Das Aquarium -Rezension-

Das Aquarium -Rezension-

 

 

 

 

 

Taschenbuch: 220 Seiten
Verlag: SadWolf Verlag; Auflage: 1 (20. Dezember 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3946446264
ISBN-13: 978-3946446262

 

 

 

 

 

 

 

Man könnte sagen, George ist ein Mensch des 21. Jahrhunderts. Der Webdesigner verbringt 18 Stunden täglich vor dem Computer, kommuniziert per E-Mail, hat drei Fernseher gleichzeitig laufen und vereinbart Termine per WhatsApp. Aber: George ist ein Einsiedler. Er lebt und arbeitet in seinem Hamburger Loft in selbstgewählter Isolation. Der Outsider hat seit Jahren das Haus nicht verlassen, er leidet unter Panikattacken und führt Selbstgespräche. Seine besten Freunde sind Amazon Prime und sein Kater Dr. Van Helsing.

In sein abgekapseltes Dasein platzt ein schrulliger Mitbewohner; das Letzte, was der Eremit gebrauchen kann. Lebenskünstler Paddy bringt Georges kleine Welt und sein autistisches Überlebenssystem komplett durcheinander – und dann ist da noch das trinkfreudige Pizzagirl Vivian, das ihn, den trockenen Alkoholiker, schmerzlich an seine Schwester Betty erinnert …

Eine Geschichte im Schatten der Großstadt über Nähe und Isolation, Anonymität und Freundschaft, Selbstentfremdung und Selbstfindung.

 

 

Mein Fazit

Das Buch „Das Aquarium“ von Franziska Lange ist durchaus interessant, wobei ich mich immer noch frage wie ich es durch das Buch geschafft habe.

Der Satzbau ist wirklich sehr anstrengend und so kommt kein richtiger Lesefluss auf, irgendwie plätschert das gesamte Werk so vor sich hin. Denn von dem Hauptprotagonisten habe ich mir viel mehr erwartet. Laut Klappentext hätte es ein sehr interessantes Buch werden können, aber es wurde mehr auf Masse denn Klasse gesetzt. Dies ist gerade bei dem Thema und einem Hauptprotagonisten welcher unter Panikattaken leidet nicht förderlich.

Das Cover ist wirklich schön, aber irgendwie fehlt mir der Bezug zur Geschichte von George.

Alles in allem würde ich dem Buch lediglich 2,5 Köfferchen für Buchreisen geben.

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