Sonnensegeln & Mirabellensommer

Sonnensegeln & Mirabellensommer

 

Hallo zu Tag 3 der Mirabellensommer Tour. Nachdem Ihr Leckereien genießen durftet und eine Entdeckungstour durch Nizza hatte wird der heutige Tag etwas ruhiger, also lehnt Euch also zurück bevor Svenja morgen über Fossile Schönheiten & Ölbaumgewächse berichtet.
Am Ende der kurzen Vorstellung findet ihr das Highlight dieses Beitrages. Das Interview mit Marie Matisek!

 

Eigentlich ist Mirabellensommer eine Art Fortsetzung von Sonnensegeln, daher möchte ich Euch die beiden Bücher kurz vorstellen.

 

Sonnensegeln

 

 

 

Broschiert: 304 Seiten
Verlag: Knaur TB (1. April 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426517396
ISBN-13: 978-3426517390

 

 

 

 

»Private Pflegerin für schwerkranken Unternehmer nach Südfrankreich gesucht. Sprachkenntnisse von Vorteil, aber nicht Bedingung.«
Als die Krankenschwester Marita diese Annonce in der Zeitung liest, ahnt sie noch nicht, dass sich ihr Leben von Grund auf ändern wird. Schon lange hadert sie mit sich und den eingefahrenen Gleisen ihrer Existenz. Doch erst ihre achtzehnjährige Tochter bewegt Marita dazu, auf die Anzeige zu antworten. So landet sie auf dem von Blütenduft und Sonnenglut durchtränkten Gut der Lafleurs in der Nähe der Parfümstadt Grasse. Hier blühen die Rosen und der Jasmin, die die Grundlage für wunderbare Düfte und den Reichtum der Lafleurs bilden. Der schwerkranke Unternehmer entpuppt sich als schwieriger Patient, und Lucien, sein Sohn, ist offenbar auch nicht viel besser. Marita könnte verzweifeln, wären da nicht die herzensgute Haushälterin Segolène und der charmante Filou François, der Marita die zauberhafte Côte d’Azur von ihrer schönsten Seite zeigt …

 

Eine wundervolle nach Sommer und Liebe duftende Geschichte für laue Sommerabende oder heiße Strandtage. –Meine komplette Rezension

 

 

Mirabellensommer

 

 

 

Taschenbuch: 288 Seiten
Verlag: Knaur TB (1. Juni 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 342651740X
ISBN-13: 978-3426517406

 

 

 

 

Ein charmanter und lebenskluger Sommer-Roman über zwei turbulente Familien in der Provence und eine zauberhafte Liebesgeschichte von der Erfolgsautorin Marie Matisek ..
Zwischen Jasmin- und Rosenfeldern liegt die Domaine de Lafleur im Hinterland von Nizza. Marita ist glücklich mit Lucien Lafleur und ihren neuen Freunden, der alteingesessenen Familie Verbier und den Babajous von der Elfenbeinküste. Auch Gilbert Verbier und Aristide Babajou sind enge Freunde geworden – bis sich Gilberts Enkelin Julie in Aristides Sohn Rachid verliebt. Schnell stellt sich heraus, dass die kulturellen Gräben tiefer sind als gedacht. Marita und Lucien versuchen alles, um die Freunde miteinander zu versöhnen. Doch nach einem hässlichen Streit ist das junge Liebespaar plötzlich verschwunden …

 

Ein sehr gefühlvoller und mitreißender Roman, der mich herrlich unterhalten hat.
Meine komplette Rezension

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Die Autorin Marie Matisek lebt mit ihrer Familie, Hund und Kater im idyllischen Umland von München. Neben dem Schreiben pflegt sie ihre Leidenschaften: Kochen, spazieren gehen und gärtnern. Die gebürtige Berlinerin fühlt sich in ihrer Wahlheimat Bayern genauso zu Hause wie an der Nordsee, Südfrankreich oder Italien, seit vielen Jahren ihre bevorzugten Reiseziele.
(Quelle: https://www.droemer-knaur.de/autoren/8208650/marie-matisek)

 

Das Interview

Herzlichen Dank, dass Sie sich Zeit für meine Fragen nehmen. Beim Lesen Ihrer Vita im Buch sind
mir gleich Gemeinsamkeiten aufgefallen. Kochen und gärtnern gehören auch meinen
Lieblingsbeschäftigungen und die Nordsee liebe ich seit frühester Kindheit.

Zunächst einmal vielen Dank für das Interesse an mir und meinem Buch, sowie die schöne Idee der Blogtour.

Zu Beginn würde ich es schön finden, wenn Sie sich und ihr Buch „Mirabellensommer“
kurz vorstellen würden.
– Mein Name ist Marie Matisek. Das heißt, das ist nicht mein richtiger Name, sondern ein Pseudonym. Ich bin fünfzig Jahre alt, verheiratet, Mutter von zwei Kindern, einer Katze und einem Hund. Ich habe lange Jahre als Dramaturgin am Theater gearbeitet und dann Drehbücher geschrieben. Meine große Liebe gehört – neben der Familie – der Natur und den Tieren, Umweltschutz ist ein wichtiges Thema für mich.
Mein Buch Mirabellensommer ist mein sechster Roman unter dem Namen und mein zweiter, der in Südfrankreich spielt. Der Roman schließt an das Vorgängerbuch Sonnensegeln an, ist aber keine richtige Fortsetzung, man kann die Bücher auch getrennt voneinander lesen. In Mirabellensommer geht es vor allem um die Familie Babajou, hauptsächlich um Babette und Aristide, ein Ehepaar mit vier Kindern. Sie sind vor vielen Jahren von der Elfenbeinküste eingewandert und betreiben ein Obst- und Gemüsegeschäft in Nizza. Babette arbeitet außerdem als Altenpflegerin. Eigentlich ist ihr Leben in ruhigen Bahnen verlaufen, aber der Sommer 2017 ist irgendwie verflixt. Es beginnt mit dem Tod des alten Georges, den Babette gepflegt und sehr in ihr Herz geschlossen hat. Außerdem verliebt sich Sohn Rachid in Julie, die nicht gerade unkompliziert ist… Dann gibt es noch einen Brand und Streit mit den besten Freunden, den Verbiers. Wie sich zum Schluss dennoch alles wieder zurecht rüttelt, will ich an dieser Stelle nicht verraten, außer: alles wird gut! Und vielleicht sogar ein Stückchen besser…

 

Was war für der Punkt das Sie mit dem Schreiben begonnen haben?
Ich habe im Herbst 2009 auf der Frankfurter Buchmesse ein Gespräch mit einer Agentin gehabt, die zu mir sagte: „Sie sind so nett, Sie können doch bestimmt auch schreiben?!“ Das hat in mir etwas angestoßen. Ich habe ja bereits geschrieben, aber Drehbücher und keine Romane. Daraufhin aber habe ich mir gedacht – probier’s doch mal, wenn es nicht klappt, dann lässt du es eben. Was soll ich sagen? Mirabellensommer ist mein zwölftes Buch…

 

Schreibblockade, der Horror jedes Autors. Ist ihnen das schon einmal passiert und welches
ist ihr Mittel dagegen?
Nein. Schreibblockaden sind mir völlig fremd. Je mehr ich schreibe, desto mehr fällt mir ein. Was ich kenne ist, dass ich manchmal keine Lust zum Arbeiten habe. Aber wer kennt das nicht?!

 

Haben Sie ein Vorbild unter den Autoren?
Ein konkretes Vorbild gibt es nicht, nein. Schon allein, weil ich verschiedene Genres gerne lese, da kann man die Autoren ja nicht vergleichen. Für Marie Matisek ist sicher Elizabeth Strout ein Vorbild. Eines von vielen!

 

Welches ist Ihr persönliches Must-have-Buch?
– Gibt es nicht. Must have ganz viele Bücher!

 

Wie dürfen wir uns Ihren Schreibplatz vorstellen?
– Ich habe einen Schreibtisch in meinem Büro. Dort stehen Ordner und der Drucker und es stapeln sich Papiere. Da schreibe ich aber nicht, sondern mache Steuer o.ä. Ich schreibe am Laptop im Wohnzimmer. Ein großer leerer Holztisch, dazu ein Blumenstrauß, eine Aromalampe und eine Kerze. Bloß kein Papier!!! Zum Schreiben trinke ich Kaffee, esse Obst, Schokolade und Nüsse. Mein wunderbarer Hund liegt unter dem Tisch und schnarcht, ich gucke hinaus ins Grüne. Es muss absolut still sein, keine Menschen, keine Musik.

 

Was war der ausschlaggebende Punkt für „Sonnensegeln & Mirabellensommer“? Was hat
Sie dazu inspiriert?
– Den Ausschlag für Sonnensegeln und Mirabellensommer gegeben hat letztendlich, dass ich nach vier Nordseebüchern gerne mal den Schauplatz wechseln wollte. Und da ich gerne nach Südfrankreich fahre, lag es nahe, ein Buch dort anzusiedeln. Als ich eine Blumenzucht bei Grasse besucht habe, war die Domaine Lafleur geboren!

 

Ihr Buch wird verfilmt und Sie dürfen die Hauptrollen und die Titelmusik bestimmen.
Verraten Sie uns wer es sein wird?
– O nein, bitte keine Verfilmung! Ich mag keine deutschen Schauspieler, tut mir leid. Wenn die Bücher jemals verfilmt würden, dann bitte in Frankreich. Ich liebe französische Komödien! Monsieur Claude und seine Töchter war eine der Inspirationsquellen für Mirabellensommer.

 

Sie dürfen in ein Buch reisen und die Geschichte erleben, welches Buch würden Sie
wählen?
– In alle Kinderbücher von Astrid Lindgren. Was kann es Schöneres geben, als nach Bullerbü zu reisen? Oder Saltkrokan? Und in die Welt von Harry Potter würde ich auch gerne reisen – allerdings mit der Maßgabe, dass ich jederzeit portieren kann, wenn die Dementoren kommen…

 

Können Sie rein vom Schreiben leben?
– Naja… Es geht, aber ich muss sehr, sehr viel schreiben. Ich würde niemandem raten, sich das anzutun.

 

Würden Sie auch in einem anderen Genre schreiben? Wenn ja, welches wäre es?
– Da ich unter drei verschiedenen Namen schreibe, bin ich auch in anderen Genres unterwegs. Als Tanja Weber habe ich zwei Krimis (Sommersaat, Oberland) und zwei z.T. historische Bücher (Die Frauen meiner Familie, Mein Herz ist ein wilder Tiger) geschrieben. Als Judith Arendt zwei Berlin-Krimis (Unschuldslamm, Sündenbock). Im nächsten Jahr erscheint ein Sachbuch (Frau gönnt sich ja sonst nichts) und im Januar 2019 wieder ein Krimi.

 

Welches Genre käme für Sie überhaupt nicht in Frage?
– Liebesgeschichten und Romantik – geht bei mir gar nicht. Ich brauche immer einen guten Schuss Humor!

 

Was wollten Sie ihren Lesern schon immer einmal sagen?
– Dass sie großartig sind. Und bitte keine E-Book-Piraterie unterstützen sollten. Denn dann sterben die Autoren…

Marie Matisek im Juni 2017

 

 

Unser Gewinnspiel für Euch

Beantworte die jeweilige Tagesfrage auf den jeweiligen Blog bis zum 10.07.2017 24 Uhr

 

Meine Tagesfrage: Unter welchen Namen schreibt Marie Matisek noch?

 

 

Der Gewinn


1 Print „Mirabellensommer“ von Marie Matisek
– Der Gewinn wird direkt vom Verlag verschickt! –

Unsere genauen Teilnahmebedingungen findest du hier

 

 

 

5 Kommentare

  1. Hallo!
    Vielen Dank für das interssante Interview! Ich habe „Sonnensegeln“ letztes Jahr gelesen und würde auch gerne „Mirabellensommer“ lesen.
    Marie Matisek ist das Pseudonym von Tanja Weber. Sie schreibt auch unter Judith Ahrendt.

  2. Sie schreibt noch unter dem Namen Tanja Weber ( z.B. Buch Sommersaat) und unter dem Namen Judith Arendt ( z . b. Buch Sündenbock)

    Habe nun ch keine von ihr gelesen, sie hören sich aber interessant an.

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