Der Krieg der Zwerge – Rezension –

Der Krieg der Zwerge – Rezension –

 

 

 

 

 

Taschenbuch: 608 Seiten
Verlag: Piper Taschenbuch (1. September 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3492281028
ISBN-13: 978-3492281027

 

 

 

 

 

Im Geborgenen Land herrscht Festtagsstimmung. Während Zwerg Tungdil mit seinen Freunden den Sieg über den verräterischen Magus Nôd›onn feiert, wälzt sich ein Heer hinterhältiger Orks heran, um das Zwergenreich zu zermalmen. Das Schwarze Wasser, ein düsteres Geheimnis, hat sie unsterblich gemacht, und schon bald müssen Tungdil und seine Gefährten ihre ganze Tapferkeit aufbieten, um sich den Bösewichtern entgegenzuwerfen. Inzwischen braut sich ein entsetzliches Unheil zusammen: Elf Verkörperungen des Gottes des Bösen stehen mit ihrem Heer an der Westgrenze des Landes. Doch ein Zwerg gibt seinen Besitz erst auf, wenn die letzte Axt geschwungen ist …

 

 

Mein Fazit

Auch wenn Tungdil und seine Freunde einen Sieg ihr eigen nennen durften, so herrscht noch lange keine Frieden im Zwergenreich. Orks greifen an …. es herrscht ein verheerender Kampf um Land und Leben.

Faszinierend und detailreich beschreibt Markus Heitz wieder einmal die Kampfszenen und Kämpfer. So langsam begreife ich immer mehr die Faszination welche dieser Autor auf seine Leserschaft ausübt und warum es dem Leser nahezu unmöglich ist sich dieser zu entziehen.

 

Es sind Szenen wie diese, die fesseln und begeistern.

Elendes Warten! Der Zwerg, dem als Gast in den Mauern Unterkunft gewährt wurde, unterdrückte ein Gähnen. So schön der im Mondenlicht glitzernde Schnee in klaren Nächten auch anzusehen war, er bot ihm keine Abwechslung und barg darüber hinaus ungeahnte Gefahren.

 

Die Herrscherin der Ersten war mit einer kleinen Streitmacht durch die Tunnel aufgebrochen, welche die Zwergenreiche unterirdisch miteinander verbanden. Erfindungsreiche Ingenieure hatten einst Eisenschienen darin verlegen lassen, auf denen Loren entlangrollen konnten; ein ausgeklügeltes System aus Steigungen und Gefällen machte es möglich, zügig unter dem Geborgenen Land voranzukommen.

 

Der Weiße Tod hatte bald genug von ihm. Er türmte mehr Schnee um ihn herum auf, und der Druck auf seinen Körper raubte ihm die Luft zum Atmen.
Schließlich verlor der Zwerg das Bewusstsein. Sein Verstand driftete ins Dunkel, und seine Seele machte sich bereit, in die Ewige Schmiede von Vraccas zu ziehen, wo es wenigstens warm sein würde.

 

Auf zu Band 3 und „Die Rache der Zwerge“

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