser wurde das Gefühl, was ich mit diesem Buch hatte und nach einem Monat intensiver Arbeit hielt ich auf einmal das Manuskript zu „Schapo Klack und der Meister von Zetron“ in der Hand. Schnell habe ich es meiner Verlegerin Britta Wisnieski zugemailt, die es mir ebenso prompt Korrektur gelesen hat. Vielen lieben Dank nochmal dafür Britta. Dann habe ich das Buch meinen treusten Fans zum Vorab lesen gegeben – schließlich bedeuten mir meine Fans und ihre Meinung sehr viel – und sie haben tatsächlich mein gutes Bauchgefühl bestätigt und fanden das Buch ausnahmslos toll. Und was soll ich sagen? Die vier Tage in Leipzig waren der Wahnsinn. Ich habe unheimlich viele neue Leser gewonnen und wenn dann noch Fans aus ganz Deutschland zu deiner Lesung anreisen, ist das einfach nur schön und man platzt vor lauter Stolz aus allen Nähten! So wurden mir da ein paar unvergessliche Tage beschert, die ich – Autor aus Leidenschaft, der ich nun mal bin – stets in meinem Herzen tragen werde. Eigentlich würde ich euch ja gerne mehr davon erzählen, aber dies ist eine andere Geschichte und ich will es wie Michael Ende halten und sie auch ein andermal erzählen. Mir bleibt jetzt nämlich nur noch eins zu tun: Euch da draußen Frohe Weihnachten zu wünschen. Sperrt die zur Zeit viel zu verrückte Welt da draußen einmal aus und genießt die Feiertage.

https://www.youtube.com/watch?v=cUwk-3t_QZw

Und damit die Feiertage doppelt schön sein können, gibt’s auch noch was zu gewinnen. Einmal „Werke eines großen Meisters“, falls der Gewinner mag, natürlich mit persönlicher Widmung.

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Ihr müßt einzig die unten stehende Teilnahme Bedingung erfüllen und mir unter diesem Post hier (ja genau: Einfach unten auf dieser Seite in den Kommentaren schreiben) die Frage beantworten, warum ihr dieses Buch gerne lesen möchtet. Viel Spaß und viel Glück beim Gewinnspiel!

 

Teilnahmebedingungen:

*Teilnahme ab 18 Jahren oder mit der Erlaubnis eines Erziehungsberechtigten

*Versand nur innerhalb Deutschlands, Österreich und der Schweiz.

*Teilnahme täglich bis 23.59 Uhr unter dem jeweiligen Artikel

*Teilnehmer muss sowohl dem Buchreisender als auch dem teilnehmenden Blog folgen

(Beispiel: Folgername via facebook, twitter etc)

*Keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen

*Der Gewinner wird per Losverfahren ermittelt.

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