Blogtour Der Traum vom Horizont – Kultur der Samoaner

Blogtour Der Traum vom Horizont – Kultur der Samoaner

 

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Heute möchte ich Euch einwenig über die Kultur und Traditionen der Samoaner berichten.

 

Fales – Samoanischer Baustil

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Bildquelle: http://cbcsamoa.com/

 

Häuser, Hütten und Bungalows werden in Samoa mit „Fale“ bezeichnet. In der Praxis ist es meist nur eine Plattform auf Stelzen mit einem Dach darüber. Außenwände gibt es nicht; bei Bedarf werden zwischen den Pfosten Matten heruntergelassen. Diese Art Fales prägen das Erscheinungsbild Samoas: Wohnen, Feste, Konferenzen – fast nichts findet „hinter verschlossenen Türen“ statt. Ob Bushaltestellen oder Baustofflager: Dieser Baustil begegnet einem überall. Verrostete Wellblechdächer sehen weniger schön aus, sind aber eher selten. Die meisten Fales wirken, wie die Grundstücke darum herum, höchst gepflegt und teils sehr farbenfroh.

Unter einem Fale versteht man einen wändelosen, ursprünglich ohne Verwendung von Metall errichteten traditionellen Typus eines samoanischen Wohn– und Versammlungshauses, der zum Symbol der nationalen kulturellen Identität geworden ist.
Tufuga fau fale hieß die alte Gilde der Baufachleute, die bei der Errichtung eines Fale herangezogen wurden. Typen von Fales waren das „große Haus“ fale tele und das „kleine Haus“ faleo’o. Das Fale tele war üblicherweise rund, in neuerer Zeit wurde es aber auch auf rechtwinkeligem Grundriss erbaut: Es dient als Ort wichtiger Beratungen, Feste und Zeremonien. Das Faleo’o hingegen ist länglich und weniger reich dekoriert und dient Wohnzwecken oder als Strandhaus das auch touristisch. Daneben gibt es auch einfach gestaltete Fales als Küchenhäuser. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Fale_(Architektur))

 

Matai

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Bildquelle: https://samoanculture.wordpress.com/

 

Grund und Boden wird ebenfalls nicht von Einzelpersonen besessen. Innerhalb des Clans bestimmt der Matai über die Nutzung des Landes.

Matai ist der traditionelle Titel des Oberhaupts (Häuptlings) einer samoanischen Großfamilie bzw. eines Familienclans (ʻaiga) innerhalb des Matai-Systems (Faʻamatai). Zum Matai können Männer und Frauen aus dem Familienverband gewählt werden. ‚Matai‘ bedeutet auf Samoanisch ungefähr ‚Chef‘.
Als Familienoberhaupt ist der Matai für alle Belange seiner Familie zuständig. Er schlichtet Streitfälle innerhalb der Familie und vertritt sie in auswärtigen Belangen. Bei Vergehen seiner Familie ist er jedoch auch haftbar.
Da jedes samoanische Dorf aus mehreren Großfamilien besteht, vertreten die Matai ihre Familien bei den Dorfsitzungen. Bei diesen Sitzungen werden u. a. auch sogenannte Dorfgesetze beschlossen, die das Leben im Dorfverband regeln. Aus den Reihen der Matai wird auch der Dorfchef, meist auf Lebenszeit, gewählt.
Ein Matai kann seines Amtes enthoben werden, wenn er aus Gesundheits- oder Altersgründen nicht mehr in der Lage ist, dieses auszuüben. Dabei behält er jedoch seinen Matai-Titel. Dieser wird lediglich bei schwerwiegenden Verfehlungen wie Mord oder Vergewaltigung aberkannt, was für die Person und deren Familie eine große Schande bedeutet. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Matai_(Samoanischer_Titel))

 

Lavalava

 

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Bildquelle: ladybugcruise.blogspot.com

 

Die traditionelle Bekleidung der Samoaner ist der Lavalava, ein Tuch, dass die Frauen wie ein Kleid tragen und die Männer rockartig um die Hüfte wickeln.

Ein Lava-Lava ist ein Männerrock, der traditionell in Polynesien, besonders auf Samoa getragen wird. Er ist dem Sarong und dem Pareo aus Südasien und dem Longyi aus Myanmar sehr ähnlich, sodass die Namen manchmal auch synonym verwendet werden. Ähnlichkeiten bestehen auch zum Kikoi in Ostafrika und dem Belted Plaid in Schottland. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Lava-Lava)
( weitere Quelle:http://www.australien-ozeanien.de/Samoa/Fales.html)

 

GEWINNE

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Ihr könnt jeden Tag ein Los für den Lostopf sammeln, indem ihr die individuelle Tagesfrage beantwortet.

 

Welche Tradition Samoas habe ich NICHT besprochen?

Teilnahmebedingungen:
Teilnahme ab 18 Jahren oder mit Einverständniserklärung der Eltern.
Versand nur innerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz. Für den Postversand wird keine Haftung übernommen.
Das Gewinnspiel endet am 15.04.2016 um 23:59 Uhr. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt man sich im Gewinnfall bereit, öffentlich namentlich am Ende der Blogtour genannt zu werden.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Keine Barauszahlung des Gewinnes möglich.
Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung mit Facebook und wird nicht von Facebook organisiert.

10 Kommentare

  1. Hallo liebe Sonja,
    vielen Dank für den sehr schönen Beitrag. Eine Tradition, die du hier nicht besprochen hast, wären die Tätowierungen.
    Liebe Grüße Bettina Hertz

  2. Hallo,

    wunderbarer Beitrag, man würde am liebsten sofort selber in das Land reisen. Habe deinen Beitrag wirklich aufmerksam gelesen, welche Tradtion fehlt, die Hochzeitstraditon.

    Das Buch in ja wirklich toll, wandert gleich auf meine Wunschliste.
    Einen schönen sonnigen Tag.
    LG Sonja

  3. Ich denke – außer der landestypischen Küche kam vor allen Dingen die Tradition des Tätowierens in der Besprechung nicht vor

  4. Hallo,

    vielen Dank für deinen interessanten Beitrag. 🙂

    Eine Tradition, die du nicht besprochen hast, ist die Tradition des Tätowierens.

    Liebe Grüße
    Isabell

  5. Hallo
    Danke für Deinen sehr interessanten Beitrag.
    Ein Beitrag über Traditionen die den Glauben oder die Religion der Samoa betreffen würde ich sehr interessant finden; denn davon haben wir in dieser Blogtour leider noch nichts gelesen…..
    Oder Hochzeitstraditionen wären auch extrem interessant…..
    Über Medizin Männer, Heilkundige & Pflanzen……

    Ich habe die Blogtour mit all den interessanten Informationen sehr genossen & mit riiiessen Interesse verfolgt & ich bin soooo neugierig auf das Buch & kann es kaum erwarten in der Geschichte zu versinken…..

    Viele viele liebe Grüsse
    Mimi

  6. Hallo ,

    vielen Dank für den tollen und interessanten Beitrag.
    Die Tradition des Tätowierens würde hier nicht besprochen.

    Liebe Grüße Margareta Gebhardt

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