The One – weißer Traum –

The One – weißer Traum –

 

 

Willkommen zu Tag 4 der Blogtour zu „The One“ von Maria Realf.
Heute darf ich Euch in die Welt der Braut und entführen. Was braucht eine Braut neben Trauzeugen und Brautjungfern? Ganz klar ihren Traum in weiß, passende Schuhe, ein atemberaubendes Make-up und eine ebenso berauschende Frisur. Also machen wir uns nun zusammen auf zum weißen Traum.

 

Der Brautschleier

Der weiße Brautschleier der Braut stand ursprünglich für deren Jungfräulichkeit. Früher war dies auch der einzige weiße Bestandteil der Hochzeitsgarderobe der Braut. So wurde im bäuerlichen Umfeld in der Sonntagsgarderobe geheiratet. Traditionell war diese schwarz. Erst später wurde die Farbe des Kleides ebenfalls weiß. Um Mitternacht war die Braut keine Braut, sondern nunmehr Ehefrau. Deshalb wurde dann der Schleier abgenommen. Dieser Brauch existiert noch heute. Oft erfolgt um Mitternacht ein Schleiertanz. Die Braut tanzt alleine und alle unverheirateten Frauen versuchen, ein Stück des Schleiers abzureißen. Wer das größte Stück des Schleiers erwischt hat, soll gemäß dem Brauch die nächste Braut sein.

 

 

Die Brautschuhe

Früher war es Brauch, dass die Braut ihre Brautschuhe von gesparten Pfennigen bezahlte. Heute wird dieser Brauch mit Euro-Cents fortgeführt. Dadurch soll die Sparsamkeit der Braut symbolisiert werden.

 

 

 

Der Brautstrauß

Traditionell ist es die Aufgabe des Bräutigams, den Brautstrauß zu besorgen. Diesen überreicht er dann vor oder in der Kirche seiner Braut. Zum Ende der Feier wird der Brauch des Brautstraußwerfens ausgeübt. Es versammeln sich alle unverheirateten Frauen hinter der Braut. Den Brautstrauß zu fangen gilt in Mitteleuropa und in Amerika als Omen für eine baldige Hochzeit.

 

Super jetzt fehlt uns nur noch das Wichtigste. Das Brautkleid!

 

Das Brautkleid oder Hochzeitskleid wird von der Braut zur Hochzeitszeremonie getragen. Im übertragenen Sinn wird auch die Erscheinung von Tieren zur Balzzeit als Brautkleid bezeichnet.

 

Hier eine kleine Kaufberatung für das perfekte Brautkleid

Brautkleider Typen nach Figur
Je nach Größe und Form des Körpers sollte das Brautkleid bestimmte Stilvorgaben erfüllen, um die Braut optimal zur Geltung zu bringen.

A-Form oder Birnenform (schmale Schultern und weibliche Hüften): Dekolleté betonen (meist Corsage) und ausgeprägtere Hüften durch einen ausgestellten Rock verbergen.
Duchesse: (schlanke Taille, breite Hüfte / Oberschenkel) Figurbetontes Oberteil (meist Corsage), welches in Taillenhöhe in einen voluminösen, glockenförmigen Rock übergeht (meist in Tüll mit einem üppigen Reifrock).
X-Form, Sanduhr oder Meerjungfrau (Oberkörper und Hüften sind kurvig, die Taille schmal): Fischschwanz-Optik liegt eng am Körper an, ab dem Knie abwärts wird sie breiter.
Trompete: Ähnlich dem Meerjungfrauen Schnitt, aber der Rock fällt bereits ab der Mitte der Oberschenkel breiter ab.
O-Form, Apfeltyp, Empire-Stil (üppige Körpermitte mit viel Busen, wenig Taille und einer weiblichen Hüfte): Dekolleté betonen, um den Blick auf das Gesicht zu lenken, beispielsweise Taillennaht unter der Brust und fließender Rock. Meist lang und schmal geschnitten, eignet sich auch für Schwangere.
V-Form (mit breiten Schultern oder einem üppigen Dekolleté): ausgestellter Rock oder kurze Kleider
XXS-Form (Kleine, zierliche Frauen mit meist schönen Rundungen): einteilige Robe, oder enge, lange Kleider, um optisch zu strecken
Sheath-Kleid: Schnitt vom Oberteil bis zum Rock gerade und schmal, aus Material wie Seide oder Satin.
XXL-Form (fülligere Frauen): wie A-Form, jedoch schlichter ohne Rüschen oder Applikationen, Roben in Cremeweiß oder Champagner lassen schlanker erscheinen, ausgestellte Röcke für füllige Hüften, Jäckchen oder Boleros bei üppigem Dekolleté.
Zweiteiler: Besteht aus einer Corsage und einem Rock (auch in Kombination mit einer Hose möglich), beides sind eigenständige Kleidungsstücke. Damit sind verschiedene Farben sowie Materialien möglich.
(Textquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Brautkleid)

 

 

Etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes, etwas Blaues und einen Glückspfennig im Schuh

 

Ein aus England stammender Brauch hat sich auch in Deutschland, besonders seit der Hochzeit von Prinz Charles und Diana Spencer, zu einer beliebten Tradition entwickelt. Danach soll die Braut zu ihrer Hochzeit etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues bei sich tragen und in ihre Kleidung integrieren.

 

 

„Something old, something new, something borrowed, something blue and a lucky six-pence in your shoe.“
Etwas Altes steht für das bisherige Leben der Braut vor der Ehe. (Beispiel: ein altes Schmuckstück) (übersetzt: „Alt wie die Welt“)
Etwas Neues steht als Symbol für das beginnende Eheleben der Braut. (Beispiel: das neue Brautkleid) (übersetzt: „Neu wie der Tag“)
Etwas Geliehenes steht für Freundschaft und soll Glück in der Ehe bringen. Die Braut leiht sich etwas von einer glücklich verheirateten Freundin. (Beispiel: ein besticktes Taschentuch) (übersetzt: „Geborgt wie das Leben“)
Etwas Blaues ist ein Zeichen für die Treue. (Beispiel: das blaue Strumpfband) (übersetzt: „Blau wie die Treue“)
Ein Glückspfennig im Schuh ist ein Zeichen des Wohlstands.
Meistens fällt der Teil „and a lucky six-pence in your shoe“ weg, weil dieser nicht mehr in jedem Land zur Überlieferung herangezogen wurde.
(Textquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Hochzeitsbrauch)

 

Ein kleiner Blick zum Brauchtum in meiner Wohngegend
„Hahn holen“ ist im Münsterland / Emsland aber auch im Kreis Steinfurt ein weitverbreiteter Hochzeitsbrauch. Am Tag nach der Hochzeit treffen sich die Hochzeitsgäste und die Helfer der Hochzeit bei den Eltern der Braut zum „Hahn holen“. An diesem Tag gab es ursprünglich die Reste vom Vorabend zu essen. Dieses wird mittlerweile oft durch Suppen, Imbisswagen o. ä. ersetzt.

 

 

 

Das Gewinnspiel

Bitte beantworte die jeweilige Tagesfrage auf dem jeweiligen Blog als Kommentar

Meine Tagesfrage: Kennst Du den Brauch mit den Pfennigen für die Brautschuhe noch und hast sie auch genauso gekauft oder sparst Du noch auf deine Brautschuhe?

Unsere Teilnahmebedingungen findest du hier 

 

Die Gewinne

3 mal 1 Print „The One“ von Maria Realf
– Die Gewinne werden direkt vom Verlag verschickt! –

 

Hier alle Stationen der „The One“ Blogtour

 

26.07 Maria Realf bei Corinna
27.07 Lizzy & die Männer bei Sabine
28.07 First Love bei Wencke
29.07 weißer Traum bei mir
30.07 Wedding Game bei Svenja
31.07 Beste Freundin bei Ann-Sophie
01.08 Sweet Dream bei Sharon 

6 Kommentare

  1. Hallo und guten Tag,

    klar kenne ich diesen Brauch, aber selbst bei uns auf dem Land findet er keinen Gebrauch mehr. Denn im Mai hat eine gute Freundin geheiratet und da ging es auch ohne.

    Aber die Sache mit dem etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes usw. findet zumindest in unserer Gegend durchaus noch ihre Anwendung.

    LG..Karin..

    PS: ich habe nur standesamtlich geheiratet, aber das hat auch so gepasst.

  2. Ich kenne den Brauch mit den Pfennigen, habe meine Schuhe aber ganz normal gekauft.
    Etwas neues, altes, blaues und etwas geliehenes hatte ich aber auch 🙂

    Lustigerweise gibt mir ein alter Mann bei der Arbeit immer einen Cent von seinem Rückgeld und sagt, das wäre für meine Brautschuhe 😉 Das ich schon verheiratet bin ist ihm egal *g*

    LG Susan

  3. Von dem Brauch hatte ich vorher noch nie gehört. Dankeschön für deinen interessanten Beitrag.

    Liebe Grüße,
    Daniela

  4. Hallo, toller Beitrag heute 🙂

    Also ich kenne den Brauch zwar, da ich aber noch nie geheiratet habe, ist er bei mir bis jetzt noch nicht angewendet worden 😀
    Ich finde solche Bräuche und Traditionen aber generell total schön, und falls es mal soweit sein sollte, bezahle ich meine Schuhe bestimmt mit Kupfergeld.

    LG Anna

  5. Hallo!
    ich war erst heute mittags bei einer Hochzeit und fand die Trauung einfach wunderschön! Da meine Mutter letzte Woche verstorben ist, bin ich nicht zur Feier mitgegangen, aber habe eben die Trauung mitverfolgt und dem Brautpaar Glückwünsche überbracht.
    Ich kenne zwar die anderen Bräuche, aber genau den mit dem Pfennig im Schuh kenne ich nicht.
    Ich bin schon 25 Jahre verheiratet, deswegen brauche ich keine neuen Brautschuhe mehr 😉 aber diesen wunderschönen Liebesroman würde ich gerne lesen und ein bisschen traäumen!
    Liebe Grüße
    Martina

  6. Hey!

    Toller beitrag! Ich kenne den brauch absolut nicht. Liegt aber vl auch daran dass ich aus Österreich komme. Andere länder andere Bräuche 🙂 war sehr interessant ind neu für mich.

    Liebe grüße Carina

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