Montagsfrage Kommentare

Montagsfrage:

Falls ihr bei Aktionen teilnehmt, wie viel kommentiert ihr bei anderen? Oder seid ihr eher stille Mitleser?

 

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Kommentare unter einem Beitrag sind etwas Schönes. Ja, der Lohn für die Zeit und die Mühe die der Schreiber investiert hat. Ich sehe es ja ein und gelobe Besserung, denn was Kommentare hinterlassen habe ich eindeutiges Verbesserungspotenzial. Genauso wie der Blogger, der sich einen Kommentar wünscht. Doch woran liegt diese Faulheit? Ist es ein Zeichen dafür, dass ich auf anderen Blogs nicht lese? Oder hat es einen ganz anderen Grund?
Faulheit ist es nicht und ich lese auch auf anderen Blogs.

Kommentare sind immer ein Thema für Blogger. Wenn ich diesen Trend des nicht kommentieren und seine Folge beobachte, schwirrt mir immer eine Frage durch den Kopf.

Meine Lieben, habt ihr den eigentlichen Sinn des bloggen vergessen? Wisst ihr überhaupt noch was ein Blog ist?

 

Blog
Das oder auch der Blog /blɔg/ oder auch Weblog /ˈwɛb.lɔg/ (Wortkreuzung aus engl. Web und Log für Logbuch) ist ein auf einer Website geführtes und damit meist öffentlich einsehbares Tagebuch oder Journal, in dem mindestens eine Person, der Blogger, international auch Weblogger genannt, Aufzeichnungen führt, Sachverhalte protokolliert („postet“) oder Gedanken niederschreibt.
Häufig ist ein Blog eine chronologisch abwärts sortierte Liste von Einträgen, die in bestimmten Abständen umbrochen wird. Der Blogger ist Hauptverfasser des Inhalts, und häufig sind die Beiträge aus der Ich-Perspektive geschrieben. Das Blog bildet ein Medium zur Darstellung von Aspekten des eigenen Lebens und von Meinungen zu spezifischen Themen, je nach Professionalität bis in die Nähe einer Internet-Zeitung mit besonderem Gewicht auf Kommentaren. Oft sind auch Kommentare oder Diskussionen der Leser über einen Artikel möglich. Damit kann das Medium sowohl dem Ablegen von Notizen in einem Zettelkasten, dem Zugänglichmachen von Informationen, Gedanken und Erfahrungen, etwas untergeordnet auch der Kommunikation dienen, ähnlich einem Internetforum.
Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als Bloggen bezeichnet.
( Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Blog)

 

Wenn ich jetzt also der Folge des nicht Kommentierens folge, sehe ich immer mehr wie abhängig sich einige Blogger von Kommentaren machen. Ja so sehr so gar, dass sie sich in Selbstzweifel ertrinken und mit dem Bloggen aufhören. Begründung hierfür ist dann meist der Satz: Ich bekomme keine Kommentare, warum blogge ich dann überhaupt noch?! Es mag jetzt nicht sehr nett klingen, aber wenn jemand einen Blog schreibt dann doch wohl um seine Gedanken und seine Meinung einer breiten Masse und der Öffentlichkeit kund zu tun. Okay, für einige ist eine reine Selbstdarstellung, für eine andere eine Geldquelle und andere wiederum sollten sich ein anderes Hobby suchen.
Ein Blog kann auch ohne Kommentare überleben und hat rein inhaltlich seine Berechtigung mit der er überzeugt.

Mir sagte einmal jemand: Einen Kommentar muss man sich verdienen, er kommt nicht nur einfach so zu dir.

Nach diesem Motto verteile ich meine Kommentare auf anderen Blogs. Der Artikel muss gut geschrieben sein und etwas aussagen. Blindlinks mit grausamer Grammatik und Rechtschreibung schmerzt genauso wie Inhaltslosigkeit. Unstrukturiertheit eines Blogs schrecken mich genauso ab wie das ich in oder am Ende eines Beitrags zig Mal über Werbung gestolpert bin. Bei so mancher Blogtour hätte ich gern mitgemacht und einen Kommentar hinterlassen, aber wenn mich dann ein 6 bis 10 Zeiler zu Tode langweilt bzw. er ohne jede Aussage daher kommt ist mir dies unmöglich.

Ich höre schon die Stimmen, die jetzt sagen ‚Oh mein Gott, wie arrogant ist die denn!‘. Nein, arrogant bin ich ganz bestimmt nicht. Lediglich das Wissen, dass meine Inhalte überzeugen berechtigt mich zu dieser Aussage.

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