Blogtour “ Ich ritt Gaddafis Pferde“

Blogtour “ Ich ritt Gaddafis Pferde“

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Heute am letzten Tag der Blogtour nehme ich Euch mit auf eine Reise. Eine Reise in ein ehemals von einem Diktator beherrschten Land. Einst war es das Vorzeigeland Afrikas, kaum von Schuldenlasten geplagt, so verfügte es doch während Gaddafis Herrschaft über aufstrebende Infrastrukturen, welche stetig weiterentwickelt wurden. Von hervorragender Wasserversorgung, über freie Bildung sowie Arztversorgung für jedermann …

Nach Gaddafis Ermordung gleicht Libyen einem Scheiterhaufen sondergleichen. Fast jeder Bürger besitzt Waffen. Täglich sterben Menschen. Jegliche Versorgungsstrukturen wurden zerstört. Armut, Elend und Gewaltorgien bestimmen den Alltag.

 

 

 

Libyen Früher

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Libyen ([ˈlyːbi̯ən]/[ˈliːbi̯ən]/[ˈliːby̆ən];[6][7] arabisch ليبيا Lībiyā[8] [ˈliːbijaˑ] Aussprache?/i; tamazight ⵍⵉⴱⵢⴰ Libya) ist ein Staat in Nordafrika. Seine Nordgrenze ist das Mittelmeer (Mittelmeeranrainerstaat); er grenzt im Osten an Ägypten und Sudan, im Süden an Niger und Tschad und im Westen an die Maghreb-Staaten Tunesien und Algerien.

 

 

Libyen ist seit 1951 ein souveräner Staat und war bis 1969 ein Königreich. Im Jahr 1969 kam Muammar al-Gaddafi durch einen Militärputsch an die Macht. Im Februar 2011 begann seine diktatorische Herrschaft zu bröckeln; der libysche Bürgerkrieg 2011 begann. Von März bis Oktober 2011 fand eine internationale Militärintervention auf der Seite der Gegner Gaddafis statt. Gaddafi wurde am 20. Oktober 2011 von seinen Gegnern getötet. Im Mai 2014 begann ein zweiter Bürgerkrieg, in dem rivalisierende Milizen gegeneinander kämpften, was zum vollständigen politischen und wirtschaftlichen Zusammenbruch des Staates führte. Am 17. Dezember 2015 wurde zwischen den rivalisierenden Lagern aus Tobruk und Tripolis ein Friedensvertrag vereinbart, welcher bis 2018 den Neuaufbau des libyschen Staates und seiner Institutionen sowie eine Einheitsregierung unter Fayiz as-Sarradsch vorsieht.

 

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Bevölkerung
1960 hatte Libyen noch weniger als 1,5 Millionen Einwohner. Seit 1975 stieg die Bevölkerung von 2,5 Millionen auf 6,2 Millionen Menschen (2012, Schätzung). Im Jahr 2005 waren 30 % der Bevölkerung unter 15 Jahre alt. Rund 90 % der Bevölkerung leben in den Küstengegenden von Tripolitanien und der Cyrenaika, davon 85 % in Städten. Knapp ein bis zwei Millionen Gastarbeiter waren bis zum Ausbruch des Bürgerkrieges im Land beschäftigt. Die Lebenserwartung betrug 2005 74 Jahre.

 

Ethnisch-kulturelle Gruppen

Die Bevölkerung bestand 2011 zu 97 % aus kulturell und sprachlich arabisierten Berbern und Arabern sowie aus sprachlich nicht assimilierten Berbern. Mit der islamischen Eroberung des Landes wurde nach und nach ein Großteil der Gesellschaft arabisiert; die in ihren traditionellen Stammesgesellschaften lebenden Berber machen nur noch etwa 25 % der Bevölkerung aus.
Die arabische Bevölkerung ist wiederum in mehrere voneinander abgrenzende Gruppen gegliedert, die üblicherweise als „Stämme“ bezeichnet werden. Nur noch 5 % der Bevölkerung sind Nomaden.
Im Westen Libyens leben Teile des berberischen Nomadenvolks der Tuareg und im Süden zahlreiche Tubu, welche aufgrund ihrer schwarzen Hautfarbe von starken Diskriminierungen betroffen sind. Daneben gibt es Italiener, die allerdings nach 1969 größtenteils das Land verlassen mussten. Weitere Minderheiten sind Griechen, Türken, Kurden und Levantiner sowie Malteser, Ägypter, Tunesier, Inder und Pakistaner. Die Juden, die bereits seit Jahrtausenden an der Küste ansässig waren, wurden nach dem Pogrom von Tripolis 1945 aus dem Lande vertrieben.

 
Sprachen
Die Bevölkerung hat zum größten Teil den libysch-arabischen Dialekt als Muttersprache, daneben werden als Minderheitensprachen die Berbersprachen Nafusi (101.000 Sprecher), Ghadames (42.000 Sprecher) und Tamascheq (17.000 Sprecher) sowie die nilosaharanische Tubu-Sprache Tedaga (2.000 Sprecher) gesprochen.
Amtssprache ist bislang allein Hocharabisch, ab 1969 wurde unter Gaddafi eine nationalistische Kampagne zur Arabisierung gestartet, welche Italienisch als Fremdsprache und die Berbersprachen aus dem öffentlichen Leben verdrängen sollte. Eine neue Verordnung schrieb vor, dass alle Straßenschilder, Schaufensterbezeichnungen, Firmenschilder und Verkehrsausweise auf Arabisch beschriftet werden müssen. Seit den 1980er Jahren wird fast nur Arabisch verstanden. Unter Gaddafi war Fremdsprachenunterricht an Schulen verboten, an Hochschulen durfte nur Theorie und Geschichte von Fremdsprachen gelehrt werden
Die Übergangsregierung ließ neben Hocharabisch als Amtssprache auch die jeweiligen Berbersprachen zu.

 
Religion
Der Islam ist Staatsreligion. Die freie Religionsausübung war unter Gaddafi garantiert, soweit sie nicht im Widerspruch zu den Traditionen stand. Staat und Religion waren bislang getrennt, Geistliche auf das Religionswesen beschränkt. Die volksrepublikanische Regierung gab sich in ihren programmatischen Äußerungen als frauenfreundlich: Unter ihr wurde die Koedukation betrieben, allerdings schockte die Einführung der Wehrpflicht für Frauen und die Aufnahme von weiblichen Personen in Militärakademien die islamische Männergesellschaft.
Die Senussi sind eine religiöse Bruderschaft mit weltlichem Herrschaftsanspruch in der Kyrenaika. Sie kämpfte ab 1911 gegen die Italiener, ab 1943 gegen die Briten. Von 1951 bis zur Revolution von 1969 stellte sie den König. In den letzten Jahren ist landesweit eine verstärkte Hinwendung zum orthodoxen Islam zu verzeichnen; die Verschleierung der Frau nimmt zu. Seit den 1980er Jahren werden im Untergrund operierende Gruppen wie Muslimbrüder, at-Takfir wa’l-Higra, Hisbollah, al-Dschihad und ihre religiöse Tendenz zur Vereinnahmung der Politik als islamistische Gefahr für Libyen bezeichnet. Seit der Mitte der neunziger Jahre ist auch die Libysche Islamische Kampfgruppe vor allem in der Kyrenaika aktiv.
97 % der Bevölkerung sind sunnitische Muslime, vorwiegend malikitischer Richtung. Die traditionsbewussten Berberstämme gehören mehrheitlich der islamischen Sondergemeinschaft der Ibaditen an. Es gibt noch rund 74.000 Katholiken in Libyen, einige koptische und einige griechisch-orthodoxe Christen. Die meisten christlichen Kirchen wurden nach der Machtübernahme Gaddafis 1969 geschlossen. Die Nachfahren der nach den Pogromen von 1948 verbliebenen etwa 7000 jüdischen Libyer emigrierten nach dem Sechstagekrieg.
(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Libyen)

 

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Muammar al-Gaddafi

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Muammar Muhammad Abdassalam Abu Minyar al-Gaddafi oder Muʿammar Muhammad Abdassalam Abu Minyar al-Qaddhafi (arabisch معمر القذافي Muʿammar al-Qaddhāfī, DMG Muʿammar al-Qaḏḏāfī audio?/i; * offiziell 19. Juni 1942 in Sirte; † 20. Oktober 2011 in oder bei Sirte) war seit einem unblutigen Militärputsch vom 1. September 1969 bis 1979 das Staatsoberhaupt von Libyen. Als Revolutionsführer bestimmte er von 1979 bis 2011 diktatorisch die Politik Libyens.

 

 

Gaddafi war der am längsten regierende Herrscher in Libyen und einer der am längsten herrschenden Machthaber außerhalb von Monarchien überhaupt, sodass etwa 80 Prozent der zum Zeitpunkt seines Todes lebenden Libyer unter seiner Herrschaft geboren wurden. Gaddafi sicherte seinen Machterhalt auch durch ein rentenökonomisches, auf den Exporterlösen von Erdöl und -gas beruhendes Verteilungssystem nach innen ab. Außerdem instrumentalisierte und politisierte er die Stämme, nach dem Prinzip: Teile und herrsche.
Im Februar 2011 kam es zu landesweiten Aufständen in Libyen; gegen Ende des Monats verlor Gaddafi die Kontrolle über weite Teile des libyschen Ostens an Rebellen. Im März begannen nach einer UN-Resolution die Vereinigten Staaten, Kanada und mehrere westeuropäische Staaten mit Luftangriffen auf Libyen mit dem Ziel, eine Flugverbotszone durchzusetzen (Internationaler Militäreinsatz in Libyen 2011). Seit dem 27. Juni 2011 wurde Gaddafi als mutmaßlicher Kriegsverbrecher und wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit weltweit mit Haftbefehl gesucht. Seit dem 22. August 2011 galt er als abgesetzt und wurde von der neuen Regierung polizeilich gesucht. Am 20. Oktober 2011 wurde Gaddafi getötet. Die genauen Todesumstände sind nach unabhängigen Quellen weiterhin nicht aufgedeckt und bleiben zweifelhaft.

 

 

Familie

Gaddafi war 1969 in erster Ehe mit einer vermögenden Offizierstochter und Lehrerin verheiratet. Aus dieser Ehe entstammt sein erster Sohn Muhammad Gaddafi. Ein halbes Jahr nach der Heirat wurde die Ehe geschieden.

Seit 1970 war er mit der Krankenschwester Safaja Farkash verheiratet und hatte mit ihr sieben weitere leibliche Kinder, sechs Söhne und eine Tochter.

Die libysche Staatspropaganda berichtete außerdem, Gaddafi habe in den 1980er-Jahren eine Tochter adoptiert, welche im Alter zwischen einem und fünf Jahren bei einem US-Luftangriff am 15. April 1986 ums Leben gekommen sein soll. Auch soll Gaddafi seinen Neffen Milad Abustaia al Gaddafi adoptiert haben. Einer libyschen Legende zufolge habe dieser ihm beim US-Luftangriff das Leben gerettet

 

 

Gaddafis Kinder

Muhammad Gaddafi: Der älteste, 1970 geborene und als einziger aus Gaddafis erster Ehe stammende Sohn hat Informatik studiert, führte das Libysche Olympische Komitee an und soll Besitzer der beiden libyschen Mobilfunkunternehmen Libyanna und Al-Madar gewesen sein. Außerdem saß er dem staatlichen Post- und Fernmeldeunternehmen vor. Am 29. August 2011 floh er nach algerischen Angaben zusammen mit seiner Stiefmutter, einem Halbbruder und seiner Halbschwester nach Algerien.

 

Saif al-Islam al-Gaddafi: Der zweitälteste Sohn wurde 1972 geboren, studierte Architektur in Tripolis und einige Jahre lang an einer Privatuniversität in Wien Management, wo er auch Kontakte zu dem österreichischen Politiker Jörg Haider knüpfte. 2002 begann er sein Promotionsstudium an der London School of Economics and Political Science. Saif al-Islam al-Gaddafi besaß verschiedene im Wirtschafts- und Medienbereich aktive Gesellschaften und gründete 1999 eine Stiftung für Entwicklung, über die er quasi als Entwicklungsminister Libyens auch als Vermittler zwischen ausländischen Regierungen wie Ölunternehmen und seinem Vater fungierte. Er bemühte sich um die Freilassung westlicher Geiseln, die von Islamisten entführt worden waren (etwa auf den Philippinen), engagierte sich im Umweltschutz und galt mit Mutasim-Billah Gaddafi als möglicher Nachfolger seines Vaters. Am 19. November 2011 wurde Saif al-Islam al-Gaddafi im Süden Libyens festgenommen und nach einem international umstrittenen Prozess im Juli 2015 zum Tode verurteilt.

 

Al-Saadi Gaddafi: Der dritte Sohn Gaddafis, 1973 geboren, ist mit der Tochter eines Militärkommandanten verheiratet und besuchte eine libysche Militärakademie, wo er den Rang eines Obersts erreichte. In den 1990er Jahren stand er einer Elitebrigade vor, die Islamisten bekämpfte, und soll ab 2006 die Special Forces befehligt haben. Er leitete die Libyan Football Federation und spielte im italienischen Fußballteam Perugia Calcio. Er verdiente ein Vermögen in der Ölindustrie und als Filmproduzent. Er wurde infolge des Libyenkrieges am 22. August 2011 festgenommen. Nach nigrischen Angaben vom 11. September 2011 setzte sich Saadi anschließend nach Niger ab und bat um Asyl. Dies wurde ihm aus humanitären Gründen am 11. November 2011 gewährt. Am 6. März 2014 wurde er an Libyen ausgeliefert.

 

Mutasim-Billah Gaddafi: Der vierte, zwischen 1974 und 1977 geborene Sohn war Oberstleutnant in der libyschen Armee. Nach einem angeblichen Umsturzplan gegen seinen Vater floh er nach Ägypten. Als Gaddafi ihm vergab, kehrte er nach Libyen zurück und wurde Anführer der Präsidentengarde. Am 21. April 2009 traf er sich mit Hillary Clinton in den USA, was den höchstrangigen diplomatischen Austausch zwischen diesen Ländern seit Wiederaufnahme ihrer Beziehungen darstellte. Mutasim-Billah Gaddafi soll Berater oder Vorsitzender des Nationalen Sicherheitsrates gewesen sein. Er und Saif al-Islam wurden als mögliche Nachfolger ihres Vaters gehandelt. Am 20. Oktober 2011 wurde Mutasim-Billah zusammen mit seinem Vater in Sirte gefangen genommen und in einem offenbar wehrlosen Status als Gefangener ohne Gerichtsprozess getötet. Ebenfalls im Oktober 2011 erklärte das Model Vanessa Hessler in einem Interview, sie sei vier Jahre mit Mutasim liiert gewesen.

 

Hannibal Gaddafi: Der fünfte, 1975 geborene Sohn erregte 2004 Aufmerksamkeit, als er mit 140 Kilometern pro Stunde die Pariser Champs-Elysées entlangfuhr. Er war auch an einer Reihe gewalttätiger Zwischenfälle beteiligt, so soll er auch seine schwangere Freundin Aline Skaf geschlagen haben. Im Juli 2008 wurde er zusammen mit Skaf, die mittlerweile seine Ehefrau ist, in einem Genfer Hotel festgenommen. Nach zwei Tagen wurden beide gegen Kaution freigelassen. Die Schweizer Justiz wirft dem Ehepaar Körperverletzung, Drohung, sowie Nötigung zweier Hausangestellter vor. In der Folge kam es zu einem Konflikt zwischen Libyen und der Schweiz (siehe hierzu Libyen-Affäre (Schweiz)). Hannibal Gaddafi soll seit 2007 eine militärische Führungsposition in der Region Bengasi innegehabt haben. Am 29. August 2011 floh er nach algerischen Angaben zusammen mit seiner Mutter, seinem Halbbruder und seiner Schwester nach Algerien.

 

Saif al-Arab al-Gaddafi: Der sechste Sohn wurde 1982 geboren 2006 kam er mit einem italienischen Touristenvisum nach München. In Deutschland kam er verschiedentlich mit dem Gesetz in Konflikt – unter anderem wegen Verkehrsdelikten, Waffenschmuggels und Körperverletzung. Nachdem er München Richtung Libyen verlassen hatte, erklärte das Bayerische Innenministerium, dass seine Niederlassungserlaubnis erloschen sei. Ferner erhielt er ein Einreiseverbot für Deutschland. Am 30. April 2011 wurde Saif al-Arab al-Gaddafi zusammen mit drei der Enkel Muammar al-Gaddafis bei einem Luftangriff der NATO auf Bab al-Aziziya, der Residenz seines Vaters in Tripolis, im Rahmen des internationalen Militäreinsatzes in Libyen nach libyschen Angaben getötet. Bei den Enkeln handelte es sich um die zweijährige Tochter von Sohn Hannibal, die sechs Monate alte Tochter von Aisha und den 15 Monate alten Sohn von Muhammad Gaddafi.

 

Khamis (Chamis) Gaddafi: Gaddafis siebter und jüngster Sohn wurde 1983 geboren. Über ihn ist wenig bekannt. Es wird angenommen, dass er ähnlich wie seine Brüder Al-Saadi und Mutasim-Billah eine Laufbahn bei den Sicherheitskräften einschlug. Presseberichten zufolge starb er im März 2011 an den Folgen schwerer Brandverletzungen, die er bei einem Kamikaze-Angriff eines Piloten der libyschen Luftwaffe an seinem Wohnsitz auf dem Stützpunkt Bab al-Aziziya erlitten hatte. Das libysche Regime dementierte den Absturz des Piloten. Am 28./29. März 2011 wurden im libyschen Staatsfernsehen Bilder von Khamis gezeigt, bei denen er von Anhängern des Regimes umjubelt wurde. Ob es sich um neue Aufnahmen handelt, konnte nicht zweifelsfrei festgestellt werden. Zuletzt war er Befehlshaber einer Eliteeinheit. Nach Angaben der libyschen Rebellen kam Khamis zusammen mit Abdullah as-Sanusi, am 27. August 2011 in der Nähe der Städte Tarhuna und Bani Walid, 80 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Tripolis, ums Leben.

 

Aisha Gaddafi: Gaddafis einzige leibliche Tochter ist Anwältin und hatte sich 2004 dem Verteidigerteam von Saddam Hussein angeschlossen. 2006 heiratete sie den Cousin ihres Vaters, Armeeoberst Ahmed al-Gaddafi al-Qahsi. 2009 wurde sie zur Ehrenbotschafterin des UN-Entwicklungsprogramms ernannt, wo sie sich gegen die Verbreitung von AIDS und die Unterdrückung von Frauen in der arabischen Welt einsetzte. Die UN trennte sich jedoch während des Bürgerkrieges 2011 von ihr.Am 29. August 2011 floh sie hochschwanger nach algerischen Angaben zusammen mit ihrer Mutter und zwei Brüdern nach Algerien. Sie ging dann nach Oman.

 

Hana Gaddafi, geboren am 11. November 1985, ist eine Adoptivtochter Gaddafis. Nach der Operation El Dorado Canyon wurde vom Regime Gaddafis ihr Tod behauptet. Es soll jedoch Hinweise geben, dass sie Medizin studierte und eine Führungsposition im libyschen Gesundheitswesen innehatte.
( Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Muammar_al-Gaddafi)

 

 

Das heutige Libyen ist gespalten und unter zwei Regierungen geteilt.

 

Libyens Außenminister Mohammed el-Dayri war mit einem Hilferuf nach Kairo geeilt. Mit Luftangriffen solle die Arabische Liga gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu Felde ziehen, forderte der Vertreter der international anerkannten Regierung, die in Bayda im Osten des Landes sitzt. Durch das UN-Waffenembargo, das wegen des Aufstandes gegen den Diktator Muammar al-Gaddafi verhängt worden sei, könne die Armee der Lage nicht Herr werden – sie verfüge nur über zwei Kampfflugzeuge.

Die Dschihadisten hatten jüngst in Sirte, der Heimat Gaddafis, Dutzende Angehörige eines Stammes bestialisch massakriert, der sich weigerte, sich den Regeln des Kalifats zu unterwerfen. Leichen wurde zur Abschreckung an Laternen aufgeknüpft. Zuvor sind bei schweren Gefechten um Sirte vermutlich Hunderte Menschen getötet worden.

Öffentlich teilte die Liga mit, es bedürfe „dringend einer arabischen Strategie“, um den IS in Libyen zu bekämpfen. Details wurden nicht mitgeteilt – nur dass keine Luftangriffe beschlossen wurden, drang nach außen. Zudem unterstützt die Liga nach den Worten ihres Generalsekretärs Nabil al-Arabi die Forderung der Regierung, das UN-Waffenembargo aufzuheben. Im Weltsicherheitsrat dürfte das allerdings auf wenig Gegenliebe stoßen, solange die vom UN-Sondergesandten Bernardino Léon vermittelten Friedensgespräche zwischen den rivalisierenden libyschen Fraktionen in Genf keine Einigung auf eine Regierung der nationalen Einheit zeitigen.
(Quelle: http://www.sueddeutsche.de/politik/islamistischer-terror-hilferuf-aus-libyen-1.2613608)

 

 
Jetzt sollte bei mir eigentlich eine Gewinnspielfrage folgen. In Anbetracht der Tatsache, dass dieses eigentlich wunderschöne Land mit seinen vielfältigen Kulturen, atemberaubender Natur unter der derzeitig herrschen Situation leidende Bevölkerung möchte ich von einer Frage absehen.

 

 

Gewinnspiel

Heute genügt ein Kommentar zur Teilnahme

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2x 1 eBook “ Ich ritt Gaddafis Pferde“ von Doris Luser

 
Teilnahmebedingungen:

  • Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
  • Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
  • Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
  • Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
  • Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen.
  • Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
  • Das Gewinnspiel wird von buchreisender.de organisiert.
  • Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
  • Politische, ethisch verwerfliche sowie volksverhetzende Kommentare werden nicht freigeschaltet und sofort an rechtlich verfolgende Stellen weitergeleitet!!!
  • Das Gewinnspiel endet am 26.02.2016 um 23:59 Uhr.

 

 

 

Blogtourplan

22.02 Buchvorstellung mit Leseprobe
23.02 Leben und Arbeiten in einem fremden Land
24.02 Autorenvorstellung
25.02 Pferderennen in der Wüste
26.02 Lybien früher und heute & KurzPorträt Gaddafi sowie Familie
27.02 Gewinnerbekanntgabe bei allen

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