Blogtour Queen on Heels

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Queen

 

Hallo zu Tag 2 unserer royalen Blogtour. Gestern habt ihr eine etwas andere Buchvorstellung erlebt. Heute möchte ich Euch aufzeigen wer alles an einem Königshof lebt und welches seine Aufgaben sind.

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Bewohner des Königshofs

 

Der König

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König ist die Amtsbezeichnung für den höchsten monarchischen Würdenträger in der Rangfolge eines souveränen Staates. Hierarchisch dem König übergeordnet ist nur der Kaiser wie im Falle der historischen Großreiche. Im Europa des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit war der König in der Regel höchster Souverän seines Landes: Oberhaupt der Regierung, oberster Richter und Gesetzgeber in einer Person. Darüber hinaus nahm er in manchen Staaten – beispielsweise in England – die Funktion eines geistlichen Oberhaupts wahr. In modernen Monarchien ist der König meist Staatsoberhaupt mit ausschließlich repräsentativen und zeremoniellen Aufgaben. Die Anrede eines Königs ist „Majestät“.

Andere Königsarten

Der Kleinkönig war ein Stammesführer, der nur über einen begrenzten Raum und nur über einen Teil eines größeren Stammesverbands herrschte.

Der Unterkönig, auch Skattkönig (Steuerkönig) genannt, war ein mediatisierter König, der zwar in seinem Machtbereich weitgehende Souveränität besaß, aber einen Oberkönig anerkennen musste, dem er abgabepflichtig war und der die Reichseinheit wahrte und für die Gesamtverteidigung zuständig war.

Der Heerkönig und der Seekönig waren eigentlich Feldherren in unserem Sinne. Sie sammelten Schiffe und Mannschaft um sich und zogen zu Plünderungszügen aus. Sie waren aber an bestimmte Regeln in ihrer Befehlsgewalt gebunden. Insbesondere gab es ungeschriebene Gesetze über die Verteilung der Beute, an die sie sich zu halten hatten. Das galt übrigens auch für die fränkischen Könige in der frühen Zeit. Snorri definiert in der Ynglingasaga den Seekönig so: „Da gab es viele Seekönige, die über große Heere geboten, aber kein Land besaßen. Den allein erkannte man mit Fug als einen richtigen Seekönig an, der nie unter rußigem Hausdach schlief und nie im Herdwinkel beim Trunke saß“. Sie sollen sogar auf den Schiffen überwintert haben. Denn in einer Beratung zwischen König Olav dem Heiligen und dem Schwedenkönig Önund sagt Olav: „Wir haben doch ein sehr starkes Heer und gute Schiffe die Menge, und wir können sehr wohl den ganzen Winter hindurch an Bord unserer Schiffe bleiben nach der Art der alten Wikingerkönige.“

Der Heerkönig auf dem Festland war während der Völkerwanderungszeit gleichzeitig Identifikationsfigur. Die germanischen gentes sind nach heutiger Ansicht durchaus multiethnisch gewesen. Sie erhielten ihre Identität durch die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Heerkönig und dessen Familie, an deren Seite sie kämpften und deren Traditionen sie übernahmen. Die frühmittelalterliche ethnische Terminologie ist nicht kulturell, linguistisch oder geographisch, sondern militärisch und politisch. Die Ethnie war also nicht eine objektive Kategorie mit einer präzisen Definition, sondern ein subjektiver Prozess, durch den sich die Individuen selbst und auch die anderen definierten, und zwar in bestimmten Situationen, besonders im Zusammenhang mit Konflikt und Krieg. Die ethnischen Gruppen veränderten sich daher schnell und definierten sich auch um und zwar mit verblüffender Schnelligkeit.

Alle diese Königsbezeichnungen dürften sekundär und erst in der Wikingerzeit entstanden sein, also im 8. Jahrhundert Der Begriff „König“ für einen Herrscher in einem Gebiet ist aber offenbar älter. Wahrscheinlich haben Söhne von Königen, die zum Wikingern auszogen, den Königstitel für ihre Heerfahrt angenommen.
(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nig)

 

Die Königin

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Ihr ‚Hauptauftrag‘ war einen männlichen Nachkommen zu gebären, der die Thronfolge absicherte. Schon im Frühmittelalter stand fest, dass die Königin mit einer der wichtigsten Dreh- und Angelpunkte des Hofes war. Laut Agobart von Lyon (gest. 840) war sie die adiutrix in regimine (Helferin in der Regierung) und zudem auch Haushaltsleiterin des Palastes, sie übernahm quasi die Aufgaben, die auch eine Hausfrau heute hat, etwa dafür zu sorgen, dass genügend Vorräte und Kleidung vorhanden waren, zudem überwachte sie die Einkünfte des Hofes. Ihr zur Seite stand der Kämmerer. Sie nahm dem Herrscher sogesehen die Sorgen um den Haushalt ab, damit er sich u ganz allein um die Regierung kümmern konnte. Zudem war die Königin auch für die Memoria, d.h. das Totengedächtnis der Familie zuständig, und dies taten sie in Form von Klöstergründungen, da die Mönche oder Nonnen dann damit beauftragt wurden, für das Seelenheil der Verstorbenen zu beten.
Wichtig war vor allem auch die Möglichkeit der Einflussnahme auf die Regierung ihres Mannes, was vor allem in Form von Petitionen und Interventionen in den Urkunden, die er ausstellte. Es gab aber durchaus auch Königinnen, die selbst urkundeten und siegelten, vor allem, wenn es um ihre eigenen Besitztümer ging. Außerdem stand sie auch außerhalb der Interventionen ihrem Mann beratend zur Seite. Zudem war sie auch bei Synoden oder Reichstagen, an denen auch ihr Mann teilnahm, mit anwesend, vor allem um ihrer Repräsentationspflicht nachzukommen.
( Quelle: http://www.geschichtsforum.de/f51/aufgaben-einer-k-nigin-bitte-um-beispiel-38582/) Besser hätte ich dieses auch nicht erklären können.

 

 

Prinzen und Prinzessinnen

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Prinz und Prinzessin sind im deutschen Sprachraum die Bezeichnungen für nicht regierende Nachkommen bestimmter hochadeliger Häuser.

Als Kronprinz bezeichnet man in Monarchien mit Erstgeborenen-Nachfolgeordnung (Primogenitur) in der Regel den ältesten Sohn eines Kaisers oder Königs, der nach dem Tod des regierenden Monarchen Inhaber des Throns sein wird, ohne dass es dazu weiterer Rechtsakte bedarf. Der entsprechende Titel in regierenden Fürstenhäusern lautet Erbprinz.
Hat der Monarch keinen thronfolgeberechtigten Sohn, so wird sein Verwandter, der nach den Regeln des Staates bzw. des Herrscherhauses den Thron nach seinem Tod einnehmen wird, als Thronfolger bezeichnet. Dies ist kein Titel, sondern nur eine Funktionsbezeichnung. Diese wird daher zusätzlich zu bestehenden Titeln verwendet.

Kronprinzessin ist zum einen die persönlich nicht thronfolgeberechtigte Ehefrau eines Kronprinzen, zum anderen in Monarchien mit auch weiblicher Erbfolge das älteste thronfolgeberechtigte Kind des Monarchen, wenn es sich um eine Tochter handelt.
Die weibliche Thronfolge war in Monarchien salischen Erbfolgerechts (insb. im deutschen Kulturraum) ausgeschlossen oder musste durch komplizierte Rechtsänderungen – wie im Falle der „Pragmatischen Sanktion“ zugunsten der Habsburgererbin Maria Theresia vor 1740 – mühsam zu sichern versucht werden.

In anderen Monarchien existiert hingegen eine bedingte oder sogar unbedingte gleichberechtigte weibliche Erbfolge, die eine weibliche Thronfolgerin entweder im Falle des Nichtvorhandenseins männlicher Erben oder aber als grundsätzlich gleichberechtigte Erstgeborene eines Monarchen anerkannte. Bekannte Fälle sind die weiblichen Thronfolgen in Großbritannien: 1837 im Falle der Königin Viktoria, die jedoch nicht auch das bis dahin mit Großbritannien in Personalunion verbundene deutsche Königreich Hannover erben konnte (das deshalb an ihren ältesten Onkel fiel), oder 1952 im Falle der Königin Elisabeth II.

Im Laufe des 20. Jahrhunderts hat sich in den meisten europäischen Monarchien die völlige Gleichberechtigung männlicher und weiblicher Primogenitur durchgesetzt – eine Reaktion auf die gesamtgesellschaftliche Tendenz zur Frauenemanzipation. Weil der japanische Thronfolger nur eine Tochter, aber keinen Sohn gezeugt hat, entstand auch dort eine Diskussion zur weiblichen Thronfolge. Diese scheint jedoch mit der Geburt eines Sohnes in der Familie des jüngeren Sohnes Prinz Akishino, Prinz Hisahito (* 6. September 2006), wieder leiser geworden zu sein.
( Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Kronprinz)

 

 

Magd und Knecht

Die Magd ist ein weibliches Mitglied des Gesindes und das weibliche Gegenstück des Knechts.
Im bäuerlichen Bereich wurde bei mehreren Mägden auf einem Hof zwischen der Großmagd und der Kleinmagd unterschieden. Im deutschen Sprachraum ist der Begriff veraltend.
Ursprünglich bedeutete Magd so viel wie Maid, eine unverheiratete (junge) Frau, vergleiche das Attribut „die reine Magd“ für die Jungfrau Maria; entsprechend bedeutete Magdtum in der gehobenen Sprache bis ins 20. Jahrhundert Jungfräulichkeit.

 

 

Stallknecht

Der Stallknecht ist eine veraltete Bezeichnung für einen angestellten Tierpfleger, der für das Wohlergehen der Pferde des Arbeitgebers verantwortlich ist. Zeitgemässer ist die Bezeichnung Pferdepfleger.

 

 

Zofe und Kammerdiener

Als Zofe oder Kammerzofe wird seit dem 17. Jahrhundert eine in den Diensten einer hochgestellten, meist adeligen Herrschaft stehende Dame bezeichnet. Sie war nicht zwingend selber von adeliger Abstammung, aber immer im Rang niedriger und diente der Herrin des Hauses in ihren Privatgemächern beispielsweise beim Ankleiden. Wesentlich für die Weisungsbefugnis war hierbei eher der klassengesellschaftliche Rangunterschied als das eigentliche Dienstverhältnis. In der Regel wurde die Berufung als Zofe aber als gesellschaftlicher Aufstieg empfunden. An Adelshöfen, wo der Ausdruck Kammerjungfer (frz. fille de chambre) verbreiteter war, unterstand sie der Kammerfrau (frz. femme de chambre) und stand in Rang und Amt höher als das Kammermädchen (frz. chambrière). In bürgerlichen Häusern wurden diese Hierarchien häufig dann analog adaptiert. Ihr männliches Pendant war der Kammerdiener.
Die Tätigkeiten und Aufgaben einer Zofe beziehungsweise Kammerzofe unterlagen im Laufe der Jahrhunderte natürlich gewissen gesellschaftlichen Veränderungen und Moden.
Eine Zofe hatte ihrer Herrin bei der Körperpflege (Morgentoilette) sowie beim Ankleiden zu helfen und diese beim Auswählen und Anlegen von Schmuck und Kleidern zu beraten. Hierzu zählten auch Aufgaben wie die Instandhaltung der Garderobe, Näharbeiten und das Frisieren. Die Bedienung beim Essen waren ebenso typische Zofenaufgaben, wie das Planen und Organisieren von Feierlichkeiten. Oft fungierte die Zofe als Vermittlerin oder Überbringerin von Botschaften und teilweise war ihr auch das Verhandeln mit Händlern und Kaufleuten gestattet. Sie war Gesellschafterin und Begleitung bei Festlichkeiten und auf Reisen. Hierbei wurde Zurückhaltung, angemessene Umgangsformen sowie die Führung einer angenehmen Konversation erwartet.
( Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Zofe)

 
Dies sind grob umfasst die Bewohner eines Königshofs. Selbstverständlich gab es auch zum Schutz des Königs und dessen Familie Militärangehörige, aber diese wohnten meist nicht im Schloss.

 

 

 

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Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von CP – Ideenwelt organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Das Gewinnspiel endet am 1.3.2016 um 23:59 Uhr.

 

 

Blogtourfahrplan

Tag 1 Die etwas andere Buchvorstellung
Tag 2 Die Bewohner des Königshofs
Tag 3 Zwillinge und ihre Streiche
Tag 4 High Heels
Tag 5 Nina McKey und ihre Projekte
Tag 6 Gewinnerbekanntgabe auf allen Blogs

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