Das stumme Kind von Michael Thode

Das stumme Kind von Michael Thode

 

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Kurzbeschreibung
In einem kleinen Dorf in der Lüneburger Heide kommen der Kinderarzt Andreas Joost und der Rechtsanwalt Thomas Wilke auf grauenhafte Weise ums Leben. Rasch ist klar, es gibt eine Verbindung zwischen den beiden Männern: Joosts Tochter Anna, ein autistisches Mädchen, das noch nie ein Wort gesprochen hat.

Das Geheimnis, das die Beteiligten miteinander verbindet, führt tief in menschliche Abgründe. Und die Zeit zur Aufklärung des Falles drängt – denn der Täter hat bereits sein nächstes Opfer ins Visier genommen …

 

 

Mein Fazit:
Mit detaillierten Beschreibungen der Ermittlungsarbeit, einem brisanten Thema und einem tragischen Schicksal versteht er es, den Leser in tiefe menschliche Abgründe blicken zu lassen. Kaum zu glauben, dass es sich bei „Das stumme Kind“ um einen Debütroman handelt, der dazu auch noch von einem deutschen Autor stammt. Finde ich fazinierend.

Andreas Joost, ein Kinderarzt, ist tot. Scheinbar eine sexuell motivierte Tat. Doch wer ist der Täter und wo liegt das Motiv? Was bedeuten die Ziffern 0103, die Andreas mit seinem Blut geschrieben hat? Außerdem wird seine dreizehnjährige Tochter Anna seitdem vermisst. Hat sie den Mord an ihrem Vater beobachtet? Anna ist Autistin und hat noch nie ein Wort gesprochen.

Rechtsanwalt Thomas Wilke, hat spezielle sexuelle Vorlieben und erwartet den Besuch einer Domina. Doch am nächsten Tag wird auch er ermordet aufgefunden, mit den gleichen Verletzungen.

Zudem wird bei beiden wird eine DVD gefunden und alles deutet auf einen englischen Kinderpornoring…

Hauptkommissar Rolf Degenhardt, der seit einem traumatischen Erlebnis in der Vergangenheit unter Albträumen leidet, von der Polizeiinspektion Nordheide und sein Team ermitteln. Die mitermittelnde Praktikantin Jana Liebisch dagegen ist eigentlich lässig und cool. Dennoch wird ihr ein Alleingang in London fast zum Verhängnis…

In London spieltein weiterer Teil der Handlung. Dort begegnen wir Alexa Jäger,einer Dialysepatientin deren Lieblingslektüre „Das Bildnis des Dorian Gray“ von Oscar Wilde ist. Aber er ist diese Frau und was haben beide Erzählstränge miteinander zu tun?…

Rasant und fesselnd wird dieser gewissenhaft und fundiert recherchierte Thriller erzählt. Immer wieder wechseln die Orte, die Gegebenheiten und auch die Hinweise.
Doch je näher das Ende kommt, desto mehr schwankte die Meinung wer der Mörder ist. Schafft Michael Thode es auch dich auf eine falsche Fährte zu locken?
Bei mir hat er es auf jeden Fall geschafft.

 

 
Über den Autor:

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Michael Thode wurde 1974 in Heide/Holstein geboren. Nach dem Abitur folgte eine Ausbildung zum Reserveoffizier, anschließend studierte er Rechtswissenschaften und Fachjournalismus in Bayreuth, Göttingen, Kiel und Berlin.

 

Sein Berufsleben führte ihn als Journalist in eine Zeitungsredaktion, als Disponent in eine Spedition, als Abteilungsleiter in die Lebensmittelindustrie sowie als Personalstabsoffizier in das Kosovo und nach Afghanistan.
Michael Thode schrieb zahlreiche Kurzkrimis, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde. „Das stumme Kind“ ist sein erster Roman. Weitere Informationen unter www.michael-thode.de

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