Carola: Muh-kuhisch für Anfänger von Christoph & Doris Hermann

Carola: Muh-kuhisch für Anfänger von Christoph & Doris Hermann

( Tag 7  des Autoren-Adventskalender 2014 / Text und Bilder Doris Hermann )

Carola Cover

 

„Muh-kuhisch“ spricht nicht jeder. Auch nicht die sechsjährige Matilda. Und erst recht nicht ihre Eltern, der Bauer Wiesel und seine Frau.
Umso schwieriger ist es für die drei, ihrer überaus neugierigen Kuh Carola mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, wenn diese sich wieder einmal in Schwierigkeiten gebracht hat.
In „Carola – Muh-kuhisch für Anfänger“ erzählen 15 kurzweilige Geschichten von den lustigen und verrückten Abenteuern einer etwas anderen Kuh, die zu gerne selbst einmal Traktor fahren würde und auch nicht davor zurückschreckt, einen vermeintlichen Einbrecher dingfest zu machen.

„Carola: Muh-kuhisch für Anfänger“ ein lustiges Vorlesebuch für kleine und große Bauernhoffans ab 4 Jahren.

 

Carola und der Löwenzahn
Endlich! Endlich war er da! Der Frühling! Carola hatte solange auf ihn gewartet und nun war er da. Sie genoss die Tage auf der Weide, genoss es an der frischen Luft zu sein, den Vögeln zuzuhören und das frische saftige Gras zu fressen. Es konnte eigentlich nicht besser werden.
Doch dann entdeckte Carola eines Morgens einen kleinen gelben Punkt am anderen Ende der Weide. „Muuhu?“, wunderte sie sich. Interessiert trabte sie darauf zu. Da stand doch tatsächlich eine kleine gelbe Blume. Ob man die wohl essen konnte? Carola beschnupperte die Blume. Sie roch lecker. Vorsichtig leckte Carola mit ihrer langen Zunge über die gelbe Blüte. „Muuh“, freute sie sich. Das schien ja wirklich ein besonderer Leckerbissen zu sein. Behutsam zupfte sie erst die Blüte und dann die Blätter ab. Hmmm, wie das schmeckte! Köstlich!
Unauffällig sah sie sich um. Sie blickte erst nach rechts und dann nach links. Ob die anderen Kühe auch schon bemerkt hatten, dass es auf der Weide so etwas Leckeres gab? Anscheinend nicht. Die anderen Kühe standen allesamt noch am anderen Ende der großen Weide. Carola blickte sich um.
Es musste doch noch mehr von diesen appetitlichen Pflanzen geben! Sie machte sich auf die Suche. Und tatsächlich, überall entdeckte sie plötzlich die kleinen leckeren Blumen. Zielstrebig huschte sie von hier nach dort und fraß genüsslich eine nach der anderen, immer bedacht darauf, dass die anderen Kühe nichts davon mitbekamen.
Als die Sonne hoch am Himmel stand hatte Carola alle gelben Blumen gefressen, die sie finden konnte. Sie schaute sich um. Nein, es war keine mehr zu sehen. Oder etwa doch? Ganz hinten am Zaun konnte sie noch etwas Gelbes leuchten sehen. „Muuh!“ Aufgeregt begab sie sich dorthin. Und wirklich, da stand noch eine gelbe Blume auf der anderen Seite des Zaunes! Größer und gelber als alle, die Carola bisher entdeckt hatte.
Carola streckte ihren Kopf durch den Zaun, um diese eine letzte Blume zu fressen. Doch sie konnte die Blume nicht erreichen. Carola streckte die Zunge aus, doch es half nichts. Sie stand zu weit weg. Carola zog den Kopf zurück und stampfte aufgeregt auf. „Muh!“ Das konnte doch nicht wahr sein! Irgendwie musste sie doch an diese eine letzte Blume herankommen.

 

Die Autoren:
Christoph Hermann wurde 1974 in Neuwied am Rhein geboren. Seine Kindheit verbrachte er damit, mit seinen Freunden die umliegenden Wälder und Bäche seines Heimatortes zu erkunden, wodurch sich eine tiefe Naturverbundenheit entwickelte.
Als Spross einer Handwerksfamilie erlernte auch er einen Handwerksberuf und führt seit 2001 ein erfolgreiches kleines Maschinenbauunternehmen in seinem Heimatort Rheinbrohl.
Seit dem zweiten Lebensjahr seiner Zwillingstöchter erzählt er ihnen jeden Abend eine, auf den Ereignissen des Tages aufbauende, Gute-Nacht-Geschichte.
Die Idee zu Carola kam ihm nach dem Besuch bei einem befreundeten Bauern. Seitdem spaziert Carola mehrmals die Woche in das Kinderzimmer. Und inzwischen sprechen alle Familienmitglieder – mit Ausnahme des Katers – fließend „muh-kuhisch“.

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Doris Hermann wurde 1977 in Bendorf am Rhein geboren. Nach ihrem Abitur studierte sie Grundschulpädagogik und Anglistik und verbrachte ein prägendes Jahr als Teaching Assistant auf der grünen Insel Irland.
Heute lebt sie mit ihrem Mann Christoph, den Zwillingstöchtern und dem Kater Balu in einem kleinen Ort am Rhein und übt ihren Traumberuf Grundschullehrerin aus.
Als großer Fan von Carola, der Kuh, schrieb sie die Geschichten ihres Mannes heimlich nieder, engagierte Heike Georgi als Illustratorin und veröffentlichte das Buch ohne das Wissen ihres Mannes.

 

 

 

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