Engelsspiel – Klaus Schuker

 

Irgendwie ist es eine Tradition bei uns am letzten Tag etwas über den Autor des Buches der jeweiligen Blogtour zu erfahren. Heute ist es der Autor Klaus Schuker und Engelsspiel.

 

 

Klaus Schuker

Ich muss gestehen, als ich über den Autor recherchierte bin ich über etwas gestolpert. Auf seiner Homepage hat er einen wundenvollen Lebenslauf. Mit dieser Entdeckung änderte ich dann auch gleich mein Beitrag. Warum? Ich hatte in meiner Mail an Herr Schuker meine Mail-Adresse vergessen und meine Handynummer eingetragen. Was dann geschah erfahrt ihr nach einem wirklich beeindruckenden Lebenslauf.

Klaus Schuker
Schriftsteller
Mitglied im VS Bad.-Württ. + SYNDIKAT
Geboren 1959 in Ravensburg, verheiratet

 

 

 

Biographie als Autor

1979
Beginne als Polizeibeamter in meiner Freizeit Gedichte und Kurzgeschichten zu schreiben.
Seit 1986
Veröffentlichungen von Kurzgeschichten und Erzählungen in Zeitungen und Zeitschriften. (u.a.: Schwäbische Zeitung, Esslinger Zeitung, Neue Osnabrücker Zeitung, Rhein-Neckar-Zeitung, Darmstädter Echo, Für Sie, Magazin > IG. Chemie…, Hersfelder Zeitung).
Seit 1989
Veröffentlichungen in Anthologien (u.a.: „dtv“- München, Edition Isele, Polizei-Verlag Hilden).
1989
Mache das Schreiben zu meinem Brotberuf.
1994ff.
Filmbesprechungsarbeiten für das Katholische Filmwerk in Frankfurt sowie Zusammenarbeit mit dem Berliner Filmproduzenten Wolfgang Küper (Literaturverfilmungen im Hinblick auf den Deutschunterricht an Schulen).
2000
TRAU KEINER LEICHE – Kriminalroman, Militzke-Verlag, Leipzig.
2000
Werde als Mitglied in DAS SYNDIKAT aufgenommen.
2001
Veröffentlichung meiner Kurzgeschichte DER MANN MIT DEM GEHSTOCK im: „dtv-Urlaubslesebuch 2001“.
2002
TANTEN LEBEN AUCH NICHT EWIG… – Kurzgeschichten, Schmidt-Verlag, Freiburg.
2003
Gründung des Projekts „Schulpatenschaften mit Autoren“.
Inhalt: Langfristige Zusammenarbeit von Schulen mit Autoren im Rahmen des Deutschunterrichts.
2005
KAUGUMMI FÜR EINE LEICHE – Kriminalgeschichten, Verlag der Criminale, München.
2006
WASSERPILZ – Kriminalroman, Gmeiner-Verlag, Meßkirch.
2007
BRUDERNACHT – Kriminalroman, Gmeiner-Verlag, Meßkirch.
2007
BRUDERNACHT (Hörbuch) – Kriminalroman (MP3-CD), RADIOROPA Hörbuch, Staßfurt.
2008
Brudernacht erscheint in 2. Auflage.
Schulpatenschaftsprojekte gefördert von der Robert-Bosch-Stiftung.
2009
Beim Schülerkrimiwettbewerb im Rahmen der CRIMINALE 2009 in Singen gewinnen Teilnehmer meiner Schreibwerkstätten zwei von drei 1. Preisen.
Konzeption einer Schreibwerkstatt zum Thema „Berufsfindung und Identität“ im Auftrag der Jugendstiftung Baden-Württemberg und Durchführung des Pilotprojekts. Geplant ist mittelfristig die Einführung dieser Projektform zum Thema Berufswahl in Förder-, Haupt- u. Realschulen ab Klasse 7. Für dieses Projekt gibt es u.a. Fördergelder der EU.
2010
PAUL, TABEA UND DAS BLAUE MESSER – Kinderkrimi, Die Schatzkiste im Allitera Verlag, München 2010.
Durchführung einer mehrtägigen Schreibwerkstatt im Auftrag des Kultusministeriums Baden-Württemberg im Rahmen des Pilotprojekts „Sommercamp 2010“. Dieses wurde – mit unterschiedlicher thematischer Ausrichtung – an vier Standorten in BW (Ravensburg, Ludwigsburg, Mannheim u. Freiburg) durchführt.
Weitere Schreibwerkstätten im Auftrag der Jugendstiftung Baden-Württemberg.
Durchführung einer einwöchigen Schreibwerkstatt als Pilotprojekt in Baden-Württemberg in der JVA Ravensburg mit 12 Gefangenen zwischen 21 und 26 Jahren.
2011
UNSER RAVENSBURG – Geschichten und Anekdoten, Wartberg Verlag, Gudensberg 2011.
2012
PAUL, TABEA UND DIE BRENNENDE HÜTTE – Kinderkrimi, Die Schatzkiste im Allitera-Verlag, München 2012.
Dritte Durchführung einer mehrtägigen Schreibwerkstatt im Auftrag des Kultusministeriums Baden-Württemberg im Rahmen des Projekts „Sommerschule“ zur Förderung lernschwacher Schüler.
2016
ENGELSSPIEL – Kriminalroman, Fabulus-Verlag, Fellbach 2016.
KONTROLLE. MACHT. TOD. – Molden und die Fesseln der Angst – Psychothriller, Fabulus-Verlag, Fellbach 2016.
PAUL, TABEA UND DAS FRIEDHOFSGESPENST – Kinderkrimi, Die Schatzkiste im Allitera Verlag, München 2016.
Bis heute über 2500 Lesungen und Schreibwerkstätten (vor allem an Schulen).

 

Preise & Auszeichnungen
1985
Einladung zum 2. Fortbildungsseminar für junge Romanautoren als einer von 12 Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet durch die Bertelsmann-Stiftung, den Verband Deutscher Schriftsteller sowie das Kulturwerk Deutscher Schriftsteller.
1986
Gewinn eines 2. Preises beim Kurzgeschichtenwettbewerb der Polizeistiftung des Landes Baden-Württemberg für die Kurzgeschichte „Das Klingelzeichen“ bei 134 Teilnehmern.
1986
Teilnahme an der Endausscheidung beim 1. Tuttlinger Literaturpreis.
1994
Einladung durch die Katholische Medienakademie zur Teilnahme an der dreiteiligen Fernseh-Autoren-Werkstatt in Ludwigshafen.
(Von über 70 Bewerbern aus Deutschland, Schweiz und Österreich wurden 12 ausgewählt. – Die Jurymitglieder kamen u.a. vom ZDF und von SAT-1)

Hobbys
Auf die Frage vieler Schüler nach meinen Hobbys sei hier eine kleine Liste aufgeführt:

Lesen, Kino, Wandern, Billard, Scrabble, Freunde treffen und Musik hören.
(Quelle: http://www.klaus-schuker.de/biographie.php)

 

 
Wie gesagt mein Hand klingelte und ich durfte ein wirklich schönes Telefonat mit Herrn Schuker führen. Das Ende des Telefonates war, dass ich ihn einige Fragen schicken durfte, welche er auch sofort beantwortet hat. Auch hier gilt schaut selbst.

 

Vielen Dank nochmal für das nette Telefonat und Ihre Bereitschaft zu einem
kleinen und kurzem Interview.
Wie entstand die Idee zu Engelsspiel?
Aus der Wahrnehmung heraus, dass es immer wieder Fälle falscher Verdächtigungen mit teilweise gravierenden Folgen für die Opfer gab und gibt. Zudem wusste ich von einem ähnlich gelagertem Fall.

 

 

Sie beschäftigen sich viel mit Schulen und Schülern, sind Schüler die
besseren und verständnisvolleren Leser?
So generell würde ich das nicht sagen. Sie haben eine andere Leseerfahrung und sind daher manchmal offener. Zudem kann man als Autor gut erkennen, ob Stil und Schreibtechnik funktionieren, da sie in ihren Kommentaren sehr direkt sind („Das ist langweilig!“ oder „Das habe ich nicht verstanden.“). Das gilt freilich auch im Guten.

 

 

Wie können wir uns einen Tag in ihrer Schreibwerkstatt vorstellen?
Ich mache nur noch mehrtägige und mehrwöchige Schreibwerkstätten. Diese bestehen aus drei Bausteinen: Theorie – Schreiben und Überarbeiten der Originalgeschichten – Präsentation.

 
Sie schreiben hauptsächlich Kriminalroman liegt dies an Ihrer früheren
Berufswahl?
Nein. Meine Erfahrungen als Polizist haben das Schreiben von Krimis natürlich begünstigt. Entscheidend ist vor allem, dass ich mich über den Krimi am intensivsten mit dem Mensch beschäftigen kann: mit seinen Wünschen und Hoffnungen, seinen Ängsten und Sorgen – und auch mit seinen Abgründen.

 

 

Könnten Sie sich auch ein anderes Genre vorstellen?
Ja, müsste ich aber noch rausfinden. Von der Gattung her sind mir Kurzgeschichten am liebsten. Da habe ich ja auch schon zwei Bücher veröffentlicht.

 

Haben Sie schon für 2017 ein neues Werk in Arbeit? Wenn ja dürfen Sie uns ein
ganz klein wenig davon verraten?
Im März 2017 erscheint beim Fabulus-Verlag ein Kinderkrimi mit dem Titel: „Hexarella und der Wundervogel“. Er ist zum Vorlesen ab der 1. Klasse geeignet und behandelt ein Umweltverbrechen, das von der Hauptfigur Hexarella aufgeklärt wird. Derzeit bin ich mit der Arbeit an meinem zweiten Krimi mit dem Privatdetektiv Molden beschäftigt. Der erste Band erschien ja vor ein paar Wochen.

 

Das Gewinnspiel

Beantworte die Tagesfrage als Kommentar

Welchen Beruf erlernte Klaus Schuker?

Unsere genauen Teilnahmebedingungen findest du hier (http://www.booktraveler.de/blogtouren/teilnahmebedingungen/)

Das Gewinnspiel endet am 16.12.2016 um 24 Uhr

Der Gewinn

1 Print „Engelsspiel“ von Klaus Schuker

Du hast einen Tag verpasst? Kein Problem hier sind alle im Überblick

09.12 ENGELSSPIEL bei Svenja

10.12 nächtliches Tête-à-Tête bei Tamara

11.12 Daniel’s Racheplan bei Sandro

12.12 Janina und die Beweise bei Janina

13.12 Ein tödliches Spiel bei Simone

14.12 Klaus Schuker bei mir

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