Schuld und Menschlichkeit: Justizfälle über Moral und Gerechtigkeit – Rezension –

Schuld und Menschlichkeit: Justizfälle über Moral und Gerechtigkeit – Rezension –

 

 

 

 

 

 

 

Gebundene Ausgabe: 284 Seiten
Verlag: Tredition (8. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3734597617
ISBN-13: 978-3734597619

erhältlich bei Amazon

 

 

 

 

 

 

Die Fälle, die hier erzahlt werden, beruhen auf wahren Begebenheiten. Sie ermöglichen Ihnen einen tiefen Einblick in die Justizvollzugsanstalten und in das deutsche Rechtssystem. Ein Killer feuert in der Öffentlichkeit neun Mal in das Gesicht seines Opfers. Seine Strafe: sechs Jahre Haft. Ein unscheinbarer Gefangener muss am Tag seiner Freilassung zuruck ins Gefängnis und begeht Selbstmord. Ein Vergewaltiger will seine Tat nicht eingestehen und akzeptiert eine höhere Strafe, die er ohne Bewahrung bis zum Schluss absitzt. Dann trifft er einen alten Freund. Ein Schleuser, der acht Frauen unter lebensgefährlichen Umstanden nach Deutschland geschleppt hatte, kommt mit einer Geldstrafe davon. Aus der Presse entnehmen Sie nur die Schlagzeilen: den Beginn des Prozesses, den Verdacht der Staatsanwaltschaft und am Ende die Verurteilung. Nicht immer bestätigt sich der Verdacht der Staatsanwaltschaft, nicht immer findet eine tatsächliche Verteidigung statt. Dieses Buch wird Ihnen einen Einblick in den Alltag von Strafprozessen und der Handhabung von Urteilen geben. Und Sie werden erstaunt sein, vielleicht erschrocken, wie das Justizsystem tatsächlich funktioniert. Schuld & Menschlichkeit erzahlt die Geschichte hinter der Geschichte. Der Leser erfahrt, was wirklich geschah. Warum die Strafen so ausgefallen sind. Und dass hinter jedem einzelnen Schicksal weit mehr steckt, als nur die Schlagzeile in der Zeitung. Begleiten Sie den Autor in die Parallelgesellschaft „Knast“ und erleben Sie hautnah diese „geschlossene“ Gesellschaft. „Fesselnd, spannend, hoch emotional und kurzweilig. Tauchen Sie ein in eine real existierende Welt, verborgen hinter hohen Mauern und Gerichtssälen!“

 

 

Mein Fazit

Manchmal hat man bei einem Buch dieses Gefühl. Du siehst dieses Buch, es zieht dich rein vom Cover her an um dich sofort zufesselnd in seinen Bann zieht.
Genauso ein Buch ist „Schuld und Menschlichkeit: Justizfälle über Moral und Gerechtigkeit“ von Constantin Himmelried.
Das Cover ist genau hart, vielleicht auch einschüchternd und in schwarz/weiß gehalten. Es spiegelt den Inhalt des Buches an Hand der Beschriftung wieder.

 

Zum Inhalt muss ich ganz klar sagen, er ist nichts für zartbeseitete Leser! Diese Einschränkung sollte bei „“Schuld und Menschlichkeit: Justizfälle über Moral und Gerechtigkeit“ von Constantin Himmelried gespannt werden. Der Leser wird in nahezu jedes bekannte Gefühl versetzt! Beginnend über Angst bis zu blankem Entsetzen, Lachen zu Tränen aus tiefster Seele.

Zwei Berichte, ich spreche hier absichtlich nicht von Geschichten da dies mehr wie unpassend ist, haben mich besonders mitgenommen. Wobei der letzte Bericht der beiden welche auch gleichzeitig den Abschluß des Buch darstellt der bewegenste für mich war.
Besonders die Gefühlswelt des korianischen Schleusers hat der Autor so echt beschrieben. Ich konnte die Zweifel spüren, als es dann aber an die Zeugenaussagen ging überwog blankes Entsetzen, denn wir wollen es garnicht beschönigen. Diese Art Menschen gibt wirklich! Meiner persönlichen Meinung nach sind es einfach zu viele, die diese Meinung der ersten Zeugin vertreten. Genau die Stimmung welche diese Aussage im Gerichtssaal hervor brachte übertrug der Autor in das Buch.
Als dann weitere Zeugen hinzukamen wie ein Pfarrer und die Frauen, welche eigentlich in Deutschland Asyl hätten bekommen müssen in den Gerichtssaal gerufen wurden um ihre Aussagen zumachen musste ich das Buch ein weiteres Mal auf den Händen legen. Dies kannte ich zwar von den einzelnen Berichten, denn an einem Stück lesen ist unmöglich. Die Fälle klingen nach und brauchen eine Zeit um sacken zu können.
Als dann auch noch eine der Zeuginnen aufgerufen wurde und die gesamte Leidensgeschichte erzählte liefen nur noch die Tränen während des Lesens, genauso wie der Autor es seinem Buch von der Gefühlswelt der Prozesszuhörer beschrieb.

 

 

Ohne

wäre ich höchstwahrscheinlich an diesem Buch vorbei gegangen oder hätte es erst viel viel später gelesen. Ich gebe bei der Bewertung für dieses Buch volle 5 Sterne und wünsche mir mehr von dem Autor Constantin Himmelried zu lesen.

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