Blutige Mondscheinsonate – Ein Baccus-Borg-Krimi

Blutige Mondscheinsonate –  Ein Baccus-Borg-Krimi von Elke Schwab

 

 

 

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Münster: Solibro Verlag
1. Aufl. 2014 [subkutan Bd. 5]
ISBN 978-3-932927-85-0
TB; 12 x 19 cm
384 Seiten
12,80 Euro (D)
Originalausgabe

als E-Book:
eISBN 978-3-932927-86-7 (epub)
7,99 Euro (D) 2013

 

Kurzbeschreibung
Er war Phönix.
Von nun an zählten Stärke, Klugheit und Mut zu seinen Eigenschaften. Und er hatte eine Aufgabe. Ihm oblag es, über Leben und Tod zu bestimmen. Eine Aufgabe, die er sich selbst auferlegt hatte, weil nur er dazu in der Lage war, über die Schicksale derer zu bestimmen, die es verdienten. Mit langsamen Schritten schlenderte er die von Gräbern gesäumte Allee entlang und suchte nach einem geeigneten Platz. Denn er wusste genau, welche immensen Emotionen die Musik hervorrufen konnte, die er beabsichtigte, durch die Finsternis schallen zu lassen. Begleiten sollte ihn ein Werk, das nicht nur seine Fantasie zu beflügeln vermochte, sondern auch die Einbildungskräfte seiner Auserwählten! Es sollte das Letzte sein, was sie in ihrem Leben zu hören bekam: Die Mondscheinsonate.

Eine tote Frau im Deutsch-Französischen Garten in Saarbrücken sorgt für Aufsehen. Weitere Morde an jungen Frauen lassen auf einen äußerst raffinierten Ritualmörder schließen, der die Kommissare Baccus und Borg bei ihren verdeckten Ermittlungen in Atem hält, denn der Täter scheint auf alles vorbereitet zu sein …
Meine Fazit

Saarbrücken an einem heißen Sommertag im Deutsch-Französischen Garten. Das was die Besucher bei dieser Entführung entdecken ist einfach nur schockierend! Die bizarr zur Schau gestellte Leiche einer jungen Frau…

Schlechte Presse kann der geplante Wasserspielplatz nicht gebrauchen, der doch mit der Unterstützung von EU-Geldern finanziert werden soll.

Absolut nichts deutet auf den Täter hin und zu allem Überfluss dürfen zu Anfang Lukas Baccus und Theo Borg nur am Schreibtisch sitzen. Zwei Kolleginnen dürfen in den Ausseneinsatz. Ein ungleiches Team, Andrea lässt sich nichts und von niemandem etwas sagen, auch nicht von ihrer Partnerin Monika. Andrea ist ein Polizistin, der man nicht im wirklichen Leben begegnen mag, sie strahlt eine Antipathie aus, die ihresgleichen sucht.
Nach einem weiteren Mord geraten die beiden Kommissarinnen bei der Verfolgung eines Verdächtigen in Gefahr und nun dürfen die beiden Kommissare doch als verdeckte Ermittler in den Deutsch-Französischen Garten.

Eine weitere der zentralen Rollen in diesem Roman spielt Lukas Freundin Susanne, die als Jornalistin mit Hilfe ihres Fotografen Dimitri über den Deutsch-Französischen-Garten in Saarbrücken berichten soll. Aber ständig mit Anna Bechtel, der renetenten Leiterin des Amtes für Grünanlage der Stadt Saarbrücken, der die Entstehung des Wasserspielplatzes besonders am Herzen liegt an einander gerät.

Bei jedem Blick in die düstere Welt des Phönix treibt es dem Leser leichte Schauer über die Haut. Es ist eine Mischung aus Faszination und Abneigung gegenüber des Mörders.
Doch wer ist Phönix?
Im Laufe des Romans wird immer klarer, dass der Mörder in irgendeinem Zusammenhang zum Deutsch-Franzöischen Garten steht, genauso wie die seine Opfer.

Bis zum Schluss bietet der Krimi viel Spannung und gute Unterhaltung, erst ganz am Schluss erfährt man wer der Täter ist und welche Motive er für seine Taten hat.

Ja, ich muss zugeben während des Lesens mochte ich nachts bzw. abends nicht unbedingt vor die Tür. So gefesselt hat mich die Blutige Mondscheinsonate – Ein Baccus-Borg-Krimi von Elke Schwab.

Auch wenn man noch keinen Baccus und Borg-Krimi gelesen hat, so fängt man doch recht schnell Feuer für die beiden Ermittler und möchte eigentlich nur eins… jeden einzelnen Fall von den beiden Kommissaren verschlingen.

Über die Autorin:
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Im Nordosten von Frankreich in einem alten elsässischen Bauernhaus entstehen die spannenden Krimis der gebürtigen Saarländerin Elke Schwab. In der Nähe zur saarländischen Grenze schreibt und lebt sie zusammen mit Lebensgefährte samt Pferden, Esel und Katzen.

Elke Schwab wurde 1964 in Saarbrücken geboren und ist im Saarland aufgewachsen. Nach dem Gymnasium in Saarlouis arbeitete sie über zwanzig Jahre im Saarländischen Sozialministerium, Abteilung Altenpolitik.

 

 

Schon als Kind schrieb sie über Abenteuer, als Jugendliche natürlich über Romanzen. Später entschied sie sich für Kriminalromane. 2001 brachte sie ihr erstes Buch auf den Markt. Seitdem sind dreizehn Krimis und sechs Kurzgeschichten von ihr veröffentlicht worden. Ihre Krimis sind Polizeiromane in bester „Whodunit“-Tradition. Neben Baccus und Borg ist Hauptkommissar Kullmann eine ihrer Hauptfiguren. 2013 erhielt sie den Saarländischen Autorenpreis der „HomBuch“ in der Kategorie „Krimi“. Im selben Jahr folgte der Kulturpreis des Landkreises Saarlouis für literarische Arbeit mit regionalem Bezug. 2014 erhält sie zum 2. Mal in Folge den „HomBuch“-Krimipreis.

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