Blogtour Die Walfängerin

Blogtour Die Walfängerin

 

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Heute darf ich Euch Sylt vorstellen wie es im 18. Jahrhundert war.

 

Das Buch „Die Walfängerin“ spielt auf Sylt in den Ortschaften Rantum und Keitum. Diese Orte gibt es noch heute und sie sind stolz auf ihre Geschichte.

 

Allgemeines zu Sylt im 18. Jahrhundert

Rechtliche Angelegenheiten wurden früher beim sogenannten Thing geregelt. Eine alte Schrift verrät: „Dreimal im Jahr kommen alle eingesessenen Sylter zusammen; zweimal, nämlich im Frühjahr und im Mittsommer, um Rechte zu machen, und einmal im Herbst, um Recht zu sprechen: Wenn einer Not oder Unrecht erleidet, sollen die anderen ihm zur Hilfe kommen oder zu seinem Rechte verhelfen. Wenn einer ungehorsam wird gegen das Gesetz des Landes, sollen die anderen ihn beim Thing verurteilen und bestrafen.“

Im 18. Jahrhundert wurde dann die bis dahin eher schlichte Tracht aufgemöbelt: Der Wohlstand durch die Seefahrt ließ Samt und Seide Einzug halten, goldene Münzen wurden an Hochzeitskleider genäht.

erst im 18. Jahrhundert wurde auf Sylt die Kartoffel eingeführt. Der erste Kaffee gelangte 1742 auf die Insel. Tee ist hier seit 1735 bekannt, als einige Kisten mit Teeblättern aus Japan und China als Strandgut antrieben.
Manche Ess- und Trinkgewohnheit erscheint uns heute recht befremdlich. Eine alte Schrift verrät, dass „ein jeder immer sein selbst gebrautes Bier vorrätig hatte. Niemand kannte zum Frühstück andere Genüsse als Grütze mit Bier.“
(Quelle: http://www.sylt.de/entdecken/typisch-sylt/sylter-eigenarten.html)

 

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Walfang, Seefahrt, Austernzucht und der Entenfang in Vogelkojen sorgten im 17. und 18. Jahrhundert für bescheidenen Wohlstand bei Teilen der Bevölkerung, während diejenigen, die als Kleinbauern und Landarbeiter auf dem kargen Boden arbeiteten, oftmals in großer Armut lebten. Die Verkoppelungsverordnung von 1766, die die Aufteilung der früheren Allmende ermöglichte und auf dem Festland oft zu größeren Erträgen führte, trug bei den oft kleinen und unfruchtbaren Flurstücken auf Sylt nicht unwesentlich zur Verarmung bei. Die Insel hatte bei einer Volkszählung im Jahre 1769 2814 Einwohner. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Sylt#Bis_zum_19._Jahrhundert)

 

Biikebrennen
In der Nacht des 21. Februar, dem Vorabend des Petritages, werden in vielen Inselorten große Feuer entzündet. Die Geschichte des Biikebrennens geht als heidnischer Brauch bis weit in die vorchristliche Zeit zurück. Später dienten die Feuer der Verabschiedung der Grönlandfahrer. Das waren jene Sylter, die als Kapitäne oder Besatzung der Walfänger im Frühjahr ins Nordmeer zogen. Wiederbelebt hat diesen Brauch der Sylter Chronist C. P. Hansen gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Seitdem werden wieder jährlich die Biiken an den althergebrachten Orten aufgeschichtet und entzündet. Der Petritag ist auf der gesamten Insel Feiertag – alle Schulen und viele Büros und Geschäfte haben geschlossen.
Der Ursprung des Festes ist unklar; wahrscheinlich sollte das Feuer im Mittelalter böse Geister vertreiben und die neue Saat schützen. Auf den Inseln diente das Biikefeuer später zur Verabschiedung der Walfänger. Die Frauen zündeten die Feuer entlang des Strandes an, um den fahrenden Männern noch lange sicheres Geleit zu geben. Einer Sylter Legende nach galt dieses Signal gleichfalls den dänischen Männern auf dem Festland und sollte ihnen vermitteln, dass die Inselfrauen nun wieder allein auf dem Hof waren und Hilfe bei der Arbeit und „anderen Dingen“ benötigten. Der Beginn der jährlichen Walfangsaison am Petritag hing mit einem Beschluss der Hansestädte aus dem Jahr 1403 zusammen, nach dem zwischen Martini (11. November) und Petri Stuhlfeier die Schifffahrt ruhen sollte. Der Petritag am 22. Februar war also ein wichtiges Datum für die mittelalterliche Schifffahrt (Ende der Winterpause, Frühlingsbeginn).
Die Leuchtfeuer bestanden noch im 17. und 18. Jahrhundert aus primitiven Leuchtbaken an den Stränden, die den Seefahrern und Walfängern als Navigationshilfe dienten. Die heute üblichen großen Feuerstöße sind wahrscheinlich erst Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden. Auch die einheitliche Festlegung des Biikebrennens am Abend des 21. Februars ist erst Ende des 19. Jahrhunderts eingeführt worden.
(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Biikebrennen#Geschichte)

Rantum

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Der kleine Ort Rantum verfügt über eine wechselvolle Geschichte. Er liegt an der mittlerweile schmalsten Stelle der Insel von etwa nur 550 Meter Breite. Bis zu sechsmal musste der Ort neu aufgebaut werden, weil er durch Sturmfluten zerstört und von Flugsand zugeschüttet worden war.

Die erst 1725 erbaute dritte Kirche war bereits 1757 vom Sand begraben.

In der Nähe des Ortes hat sich nach Angaben aus dem 18. Jahrhundert ein Erdwall ähnlich der Tinnumburg befunden, die Reste der Rantum-Burg, der jedoch schon damals von den Dünen begraben wurde und heute vermutlich durch die Nordsee abgetragen ist.

Bis ins 18. Jahrhundert war der Ort eine Hochburg der Strandräuber. Die Einwohner plünderten Schiffe und bestritten mit der Beute ihren Lebensunterhalt.
(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Rantum)

 

Gewinnspiel

Finde die markierten Buchstaben! Hast du unser Lösungswort erraten? Dann schicke es per Mail an info@buchreisender.de mit dem Betreff „Die Walfängerin“.

Gewinn

 

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1 Print “ Die Walfängerin“
Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel:

– Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist die Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberechtigten möglich.
– Der Versand der Gewinne erfolgt innerhalb Deutschland, Österreich und der Schweiz , wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
– Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
– Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an den Autor / die Autorin oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
– Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen.
– Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
– Das Gewinnspiel wird von buchreisender.de organistiert.
– Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Das Gewinnspiel endet am 22.04.2016 um 23:59 Uhr.

Blogtourfahrplan:

18.08 Buchvorstellung mit Leseprobe bei Bettina
19.04 Sylt im 18. Jahrhundert Sonja
20.04 Protagonisteninterview bei Marie
21.04 Heirat als Schutz vor Ruin – mit Bezug zum Buch – bei Tamara
22.04 Fischerei & Walfang bei Diana
23.04 Ines Thorn bei Marina

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