Blogtour Die Lügen des Horatio Harthorn – Gewaltbereitschaft / Aggressionen

Blogtour Die Lügen des Horatio Harthorn – Gewaltbereitschaft / Aggressionen

 

Banner Horaito

 

 

Willkommen zum vorletzten Tag der Blogtour rund um das Buch „Die Lügen des Horatio Harthorn“ von Angela Stoll.

 

Nachdem ihr schon eine Menge über die Themen rund um die Geschichte von Horatio Harthorn und seiner Familie. Ich möchte heute die unberechenbaren Launen seines Vaters unter die Lupe nehmen, oder um genauer zu sein die Gründe für seine Gewaltbereitschaft / Aggressionen.

 
Der Begriff Gewaltbereitschaft beschreibt die Neigung einer Person, Gewalt anzuwenden. Der Mensch unterliegt dabei verschiedenen natürlichen Hemmschwellen, die die Gewaltbereitschaft einschränken. Diese können durch ethische Grundsätze, Erziehung, sozialem Umfeld u. ä. geprägt werden und sind dem Menschen nicht immer bewusst.

Es gibt verschiedene Ansätze, die erhöhte Bereitschaft zur Gewaltanwendung theoretisch zu begründen. Ein Erklärungsmuster entwickelt aggressive Verhaltensmuster aus der Evolution: Ohne aggressive Verhaltensmuster sei die Chance auf Überleben der Art verringert. Viele ältere Theorien, etwa Konrad Lorenz, halten Aggression auch beim Menschen für einen echten Instinkt. Andere ältere Theorien entwickeln Aggression aus der Frustration oder aus Lernprozessen. Auch Sigmund Freud geht von aggressiven Trieben als Grundbestandteil der menschlichen Psyche aus.

Neuere Forschungen untersuchen das komplexe Zusammenwirken verschiedener Einflüsse:
genetische Veranlagung
physiologische Steuerung (Hormone, Neurotransmitter usw.)
psychische Motive
soziale Einflüsse
Stresssituationen

Ein häufiger Ansatz ist die Erklärung erhöhter Gewaltbereitschaft aus der familiären Situation. Gewaltbereite Jugendliche kämen häufig aus einem familiären Umfeld, in dem Gewalt an der Tagesordnung sei. Ein anderer Ansatz untersucht die Auswirkungen des kindlichen Gewaltkonsums durch Medien und Computerspiele.
(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Gewaltbereitschaft)

 
Okay, das mit den Medien und Computerspielen können wir im Jahr 1899 ausschließen. Demnach bleiben eher soziale Einflüsse, psychische Motive und Stresssituationen.
Wenn wir uns vorstellen so einfach leben zu müssen und dann auch noch die Geschehnisse rund um Horatio in Augenschein nehmen, kann das Verhalten eigentlich nicht anders sein. Denn im Grund leidet sein Vater viel mehr an Aggressionen als das er gewaltbereit ist. Jedoch liegt zwischen beiden ein sehr schmaler Grad, welcher sehr leicht überschritten wird bzw. deren Übergänge zu meist fließend sind.

 
Aggression (lateinisch aggressiō vom Deponens aggredī sich zubewegen auf [etw./jdn.]; heranschreiten; sich nähern; angreifen) ist ein in Tieren (einschließlich Menschen) verankertes, biologisch fundiertes Verhaltensmuster zur Verteidigung und Gewinnung von Ressourcen sowie zur Bewältigung potenziell gefährlicher Situationen. Diese ultimaten Ursachen werden beim Menschen durch proximate Ursachen in der Persönlichkeit oder der Umwelt ausgelöst, aktiviert oder gehemmt und durch verschiedene Emotionen motiviert.

Der amerikanische Physiologe Walter Cannon prägte 1915 den Begriff Fight-or-flight; der Mediziner Hans Selye schuf 1936 als Modell der menschlichen Reaktion auf chronische Belastungen das „Allgemeine Anpassungssyndrom“ (Näheres siehe Stressreaktion).
Zur Auslösung der Aggression bedarf es spezifischer Situationen und Reize.
Bei Menschen wird emotionale Aggression häufig durch negative Gefühle hervorgerufen, also als Reaktion zum Beispiel auf Frustration, Hitze, Kälte, Schmerz, Furcht oder Hunger. Ob und wie Aggressionen im Verhalten zum Ausdruck gebracht werden, unterliegt in hohem Maße den jeweiligen sozialen Normen.
Die negative Bewertung von Aggression, die (nur oder überwiegend) die destruktiven Seiten betont, wird nicht generell geteilt. Innerhalb der Psychotherapie betrachtet die Gestalttherapie Aggression als eine Form der Erregung, die z. B. dazu dient, Hindernisse zu beseitigen, oder Neues aus der Umwelt für den Organismus assimilierbar zu machen. Destruktiv oder zu Gewalt wird die Aggression erst unter bestimmten äußeren oder inneren Bedingungen.
(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Aggression)

 

Gewinnspiel

Beantworte als Kommentar die jeweilige Tagesfrage.

Tagesfrage: Wie stehst du zu dem Thema Gewaltbereitschaft/Aggressionen?

Der Gewinn13686662_1170242663043668_6833861630230981049_n

1 Print „Die Lügen des Horatio Harthorn“ von Angela Stoll

Teilnahmebedingungen für Gewinnspiele:
*Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab 18 Jahren möglich. Andernfalls ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
*Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz.
*Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
*Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
*Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
*Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf.
*Der Gewinner ist damit einverstanden öffentlich genannt zu werden.
*Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen.
*Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
*Das Gewinnspiel wird von buchreisender.de organisiert.
*Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
*Das Gewinnspiel endet am 16.09.2016 um 23:59 Uhr.
*Der Gewinner wird per Mail kontaktiert!

 

 

 

Blogtourfahrplan

06.09 Die Lügen des Horatio Harthorn -Alle Blogs-

07.09 Realität vs. Steampunkwelt Marie 

08.09 Das ungeliebte Kind Svenja G. 

09.09 Logik & Unlogik Ricarda 

10.10 Luftschiffe Svenja 

11.09 Wunschbild Vater Nadja 

12.09 Magie vs. Wissenschaft  Lisa 

13.09 Gewaltbereitschaft / Aggressionen Hier bei mir

14.09 Angela Stoll -Alle Blogs-

3 Kommentare

  1. Hallo,
    ich stehe dem Thema sehr negativ gegenüber. Ich habe schon mehrmals Deeskalationstrainings mitgemacht und thematisiere Gewallt und Aggressionen häufig bei meiner Arbeit. Das finde ich auch sehr wichtig.

    lg, Jutta

  2. Hallo,

    ich glaube, dass Gewalt und Aggression schon menschlich sind, sie müssen aber auf jeden Fall unterdrückt werden und auch negativ sanktioniert werden…

    LG

  3. Es wird immer Menschne geben die mehr gewaltbereit sind als der Durchschnitt und glücklicherweise auch immer viele, die deeskalierend wirken.
    Die Menschen müßten insgesamt so erzogen werden, daß sie in der Lage sind Glück als Glück zu erkennen.
    Wer glücklich ist übt keine Gegwalt aus.

    Schreibt doch mal ein Buch „Erziehung zum Glücklichsein“

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.