Ich, Eleanor Oliphant – Rezension

Ich, Eleanor Oliphant – Rezension

 

 

 

 

 

 

Verlag: BASTEI LÜBBE
Format: HARDCOVER
Genre: FRAUENROMANE
528 SEITEN
Altersempfehlung: AB 16 JAHREN
ISBN: 978-3-431-03978-8
ERSTERSCHEINUNG: 24.04.2017
Preis: 20,00 €

 

 

 

 

 

 

Klappentext:
Wie Eleanor Oliphant die Liebe suchte und sich selbst dabei fand
Eleanor Oliphant ist anders als andere Menschen. Eine Pizza bestellen, mit Freunden einen schönen Tag verbringen, einfach so in den Pub gehen? Für Eleanor undenkbar! Und das macht ihr Leben auf Dauer unerträglich einsam. Erst als sie sich verliebt, wagt sie sich zaghaft aus ihrem Schneckenhaus – und lernt dabei nicht nur die Welt, sondern auch sich selbst noch einmal neu kennen.
Mit ihrem Debüt „Ich, Eleanor Oliphant“ ist Gail Honeyman ein anrührender Roman mit einer unvergesslichen Hauptfigur gelungen. Ihre erfrischend schräge Sicht auf die Dinge zeigt uns, was im Leben wirklich zählt. Liebe. Hoffung. Ehrlichkeit. Und vor allen Dingen die Freundschaft.
„Absolut mitreißend.“ Jojo Moyes

 

 

Mein Fazit:

Eleanor ist eindeutig anders! Sei es in ihren Ansichten ihren Mitmenschen gegenüber als auch in den kleinen alltäglichen Dingen.
Viele Dinge, für uns selbstverständlich, sind für sie das 1. Mal und doch meistert sie diese auf ihre ganz eigene sonderbare Art. Man muss sie einfach nur gern haben. Dennoch liegt ihre Mutter und ihre Kindheit wie ein Schatten über ihr.

Auf einem Konzert meint Eleanor in den Frontmann und Sänger einer Band gefunden zu haben. Fast wirkt Eleanor wie ein Kind, welches ihrem Schwarm auf charmante Weise unbemerkt nachjagd und sich in mehr oder weniger große Träumereien begibt. Als dann aber ein alter Mann auf der Straße zusammenbricht, nimmt die Story für Eleanor und ihren Arbeitskollegen Raymond erst richtig Fahrt auf.
Langsam findet Eleanor in ein Leben, welches ihr gänzlich unbekannt ist und der Leser erlebt zusammen mit ihr viele 1. Male. Denn noch nie hat sie eine Pizza beim Lieferdienst bestellt. Doch so absurt sich ihre Gedankengänge anfühlen umso verständlicher und logisch sind sie in diesem Fall.

Wie sehr Eleanor beeinflussbar und verletzlich ist merkt man bei den wöchentlichen Gesprächen mit ihrer Mutter und ihrem betäubenden Hang zum Alkohol. Je mehr Raymond sie aber aus ihrer Welt holt und ihr selbst in ihrer härtesten Zeit beisteht werden die wahren Abgründe sichtbar und Eleanor lernt zum ersten Mal was es heißt einen Freund, einen wahren Freund zu haben.

Also genau dass, was einige bei dem Klappentext falsch verstehen bzw verstanden haben und meiner Meinung nach einfach nur hinein interpretieren. Denn wer ihn wirklich liest, merkt sofort worum es geht!

 

Nachdem ich das Buch gelesen hatte konnte ich einige Mitbloggerinnen gewinnen und wir haben uns zu einer Blogtour zum Buch zusammen getan. Was dabei heraus kam? Die völlig wahnwitzige Welt der Eleanor Oliphant und ganz viele 1. Male.

 

 

Persönlich kann ich es kaum glauben, dass dieses geniale aufwühlende und trotzdem stellenweise belustigenden Inhaltes ihr Erstlingswerk ist. Ich bin schon sehr gespannt auf weitere Werke der Autorin, denn in mir hat sie bereits eine treue Leserin und Fan gewonnen.

 

 

„Ich, Eleanor Oliphant“ ist alles andere als ein gewöhnliches Buch, geschweige denn die Autorin ist gewöhnlich. Für ist dieses Buch DAS Highlight des Jahres.

 

 
Du bist neugierig geworden und würdest gern mal einen Blick in das Buch werfen? Eine XXL-Leseprobe findest du hier.

 

Die Autorin

 

 

Gail Honeyman lebt und arbeitet in Glasgow. Sie bekam bereits mehrere Preise für ihr Schreiben. Ich, Eleanor Oliphant ist ihr erster Roman.

 

 

© Philippa Gedge Photography

 

 
Lieblingssatz aus dem Buch:
So seltsam es vielleicht auch klingt, ist das eine sehr kurze Unterhaltung zwischen Eleanor und Raymond, in der es um Suppe geht! Dieser winzige Dialog bringt mich zum Schmunzeln, weil er sehr viel von der psychischen Widerstandsfähigkeit vermittelt, über die Eleanor verfügt. Außerdem verdeutlicht er Raymonds beste Charaktereigenschaften – seine Liebenswürdigkeit, seine rücksichtsvolle Natur, seine Geduld.
Die Stelle im Buch, die am schwierigsten zu schreiben war:
Die größte Herausforderung bestand ohne jeden Zweifel darin, den Anfang des Kapitels “Schlechte Tage” zu schreiben. Das war eine emotional sehr aufwühlende Stelle.
(Quelle: https://www.luebbe.de/bastei-luebbe/autoren/gail-honeyman/id_5767506)


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