Mein liebestoller Onkel, mein kleinkrimineller Vetter und der Rest der Bagage

Mein liebestoller Onkel, mein kleinkrimineller Vetter und der Rest der Bagage

 

9783932927362

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

als Broschur:
1. Aufl. 2010 [cabrio, Bd. 2]
ISBN 978-3-932927-36-2
21,5 x 13,5 cm, 256 Seiten
12,80 Euro (D)/ 22,90 SFr

als Hardcover mit SU:
1. Aufl. 2007 [cabrio, Bd. 1]
ISBN 978-3-932927-33-1
HC mit SU; 21,5 x 13,5 cm
256 Seiten
19,90 Euro (D)/ 36,00 SFr
Originalausgabe

als E-Book: eISBN 978-3-932927-53-9 (epub)
8,99 Euro (D) 2013

als Hörbuch-Download: ISBN978-3-932927-04-1, Sprecher: Ingo Naujoks
15,99 Euro (D) 2015

 

 

 

Kurzbeschreibung
„Am Tag, als Janis Joplin starb, unterschrieb mein Vater den Kaufvertrag für unser Reihenhaus. Er legte so den Grundstein dafür, dass eine große Liebe zu einer Gütergemeinschaft verkam.“ Frank Jöricke präsentiert romanhaft eine witzige Zeitreise durch die verschiedenen Dekaden der jüngeren bundesrepublikanischen Geschichte.

Wie sich die schräge Verwandschaft des Protagonisten durchs Leben schlägt, spiegelt die Einflüsse der jeweiligen gesellschaftlichen Ereignisse und Entwicklungen auf äußerst kurzweilige Weise.

Seien es die Studentenunruhen, die Ölkrise oder das Aufkommen des Feminismus, Daily Soaps oder die Maueröffnung, alles Anlässe für den Erzähler, mit abgeklärt-kompromisslosem Blick die schrullige Bagage, die sich Verwandschaft nennt, bei ihrem bunten Treiben zwischen Zeitgeist und Fettnäpfchen zu beobachten. Es entstehen typische Charakterbilder skurriler Normalos, die sich tapfer durchs Reihenhausleben schlagen: Onkel, Tante, die Eltern, die sich mit ihrer späten Scheidung „um viele schöne getrennte Jahre“ gebracht haben …

Mein Fazit:
Eine herrliche Zeitreise in der 36 Jahre wie im Fluge vergehen…

Erzählt wird die Geschichte einer durchgeknallten Familie von 1967-2003.
Die einzelnen Kapitel beginnen mit den Worten „Im Jahr als…“ gefolgt von einem mehr oder weniger bedeutendem Ereignis des jeweiligen Jahres. Der Super-GAU 1986 doch eine ganz andere Liga ist als beispielsweise Boris Becker Wimbledon-Sieg 1985. Auf jeden Falls ist es aber immer ein Ereignis, das sicher jedem im Gedächtnis geblieben ist.

Ob es die Auswirkungen der antiautoritären Erziehung , die Discowelle mit der entsprechenden Mode, über die mit zunehmenden Alter lieber der Mantel des Schweigens gelegt wird bishin zu den Anfängen des Feminismus schreibt Frank Jöricke witzig, mit trockenem Humor aber nie abwertend.
Mit zunehmenden Alter des Leser oft zum Schreien komisch! Aber auch oft in Schmunzeln verfallen, wenn der Leser erkennt, dass sind Szenen aus dem eigenen Leben gehört zu diesem Buch.

Als absoluten Tipp sei der Anhang empfohlen. Dort findet der interessierte Leser noch einmal eine launige Kurzfassung der wichtigsten Ereignisse von 1967 bis 2003.

 

Über den Autor
rgb-Frank_Joericke_Fotograf_Seine Tätigkeit als Werbetexter hat Frank Jöricke (*1967) aus Trier nicht geschadet. Im Gegenteil, zeichnet sich doch seine Sprache durch ihre Treffsicherheit und lebendige Fabulierkunst aus. Erweitert um den Blick des Texters, der schon von Berufs wegen immer ein genaues Sensorium für die kleinen und großen Widersprüche des Lebens haben muss, verfällt er dennoch nicht dem Zynismus oder der Verklärung. Dies ist wohl weniger der neuen Ernsthaftigkeit als dem nostalgischen Wohlwollen zu verdanken, das einen erfasst, wenn die eigene Jugend- und Adoleszenszeit langsam aber sicher zu Geschichte wird. Frank Jöricke hat sie aufgeschrieben.
Mit einem Auszug aus seinem Roman „Mein liebestoller Onkel …“ zog er bis ins Finale des Poetry Slams in Trier; Jürgen von der Lippe und Ingo Naujoks gefiel der Roman so gut, dass Ingo Naujoks das Hörbuch eingelesen hat. Außerdem gilt Jöricke als der Entdecker von Guildo Horn, arbeitet nebenbei als Bad-Taste- und Ü-30-DJ, ist Ex-Fußballschiedsrichter und manischer Blutspender (75 x in 19 Jahren) − dabei sind seine                                                                             Bücher alles andere als anämisch!

 

 

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