Neuerscheinung „Greetsieler Tod“ von Ele Wolff

Neuerscheinung „Greetsieler Tod“ von Ele Wolff

 

Spannende Urlaubslektüre nicht nur für Nordseeurlauber!

13.07.2016Greetsieler Tod9783955734541

Kurzbeschreibung:

Lilly Engel, Privatermittlerin, gewinnt einen Urlaub im ostfriesischen Greetsiel. Kaum angekommen stolpert sie über eine Leiche. Warum wurde der Hamburger Galerist Gernold Hansen ermordet? Was hatte er in Ostfriesland zu tun? Der Greetsieler Künstler Paul Petersen gerät als Tatverdächtiger schnell in das Visier der Polizei. Lilly überredet Kommissar Ratke, einen alten Schulfreund, sie in die Ermittlungen einzubinden…

Natürlich haben wir auch wieder einen ersten Blick ins Buch für Euch:

[…] Langsam schlenderte Lilly am Greetsieler Hafen entlang. Sie genoss diese malerische Atmosphäre, die die Schiffe im Hafen ausstrahlten. Wie in einem Bilderbuch. Lilly war auch nach fünfundzwanzig Jahren in Ostfriesland immer wieder fasziniert von dem besonderen Flair, das die ostfriesische Landschaft ausstrahlte.

Bis jetzt hatte sie noch keinen Imbiss gefunden. Der erste war wegen Krankheit vorübergehend geschlossen. An dem zweiten Imbiss schreckte sie eine lange Menschenschlange ab. Stattdessen hatte sie sich in einem Café direkt am Hafen eine riesige Portion gemischtes Eis mit Schokoladensoße gegönnt. Lilly versuchte sich einzureden, dass kaltes Eis weniger Kalorien hatte als warme Pommes mit Bratwurst.

Es war inzwischen kühl geworden. Lilly setzte sich auf eine Bank und beobachtete die Menschen, die eilig oder weniger eilig über die Straße liefen. Sie überlegte, woran man Einheimische und Touristen unterscheiden könnte. Wahrscheinlich nur an der Kleidung. Touristenehepaare zum Beispiel liefen grundsätzlich im Partnerlook herum.

Lilly versuchte noch einmal, Elske zu erreichen. Sie sprach ihr auf die Mailbox, dass sie gut in Greetsiel angekommen war. Sie bat Elske noch, ihre Waschmaschine zu leeren. Lilly hatte nämlich ganz vergessen, dass sich noch eine Ladung Handtücher in der Trommel befand.

Lilly machte sich mit schnellen Schritten auf den Weg ins Hotel. Es wurde langsam dunkel. Die Kirche, an der sie vorbeikam, lag gespenstisch innerhalb des alten Friedhofs da. Lilly fand das sehr gruselig. Noch gruseliger fand sie, dass ein Unmensch seinen Müll auf den alten historischen Grabplatten entsorgt hatte. Sie kniff die Augen zusammen. Ja, ein blauer, riesiger Müllsack. Langsam stieg sie die beiden Stufen empor und näherte sich der Stelle.

Eine Unverschämtheit von den Leuten. Lilly ging langsam näher. Sie bückte sich, um den Müllsack genauer zu betrachten. Er entpuppte sich als ein am Boden liegender Mann in einem blauen Regenmantel.

»Ach du liebe Zeit.« Lilly beugte sich weiter nach unten. Vorsichtig tippte sie dem Mann auf die Schulter. »Hallo? Was ist mit Ihnen?« Der Mann am Boden bewegte sich nicht. Lilly ging vorsichtig auf die andere Seite und erschrak. Die Augen des Mannes waren leblos und leer. Das Gesicht war blutverschmiert. Die Vorderseite des Regenmantels war nicht mehr blau, sondern dunkelrot. Aus dem Kopf des Mannes ragte eine Art Axt oder Eispickel. […]

 

13.07.2016Greetsieler Tod9783955734541

 

 

Hier kannst du u. a. das eBook kaufen:

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Die Autorin:

Ele Wolff über Liebe Lust und Leichen. Krimis und andere Gemeinheiten

www.ele-wolff.de

Nach dreißig Berufsjahren als Krankenschwester, nach einem Umweg als Galeristin und Vermieterin von Ferienwohnungen auf der Insel Borkum lebt Ele Wolff heute in Leer/Ostfriesland.

Auch wenn sie keine waschechte Ostfriesin ist, (in Frankfurt/Main geboren) betrachtet sie sich doch als Gesinnungsostfriesin und gibt sich ganz ihren kriminellen Energien hin.

Ele Wolff: „In Ostfriesland, hinter den Deichen, im Watt und auf den Inseln geschehen manche unheimlichen Dinge, von denen niemand etwas weiß. Das ist genau die Umgebung, die die Fantasie anregt.

In den Geschichten kann ich Gedanken ausleben, die man im wahren Leben nicht so leicht findet oder die unangebracht sind. Ich kann unliebsame Ehemänner oder Chefs entsorgen, reich durch Erbschaft werden oder einfach in einen anderen Erdteil flüchten. Und was besonders von Vorteil ist: Schreiben ist spannend und es macht nicht dick.“

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