Mirabellensommer – Sommer der Veränderungen

Mirabellensommer – Sommer der Veränderungen

 

 

Heute an unserem letzten Tag in Nizza möchte ich Euch zusammen mit George Lafleur die Protagonisten des Buches „Mirabellensommer“ von Marie Matisek vorstellen. Darum verlassen wir heute Nizza und begeben uns nach Grasse auf die Domaine de Lafleur.

 

 

“ Sie hatte George erst zwei Mal gesehen, aber seine spitze Zunge und seine Lust, alle Menschen, die ihm begegneten, zu provozieren, bereits am eigenen Leib erfahren. Er war über achzig Jahre alt, ein Grandseigneur, immer picobello gekleidet, trug maßgeschneiderte Anzüge, Seidenkrawatten und rahmengenähte Schuhe, aber sein Benehmen war alles andere als fein.“
(Zitat Seite 6)

 

Dies beschreibt George eigentlich nur zur Hälfte, denn eigentlich ist er ein herzensguter Mensch, der schon sehr viel erlebt hat in seinem Leben.

 

 

„Ich bin unendlich dankbar, dass Lucien und ich uns ausgesöhnt haben. Wäre Marita nicht aus Deutschland zu uns gekommen, wäre das vielleicht nie passiert. Nun führen die beiden die Domaine weiter mit größerem Erfolg, als ich es je vermochte.Marita hat ein Händchen für Blumen, aber auch für unsere Angestellten und die Kunden. Es liegt ihr im Blut. Und Lucien hält sie den Rücken frei für seine Parfums.“
(Zitat Seite 29)

 

„Dass Lucien und Marita keine gemeinsamen Kinder haben werden, stimmt mich ein bisschen traurig, dann stirbt die Dynastie der Lafleur wohl mit Lucien aus.“
(Zitat Seite 30)

 

 

 

„Zwar tat Egwuatu alles, um Behatis Vater davon zu überzeugen, dass all dies nicht im Entferntesten sein Absicht war – er war schließlich ebenso liberal, nur eben Muslim -, …“
(Zitat Seite 143)

 

„Ach, Aristide. Mit einem lächeln dachte Babette an den jungen Egwuatu, der er einst gewesen war und in den sie sich Hals über Kopf verliebt hatte. Im August hatten sie ihren Hochzeitstag. Ihren dreißigsten!“
(Zitat Seite 16)

 

„Hühner waren ein leidiges Thema. Sowohl Aristide als auch Gilbert, der Ehemann von Ségo, hielten welche. …“
(Zitat Seite 23)

 

„Aristide sprang auf und schloss Babette erleichert in die Arme.“
(Zitat Seite 173-174)

 

„Aristide schlang seine Arme um ihren Körper. ‚Wie haben es damals geschafft, und schaffen es auch diesmal.‘
Babette schloss die Augen und schmiegte sich an ihren Mann. Sie fühlte sich getröstet und geborgen und wusste, dass sie nur ihn und niemals einen anderen haben wollte.“
(Zitat Seite 197)

 

 

 

„Und nun Ségo- welche Dramatik! Die arme Ségo, sie kann kaum laufen, ihr lieber Gilbert muss sie stützen. …
Ségo wirkt imer so, als sei durch nichts zu erschüttern! So breit wie hochsteht sie seit fünfunddreißig Jahren unseren Haushalt vor, sie hat mich mit harter Hand zur Ordnung erzogen und Lucien ebenso. …
Ségolène und Gilbert waren fleißig, vier Kinder haben sie in die Welt gesetzt. Und davon haben drei auch schon wieder Kinder.“
(Zitat Seite 31)

 

„Die Autowerkstatt von Gilbert war nicht groß. Es war keine dieser Vertragswerkstätten, die vorne ein gläsernen Pavillion hatten, in dem die neusten Modelle der jeweiligen Marke ausgestellt wurden und hinten die Mechaniker in ihrer Halle werkelten. Nein, bei Gilbert standen Autos jeglichen Alters, Zustands und Herstellers auf dem Hof.“
(Zitat Seite 211)

 

„Die Hühner! Aristide hatte schon fast vergessen, das Gilbert ihm ein Ardenner-Paar schenken wollte …“
(Zitat Seite 160)

 

 

 

„Wer kommt denn da hinter der ganzen Blase von Verbiers angeschlurft? Ist das ein Junge oder ein Mädchen? So ein dünnes Dingelchen. Jetzt schaut es hoch – es ist ein Mädchen! Und sie ist wunderschön, ein gesicht wie ein Herz, und erst diese Lippen … Aber warum um alles in der Welt trägt sie so grauenvolle Klamotten? …“
(Zitat Seite 32)

 

„Rachid hatte das Gymnasium gerade abgeschlossen, er würde nach den Ferien nach Lyon gehen, um Betriebswirtschaft zu studieren. … “
(Zitat Seite 14)

 

„Als die Kleine ihrem Rachid ins Ohr geflüstert hat, dass sie abhauen will, bin ich sofort hellhörig geworden! Er wollte gar nicht, der arme Rachid, aber es war genauso wie bei dem Einbruch in das Labor. Er macht mit, damit er sie im Auge hat und sie keine Dummheiten macht. “
(Zitat Seite 134)

 

„Wie auch immer: die junge Liebe. Mir geht das Herz auf, wenn ich sie so sehe, Rachid und Julie. “
(Zitat Seite 131)

 

„Eine Zeitlang habe ich versucht, am Ball zu bleiben. Bin noch hinter Rachid und Julie her gewesen, meinen zwei Schutzbefohlenen. …“
(Zitat Seite 284)

 

 

Warum ich diese Sichtweise gewählt habe? Für mich ist George Lafleur eine sehr wichtige Person des Buches, denn ohne ihn und seine Blickweise wäre es einfach nicht das was ist. Ein wundervoller Roman voller Leben, Liebe und….

 

 

Unser Gewinnspiel für Euch

Beantworte die jeweilige Tagesfrage auf den jeweiligen Blog bis zum 10.07.2017 24 Uhr

Meine Tagesfrage: Deine ehrliche Meinung – Protagonistenvorstellung rein aus Zitaten – macht sie dich neugieriger auf das Buch ?

Der Gewinn


1 Print „Mirabellensommer“ von Marie Matisek
– Der Gewinn wird direkt vom Verlag verschickt! –

Unsere genauen Teilnahmebedingungen findest du hier

 

 

Mirabellensommer Tour

 

04.07 Kulinarische Köstlichkeiten bei Sabine 

05.07 Nizza – Immer eine Reise wert bei Janina

06.07 Sonnensegeln & Mirabellensommer bei mir

07.07  Fossilie-Schönheit und Ölbaumgewächs bei Svenja

08.08 Sommer der Veränderungen bei mir

 

3 Kommentare

  1. Mal eine etwas andere Herangehensweise. Macht mich richtig neugierig auf das Buch. Dankeschön für deinen interessanten Beitrag.

    Liebe Grüße,
    Daniela

  2. Hey!
    Ich finde diese art sehr interessant und vor allem abwechslungsreich 🙂 und ja es macht seeeeehr neugierig 🙂 gefällt mir dein beitrag!!!

    Liebe grüße Carina

  3. Hallo und guten Tag,

    hm, ich weiß nicht…ist immer eher eine schwierige Sache..denn ein Zitat ist ja eine bestimmte Stelle im Roman…wie will man da etwas interessantes im Zusammenhang mit den Protagonisten erfahren, wie sie fühlen oder handeln.

    LG..Karin…

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