CHAINS Lass [nicht] los! -Rezension-

CHAINS Lass [nicht] los! -Rezension-

 

 

 

 

 

Taschenbuch: 240 Seiten
Verlag: Thekla Verlag; Auflage: 1 (1. August 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3945711142
ISBN-13: 978-3945711149

 

 

 

 

 

 

 

Schneewittchen? Was? Du kannst mich mal! Ich hatte mit Idioten gerechnet, nicht mit der blauhaarigen Pestilenz. Ich hatte mit Konflikten gerechnet, nicht mit dem Kampf um meinen Verstand. Was hat mich meine Vergangenheit also gelehrt? [nichts!]

Matthew zieht für ein Austauschsemester in eine Wohngemeinschaft, die kaum nerviger sein könnte. Seine Mitbewohnerin Sirin entpuppt sich bereits innerhalb der ersten Woche als zwangsneurotischer Hausdrache. Mit Robert kann man zwar ganz gut klarkommen, aber Rückendeckung darf man von ihm nicht erwarten, und Karla glänzt hauptsächlich durch Abwesenheit. Doch am schlimmsten scheint Luka. Der Typ, der keinen Mustern folgt, nach keinen Regeln spielt und offenbar Spaß daran hat, Matthew immer wieder an seine Grenzen zu treiben.

Ein Jugendroman über Freundschaft und Feindschaft, und wie nah beides beieinander liegen kann.

 

 

 

Mein Fazit

BÄHMMMMMMMMMMM!!!! Das Buch sitzt und gehört auf einfach jede mögliche Liste der Must-have-Bücher und Hype-Listen sollten auf keinen Fall ausgeschlossen sein. Da liest man nun Jahrzehnte lang Bücher, gute Bücher – bessere Bücher – schlechte Bücher und dann kommt da dieses irgendwie unscheinbare Werk des Autors Johannes Wiedlich namens „CHAINS Lass [nicht] los!“ daher und straft mal ebenso alles was sich an Jugendroman Klischees angesammelt hat ab.

 

Das Cover ist irgendwie einfach nur cool! Eine sitzende Person in Jeans mit Ketten als Gürtel, ein langärmliges Ringelshirt tragend und einen angebissenen Apfel in der Hand. In schwarz-weiß gehalten, so dass der Apfel in seinem leuchtenden rot sofort ins Auge sticht! Was will mir dieses Cover sagen? Ich deute es einfach mal so. Die Ketten an der Jeans deuten für mich auf all die Zwänge des Lebens und darauf das es anchmal einfach nötig ist gewisse Ketten des Lebens zu sprengen.
Der rote Apfel wirkt wie eine Warnung. Eine Warnung vielleicht auch vor der berühmten bösen Hexe im Märchen, allerdings nicht bildlich gesprochen sondern eher auf das Schlechte in einem selbst und in den Mitmenschen.

 

Die Geschichte selbst wird von dem Autor aus der Sicht von Matthew erzählt und hier findet auch das Zusammenspiel aus Klappentext und Cover seinen Höhepunkt. Einen Höhepunkt welcher erst mit dem letzten Zeichen der letzten Seite des Buches endet. Alles andere würde ein falsche Bild des Buches zeichnen. Denn dieses Buch beschreibt das wahre Leben des Austauschstudenten Matthew in einer absolut verrückten WG namens „Alcatraz“ und seinen Mitbewohnern. Jeder auf seine ganz eigene Art etwas sonderbar mit Ecken und Kanten, aber dennoch entstehen Freundschaften aber auch Feindschaften. Ganz so wie es im wirklichen Leben auch ist, und dies ist genau der Punkt welcher dieses grandiose Buch ausmacht. Der alltägliche Wahnsinn des Lebens. Ohne die ganze Einhornpupsduftprodukte, die das Leben als bunten Regenbogensonnenscheinpuderquatsch da stehen lassen … Punkt….

 

Meine Bewertung darf leider nur 5 Sterne maximal betragen, also in allen Punkten volle 5 Sterne bei

 

 

Du möchtest diesen Kracher von Buch auch lesen? Schau hier kannst es erwerben. Das Lesen lohnt sich wirklich. Vielleicht verrätst Du mir ja auch deine Meinung zu diesem Buch.

 

 

 

Danke liebes BloggdeinBuch-Team dass ihr immer so genial andersartige Bücher habt. Das spricht mich ganz besonders an, denn es passt perfekt zu meinem Motto: Anders ist Besser!

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